Metallhydridspeicher - welches metall nehmen???

Anorganische Chemie.

Moderator: Moderatoren

Antworten
Benutzeravatar
dg7acg
Illumina-Moderator
Beiträge: 2665
Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 21:17
Wohnort: Am Popo des Planeten

Metallhydridspeicher - welches metall nehmen???

Beitrag von dg7acg »

Hi, ich suche ne idee für einen kleinen selbstgebauten metallhydridspeicher für meine PEM-Brennstoffzelle.
das teil soll so ein paar liter h2 speichern für max 3 tage... nur welches metall nehmen? schließlich soll das ganze im finanziellen Rahmen bleiben, und so fällt Palladium schonmal weg -> teuer!!
Mg hätte ich ja, nur muss man das erstmal mit giftigem tetracarbonylnickel im autoklaven behandeln (Ni als Kat)...

idealerweise sollte es einfach ein metallpulver sein, das bei ca 3 bar druck den H2 aufnimmt und bei weniger druck wieder abgibt.
viel heizen beim beladen des speichers geht in der anwendung, für die er gedacht ist, nicht... so 300°C sind machbar, mehr nicht.

kennt von euch zufällig jemand ein metall (ausser V, Mg) welches gut mit Wasserstoff sein hydrid bildet ohne zu abgedrehte bedingungen?

bin für jeden vorschlag dankbar...

mfg

EDIT:Hab palladium mit vanadium verwechselt :oops: :lol:
...auf der Steuerflucht erschossen! :twisted:

magician4
Illumina-Mitglied
Beiträge: 25
Registriert: Dienstag 16. Oktober 2007, 01:03
Wohnort: Hamburg

Beitrag von magician4 »

hi,


guck mal hier rein, da scheinen mir ein paar interessante weiterfuehrende sachen verlinkt / verwiesen zu sein:

http://www.h2hh.de/downloads/HERA.pdf

gruss

ingo


p.s.: wenns wirklich nur ein paar liter sind, und es wirklich nur ums zwischenspeichern geht (und net um den fun da sonnen speicher mal zu bauen/testen/ betreiben): warum faengste denn net ganz klassisch das gas in ner groesseren glasflasche mit wasser als sperrfluesigkeit auf?

Benutzeravatar
dg7acg
Illumina-Moderator
Beiträge: 2665
Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 21:17
Wohnort: Am Popo des Planeten

Beitrag von dg7acg »

cool, die Infos sind doch schonmal klasse!

naja, über die wasserflaschentank-methode bin ich jetzt schon raus.
jetzt ist der nächste logische Schritt eben ein Hydridspeicher.

es geht mir darum die PEM mit H2-Speicher in ein Robo-Fahrzeug einzubauen, das mit Solarzellen als Primärversorgung bestückt ist

also sowas, nur in größer und schwerer:Bild
der solarkreislauf soll tagsüber strom liefern, die PEM dann eben nachts...
...auf der Steuerflucht erschossen! :twisted:

Antworten