Oszilloskop

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BJ68
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Oszilloskop

Beitrag von BJ68 »

a) Philips PM3207Q PM 3207 Q 15Mhz Dual Channel Single Timebase Analog Oscilloscope

b) Tektronix 7613 Oscilloscope mit Tek 7A18/ Tek 7A22/ Tek 7B53A Plug-Ins


Wer hat Interesse bzw. kann die Teile brauchen?


Bj68

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NI2
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Beitrag von NI2 »

Das sind beides leider keine X,Y-Oszilloskope oder?
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BJ68
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Beitrag von BJ68 »

Hab unseren Elektroniker gefragt....das Teil unter b) ist eins...siehe Seite 19 (PDF) https://vintagetek.org/wp-content/uploa ... ch1973.pdf

Bj68

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Lithiumoxalat
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Beitrag von Lithiumoxalat »

Ich hätte Interesse am Tektronix Oscilloskop.

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NI2
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Beitrag von NI2 »

Weil man mit X,Y-Oszis schöne Sachen machen kann, aber ich glaube das Modell ist eh zu groß für das was ich will :D (leider)
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mgritsch
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Beitrag von mgritsch »

Aha, jetzt werd ich neugierig... was für schöne Sachen? Meines steht schon zu lange ungenutzt herum :)
sonst: jedes dual channel ist auch ein XY!

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NI2
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Beitrag von NI2 »

https://www.youtube.com/embed/YqSvkNjWnnQ?ecver=1

Die Bilder von dem DualChannel sahen aber aus als seien es einfach nur 2 getrennte Kanäle die übereinander angezeigt werden,... der Spaß funktioniert aber nur wenn auf einem Bild X und Y durch die beiden Kanäle gesteuert werden.

Bild
"Dual Channel single Time Base"
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eule
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Beitrag von eule »

Unendliche Vielfalt in unendlicher Kombination.

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NI2
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Beitrag von NI2 »

https://www.youtube.com/embed/Cksuiow0ryM?ecver=1

Ich hatte hier schon mal die beiden Kanäle separat dargestellt.
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mgritsch
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Beitrag von mgritsch »

Ach so, ganz unchemische spielereien...
Ich habe schon mal überlegt ob es elektroanalytische Einsatzmöglichkeiten gibt, mit einem passenden Frequenzgeneratorsignal und Elektrode...

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eule
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Beitrag von eule »

hmm, elektrochemisches Fräsen vllt. mit Frequenzgenerator mit dem Oszi als anzeige der spaltweite oder so
vgl. vgl.: Elektrochemische Mikrostrukturierung mit Hilfe ultrakurzer Spannungspulse

oder vllt. kann man auch die Metallionen in einer wässrigen Lösung sortieren, indem man immer schnell hin und her polarisiert und dabei mechanische Effekte des Ionenradius ausnutzt (vgl. Elektrophorese), nur eben in diesem fall mit einer einfachen wässrigen Lösung. Die richtige Frequenz für die Umpolung der Elektroden zu bestimmen könnte eine Aufgabe für ein Oszilloskop sein.

:denk: wahrscheinlich beides blöde Ideen :grübel:
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Calciumcitrat
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Beitrag von Calciumcitrat »

Jep, da gibt es einige Anwendungsmöglichkeiten in der Biologie, z.B Dielektrophorese oder ECIS.

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mgritsch
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Beitrag von mgritsch »

Naheliegend wäre ja die Cyclovoltammetrie. Aber das geht nur mit einem Speicheroszi, weil man eher im Frequenzbereich 0,01 - 0,1 Hz unterwegs ist.
Keine Ahnung was es im Bereich 100Hz und darüber gäbe?

CD-ROM-LAUFWERK
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Beitrag von CD-ROM-LAUFWERK »

Für irgendwelche Voltammetrie o.ä. Verfahren ist ein "Oszi" nutzlos, da die Spannung nicht hoch aufgelöst wird. Man will ja nicht zeitlich hoch auflösen (ganz schnelle Änderungen), sondern den exakten Wert an einem vergleichsweise langen Zeitpunkt wissen (der Zeitpunkt muss auch nicht so genau sein). Ein Oszilloskop löst quasi nur zeitlich genau auf. Ein normales 0815 'scope hat 8bit, also 256 unterscheidbare Zustände. Für eine Spannung von 0...3V wäre das eine Abstufung von 11,7mV, viel zu ungenau.
Dafür braucht es ADC's die zwar langsamer sind, dafür aber >>16bit auflösen, gewöhnlich dann 24bit. Da ist die Limitierung der Genauigkeit dann nicht mehr der ADC, sondern jeder Furz im Raum. Die hinteren Stellen "wackeln" bei jedem nicht extrem hochweritigen Aufbau (Abschirmung usw.), real kann man mit einem einfachen Aufbau vielleicht mit 20bit rechnen, wenn man in der Region von einem Messwert pro Sekunde ist. Das ist bei 0...3V immerhin eine Schrittweite von etwa 3µV. Damit sollte man Spannung bzw. Strom hinreichend genau messen können. Zum Vergleich: Für reale 24bit müsste die Spannung bei selbigem Messbereich auf 0.18µV stabil sein. Zu beachten gilt dabei auch, dass der ADC immer nur den Unterschied zu einer Refferenzspannung misst. Diese muss also ebenfalls derartig stabil sein. Als Beispiel eine, Zitat, "Ultra-High-Precision, Ultra-Low-Noise, Series Voltage Reference" hat immerhin noch 1.3µV Spannungsschwankungen.

Was diese Bilder mittels X,Y-Mode angeht, insbesondere das mit dem Pilz... ob das auch auf einem digitalen halbwegs gut aussieht? Ich wollte die unkomprimierte Audiodatei runterladen (link vom Author in den Kommentaren) aber die URL ist tot. Mit dem "Youtube-Ton" kann ich es aber auch mal testen.

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mgritsch
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Beitrag von mgritsch »

Ich verstehe nicht super viel von Cyclovoltammetrie, aber wofür in aller Welt sollte man da μV brauchen? Da ich mit Potentiostat arbeite und dagegen auch die Stromstärke aufzeichne müsste der Potentiostat diese Präzision schaffen bzw auch eine genauso Präzise Strommessung erfolgen...
AFAIK geht es um eine Art "Spektrum " das dabei entsteht und das charakteristische Plateaus/Peaks hat je nach Spezies... Klär mich auf.

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