Reverse Engineering für externe Datenaufzeichnung

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CD-ROM-LAUFWERK
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Beitrag von CD-ROM-LAUFWERK »

Gar nicht, ich habe das Signal dank der hohen "input impedance" (Eingangswiderstand) des ADC (ADS1256, Buffer aktiv, 80MOhm) nicht verfälscht.
Oder meinst du den Drift der Waage selbst? Der ist null und soweit ich mich entsinne auch über Tage hinweg.

Reosir
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Beitrag von Reosir »

CD-ROM-LAUFWERK hat geschrieben:Gar nicht, ich habe das Signal dank der hohen "input impedance" (Eingangswiderstand) des ADC (ADS1256, Buffer aktiv, 80MOhm) nicht verfälscht.
Oder meinst du den Drift der Waage selbst? Der ist null und soweit ich mich entsinne auch über Tage hinweg.
Ja, ich habe die Drift der Waage selbst gemeint.
Denn um die Drift zu korrigieren, müsste die Waage dann ja über mehr Informationen verfügen als das pulsweitenmodulierte Signal. Und da sehe ich im Moment noch nicht, woher die Waage diese Information kriegen könnte.
Eine andere Idee: Habe mal einen Temperaturverlauf mit Quecksilberthermometer aufgezeichnet, indem ich einen Flachbettscanner regelmäßig den Quecksilberfaden habe aufnehmen lassen. Da ich am Ende nur für einige Zeitpunkte, wo es interessant war, die Temperatur gebraucht habe, habe ich die dann einfach aus den Bildern abgelesen.
Eine Photoserie oder ein Video von der Waagenanzeige mit fest eingespannter Kamera sollten entsprechend auch gehen. Und wenn du alle Messwerte digital brauchst, sollte das mit Zeichenerkennung / OCR auch automatisch klappen.

CD-ROM-LAUFWERK
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Beitrag von CD-ROM-LAUFWERK »

Ja, so habe ich das auch schon gemacht. Also Kamera mit Intervallaufnahme und dann halt gucken...
Aber ich möchte das schon ein bisschen automatisierter haben :wink:
Die Waage bzw. der Hersteller hat natürlich reichlich mehr Informationen als die Rohdaten der Wägezelle. Der Einfluss von Temperatur, Alterung usw. usf. ist genau bekannt und wird kompensiert. Aber das Signal direkt am LCD ab zu greifen ist halt auch ein bisschen (wenn auch einmalige) Arbeit...

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