Oszillierende Verbrennung an der Kupferspirale

Spannende Experimente zum Vorführen.

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Glaskocher
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Beitrag von Glaskocher »

Für das Betreiben eines Lötrohrbrenners hat sich eine Aquarien-Luftpumpe bewährt. Man kann sie einfach mit einer schlauchklemme drosseln, ohne sie zu beschädigen. Ihr Wirkungsgrad leidet halt etwas. Jetzt müßten wir noch die Mindesttemperatur vom Kontakt herausfinden, um eventuell mit Hilfe einer äußeren Luftkühlung das Reaktionsrohr im Gleichgewicht zu halten. Sobald die Kühlabluft zu kalt ist muß man halt weniger kühlen und wenn es zu warm wird mehr. Eine Kühlung im Parallelstrom sollte hier optimal sein, da am Anfang des Rohres die größte Wärme entsteht und der Kontakt zum Ende hin nicht "unterkühlen" darf.

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mgritsch
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Beitrag von mgritsch »

Glaskocher hat geschrieben:Ein anderes Problem ist, daß ich gerne über einige Experimente diskutieren würde, die einfach zu schnell und laut sind, um hier legal besprochen zu werden.
Um welche Stichworte könnte es dabei ungefähr gehen?
Vielleicht hat ja jemand schon etwas darüber gehört ;)

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mgritsch
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Beitrag von mgritsch »

Glaskocher hat geschrieben:Für das Betreiben eines Lötrohrbrenners hat sich eine Aquarien-Luftpumpe bewährt. Man kann sie einfach mit einer schlauchklemme drosseln, ohne sie zu beschädigen. Ihr Wirkungsgrad leidet halt etwas.
Klingt gut, sollte ich mir mal ansehen!
Jetzt müßten wir noch die Mindesttemperatur vom Kontakt herausfinden, um eventuell mit Hilfe einer äußeren Luftkühlung das Reaktionsrohr im Gleichgewicht zu halten. Sobald die Kühlabluft zu kalt ist muß man halt weniger kühlen und wenn es zu warm wird mehr. Eine Kühlung im Parallelstrom sollte hier optimal sein, da am Anfang des Rohres die größte Wärme entsteht und der Kontakt zum Ende hin nicht "unterkühlen" darf.
Warum meinst du dass eine spezielle Kühlung erforderlich wäre?
Ich hätte auf konvektion gesetzt und über die Luftmenge das ganze im Zaum gehalten... das mag den Durchsatz limitieren aber sonst?

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lemmi
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Beitrag von lemmi »

Glaskocher hat geschrieben:Für das Betreiben eines Lötrohrbrenners hat sich eine Aquarien-Luftpumpe bewährt. Man kann sie einfach mit einer schlauchklemme drosseln, ohne sie zu beschädigen. Ihr Wirkungsgrad leidet halt etwas.
Aquarianer drosseln den Luftstrom nicht einfach mit einer Klemme am Luftschlauch. 8)
Man baut ein T-Stück ein, setzt seitlich ein kurzes Schlauchstück auf und darauf die Schraubklemme. Wenn man die Klemme öffnet entweicht ein Teil der Luft, und der Luftstrom in der Hauptleitung nimmt ab, ohne dass die Pumpe belastet wird.
"Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden. Aber nicht einfacher."(A. Einstein 1871-1955)

"Wer nur Chemie versteht, versteht auch die nicht recht!" (G.C. Lichtenberg, 1742 - 1799)

"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie gesehen haben." (Alexander v. Humboldt, 1769 - 1859)

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lemmi
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Beitrag von lemmi »

[EDIT by lemmi: korrektur gelesen (wie schön, daß noch jemand anderes "dass" mit "ß" schreibt :mrgreen: ) und verschoben]
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