Grüne Energie

Alles zum Thema Mikrobiologie.

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Hydroas
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Beitrag von Hydroas »

NI2 hat geschrieben:@ Hydroas: Was soll uns das sagen?!
Ich habe nur sein Grund versucht zu erraten :D

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iTim
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Beitrag von iTim »

Also, das ist ja mal was:
Ich habe im Internet eine Anleitung zur Herstellung eines speziellen Mediums gefunden
und bin jetzt total verwundert:

Hier mal die Zusammensetzung:

Standardnährlösung (Konzentrat)
Menge bei 10 Liter Konzentrat (g) Menge bei 25 Liter Konzentrat (g)

Milchsäure (90%) C3H6O3 400 1000
L-Glutaminsäure C5H9NO4 103 257,5
Magnesiumsulfat-heptahydrat
MgSO4⋅7 H2O 20 50
Calciumchlorid-2-hydrat CaCl2⋅2 H2O 7,5 18,75
Di-Kaliumhydrogenphosphat
K2HPO4 90 225
Kaliumdihydrogenphosphat KH2PO4 60 150
Thiaminiumdichlorid C12H18Cl2N4OS⋅xH2O 0,1 0,25
Nicotinsäure C6H5NO2 0,1 0,25
4-Aminobenzoesäure C7H7NO2 0,02 0,05
Biotin C10H16N2O3S 0,0015 0,00375
Spurenelementlösung
Ethylendinitrilotetraessigsäure
Natriumeisen(III)-
salz-Trihydrat
C10H12FeN2NaO8⋅3 H2O 3,2 8,0
Mangan(II)-chlorid MnCl2⋅4H2O 0,04 0,1
Kobalt(II)-chlorid CoCl2⋅6 H2O 0,016 0,04
Kupfer(II)-sulfat CuSO4 0,004 0,01
Natriummolybdat Na2MoO4⋅2 H2O 0,012 0,03
Zinkchlorid ZnCl2 0,008 0,02
Lithiumchlorid LiCl 0,002 0,005
Zinn(II)-chlorid SnCl2⋅2 H2O 0,002 0,005
Borsäure H3BO3 0,004 0,01
Kaliumbromid KBr 0,008 0,02
Kaliumjodid KJ 0,008 0,02
Bariumchlorid BaCl2⋅2 H2O 0,002 0,005
Ad 10 l bzw. 25 l aqua dest.
Tabelle 1: Nährlösung
Konzentrat vor Anwendung mit entsprechender Menge H2Odest verdünnen (aus 10 l Konzentrat
werden so 100 l Nährlösung). Neutralisation mit NaOH auf pH 7,4+-0,2 nicht vergessen. Anschließend
in Anzuchtgefäß (Erlenmeyerkolben, Reagenzglas, Laborflasche o.ä.) umfüllen und 20 min
bei 121°C autoklavieren/ (im Notfall geht auch ein alter Schnellkochtopf). Auf Raumtemperatur
abkühlen lassen und mit Bakterien beimpfen. Bei der Anzucht immer die Abdeckung des Anzuchtgefäßes
leicht geöffnet lassen, damit der produzierte Wasserstoff abziehen kann.

Also: Ich habe mich an allem gehalten, aber als ich vorhin den Schnellkochtopf geöffnet hatte war ein feiner weißer Bodensatz
der sich beim Schütteln aufwirbeln lässt und die lösung dann leicht eintrübt.
Das eigenartige daran ist das ich das Konzentrat zur besseren Lösung erwärmt habe, da aber nichts ausgefallen ist.
Weis jemand Rat?

mfg. Tim
Mit freundlichen Grüssen,
iTim

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iTim
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Beitrag von iTim »

Und noch ein Problem stellt sich mir:
Habe mir nun endlich mal wieder etwas gegönnt und mir nun endlich einen Rührreaktor mit
Wellenanrieb zugelegt (die 4 Reaktoren mit Magnerührer sind zwar klasse, aber für Zähflüssige Fermentationen ungeeignet), welcher aber nun folgendes Problem
in sich birgt.:

Wie Verbinde ich die gelagerte Rührerwelle mit dem Frequenzrührgerät?

Ich habe das bereits direkt mal mit dem Spannfutter verbunden, aber mir läuft das ganze nicht rund genug.
Hab da auch ein wenig Panik, das mir nachher das Lager kaputt geht.

Ich habe bisher nur die Idee einen Gummiübergang vom Mischer zur Welle zu tätigen.
Habt ihr eine bessere Idee?

mfg. Tim

Achso:
Hier noch die Problemstellung in 2 Bildern^^
Bild

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Mit freundlichen Grüssen,
iTim

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NI2
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Beitrag von NI2 »

Einen Metallstift (abgetrochener Bohrer oder einfach ein Bolzen) ins Spannfutter und dann beide mit einem passenden Schlauch verbinden (beide Enden mit Schlauchklemme fixieren). Hat bisher immer gute Dienste geleistet. Das Schlauchstück so kurz wie möglich halten und es sollte ein stabiler sein (diese Gewebeschläuche aus dem Baumarkt sollten hier super sein).
I OC

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iTim
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Beitrag von iTim »

Na dann lag ich ja nicht ganz so verkehrt, wenn es bei dir auch solche Dienste geleistet hat^^
Mit freundlichen Grüssen,
iTim

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NI2
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Beitrag von NI2 »

Alternativ gibt es auch solche flexiblen Glasrührkupplungen zu kaufen. Sieht natürlich besser aus, aber hab bei dieser auch schon erlebt, dass der Rührer einfach rausrutscht und beim zu fest zudrehen einfach bricht. Passiert beim Schlauch nicht, und so ein 10 cm stück kostet nur ein paar Cent, musst natürlich den Durchmesser beachten.
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iTim
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Beitrag von iTim »

Ich bleibe auch eher beim Schlauch. Ich muss nur schauen das ich solche kleine Schellen bekomme, damit der Schlauch auch nicht auf der Welle dreht.
Mit freundlichen Grüssen,
iTim

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NI2
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Beitrag von NI2 »

Schlauchklemmen aus'm Laborbedarf sind da super, die gibt es (ab und an) in solchen Durchmessern.
I OC

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Timmopheus
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Beitrag von Timmopheus »

Falls keine passenden Schlauchschellen zu besorgen sind tuts für ne gewisse Zeit auch ein kräftiger Kabelbinder

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iTim
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Beitrag von iTim »

Hab das Problem jetzt so gelöst.
Nur halt ohne Schellen, praktisch als Abreiß- bzw. Klemmsicherung.
mfg. Tim

Bild
Mit freundlichen Grüssen,
iTim

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iTim
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Beitrag von iTim »

Kommt hier eigentlich jemand aus dem Süddeutschen Raum? Vorallem aus der Nähe von Füssen.
Bräuchte jemanden, der mir eine Wasserprobe aus einem schönen Gebirgssee zusenden würde.
Vorallem sehr Sulfathaltige Seen interessieren mich. :)
mfg. Tim

PS.: Natürlich übernehme ich die Versandkosten.
Mit freundlichen Grüssen,
iTim

CD-ROM-LAUFWERK
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Beitrag von CD-ROM-LAUFWERK »

So wird der Schlauch aber keine großes Drehmoment übertragen, nicht viel mehr als mit einem Magnetrührer möglich sind.
Kleinerer Innendurchmesser, Gewebeschlauch, kürzer und mit Schlauchschelle befestigt sind vier Punkte mit denen man das Drehmoment erhöhen kann.

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iTim
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Beitrag von iTim »

Da magst du recht haben, aber ich habe jetzt mal mit 500 rpm ausprobiert und dann schön mit zähflüssigen Medium
und das hat ganz gut geklappt. Also wenn mir nicht reichen sollte, dann werde ich deinen Rat befolgen.
Aber Danke.
Mit freundlichen Grüssen,
iTim

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