Argentometrie bei Erdalkalimetallchloriden

Anorganische Chemie.

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t0bychemie
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Argentometrie bei Erdalkalimetallchloriden

Beitrag von t0bychemie »

Bei der Vorbereitung auf die Klausur bin ich auf ein kleines Problem gestoßen, welches ich kurz erläutern möchte und von einem Analytikspezialisten meine Vermutung bestätigt haben möchte :mrgreen:

Also folgendes Beispiel:

Eine Silbernitrat Lösung mit der Stoffmengenkonzentration 1 mol/l als Maßlösung wird für eine Bariumchlorid Lösung mit V=0,02 l und c=x benutzt.

Am Äquivalenzpunkt gilt n Ag+ = n Cl-

Der Verbrauch von Silbernitrat Lösung beträgt 0,03l, daraus ergibt sich eine Stoffmenge von 0,03 mol. Wenn ich das nun in c=n/V einsetze, um c=Cl- heraus zu bekommen bekomme ich eine Konzentration von 1,5 mol/l. Da nun aber auf ein Mol Erdalkalimetallion 2 mol Chloridionen kommen, stellt sich die Frage wie nun die Rechnung aussieht. Liege ich richtig in der Annahme, dass man die 1,5 mol/l mit Faktor 2 multiplizieren muss? Ich weiß gerade nicht recht ob man nun durch 2 dividieren soll oder eben multiplizieren.

danke für die Hilfe ;)

bg, Toby
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Cyanwasserstoff
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Beitrag von Cyanwasserstoff »

Also in der Zeit, in der du den Post geschrieben hast, hättest du ja wohl auch nen einfachen Dreisatz machen können (wenn man nicht so schon drauf kommt), oder? :wink:

2 mol Cl- ---> 1 mol Ba2+
1 mol Cl- ---> 1/2 mol Ba2+
n mol Cl- ---> n/2 mol Ba2+

Du musst also durch zwei teilen, da c(Cl-) = 2 c(Ba2+).
"It is arguably true that the tetrapyrrole system is Nature's most remarkable creation."
- Claude Rimington

t0bychemie
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Beitrag von t0bychemie »

Jup, logisch :oops: danke trotzdem..
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