Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Hier können Erfahrungsberichte zu Experimenten auch formlos geschrieben werden.

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immi07
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von immi07 »

Hallo mgritsch,

weil im Gel nur schwer lösliche Sinn machen und Tetraamminkupfer(II)-sulfat gehört nicht dazu.

Ich mach mal mit dem Kupferbaum hier weiter.
P1170507.JPG
16.02.21 19.00 Uhr Das wird auch noch Bleisulfat für die Zuchtkristallsammlung.

Beim KOH auf CuSO4Gel kommt immer Mal ein Tropfen Rotkohl rein und wenns nicht mehr grün ist, dann auch ein Plättchen KOH.

Gruß Thomas
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Pläne zu machen, Arbeit zu verteilen, Werkzeug zu holen und Holz zu schlagen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. Dann bauen sie das Schiff von alleine. Antoine de Saint-Exupéry

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mgritsch
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von mgritsch »

Was sind denn das für kleine weiße „Satelliten“ da rechts? Kriställchen oder fussel? :D

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immi07
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von immi07 »

Hallo mgritsch,
P1170509.JPG
echter Fall für die Kristallsammlung.

Gruß Thomas
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mgritsch
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von mgritsch »

Wow, super! sehr klein aber sehr fein - sowas in der Art ist typisch im Kieselgel.
Und für eine so schwer lösliche Verbindung wie PbSO4 ist das schon etwas besonderes wenn man davon so mm-große Kriställchen hinbekommt! (wie war das gemacht? CuSO4 ist im Gel und wie bekommst du das Pb rein? indem sich das Metall gegen Cu auflöst und dabei den Cu-Busch macht?) Die meisten Normalsterblichen kennen das nur als pulvrigen Niederschlag.

Glaskocher
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von Glaskocher »

Meine ich das nur, oder gibt es im RG zwei zusätzliche Zonen mit Bleisulfatkristallen zum "Schneetreiben" in den unteren "Zweigen" vom Kupferbusch? Das würde dann auf Liesegang-Ringe hin deuten, auch wenn die Ringe eher Kristallgruppen sind.

Die wenigeren, gröberen Kristalle kommen wohl daher, daß im Gel die Keimbildung behindert, aber das weitere Wachstum ungestört abläuft.

Eine andere Variante könnte sein, mit Eisen(II)-Salz und Phosphat zu arbeiten. Das könnte sichtbare Kristalle von Vivianit ergeben.

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immi07
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von immi07 »

Hallo,

nach CuSO4 Lösung auf Bleiacetatgel => weißer Niederschlag auf dem Gel
und Bleiacetatlösung auf CuSO4gel => weißer Niederschlag auf dem Gel

@mgritsch: für Kupferbaum Bleiplombe in CuSO4gel
P1160785.JPG
09.02.21 18.19 Uhr nach 24 Stunden
P1160845-01.jpg
12.02.21 09.45 Die Kristallfront vor dem Kupferstrauch erinnert mich an die Feuersteinbänder in den Kreidefelsen von Rügen.

@Glaskocher: welches Phosphat würdest Du vorschlagen. Wir sind flexibel, wir müssen sowieso kaufen.

Gruß Johanna und Thomas

Edit:
@Glaskocher: Das Blaudeckelglas wurde heute als Bioreaktor entsorgt. Der Innendruck hat den verschlossenen Deckel soweit angehoben, daß Flüssigkeit entweichen konnte. Und Geruch...

@mgritsch: Letzte Nachrichten vom Unterlegscheibenexperiment.
P1170512.JPG
Nach Entfernen der entzinkten Unterlegscheibe mit 20 mm Durchmesser wurde eine rostige, zinkfreie Unterlegscheibe mit 30 mm Durchmesser aufgelegt. Innerhalb 24 Stunden wurde das Blei unter der Scheibe an den Rand umgelagert und als Baumstruktur wieder abgeschieden. Ein Teil des Gels unterhalb der Bohrung hat sich aufgelöst und ist bei Überkopflagerung abgetropft. Nachdem auch die U-Scheibe "abgestürzt" ist, wurde die Petrischale versiegelt und der Kristallsammlung unter Nummer 123 hinzugefügt.

@Glaskocher: kann man Glasrohre Durchmesser ca. 10 mm mit Hausmitteln an vorhersagbarer Stelle trennen. Es sollen 5 cm lange Stücke entstehen, die mit "leerem Gel" gefüllt werden sollen. Mit 2 Stücken durchsichtigem PVC-Schlauch könnte man dann 2 Salzlösungen in Gel diffundieren lassen.
P1170513.JPG
Darf ich vorstellen: Das Laborbuch...
Gruß Thomas
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mgritsch
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von mgritsch »

immi07 hat geschrieben:
Mittwoch 17. Februar 2021, 17:08
für Kupferbaum Bleiplompe in CuSO4gel
:thumbsup:
scheint das ist optimal damit das Pb so langsam freigesetzt wird dass es zu einer Kristallisation kommen kann und nicht nur Niederschlag.
Ja mit solchen Systemen kann man sehr lange und ausgiebig experimentieren, sind immer wieder für Überraschungen gut! Und Reagenzgläser sind im 100er Karton ja wirklich billig :yeah:

Dank der Langfristigkeit des Mediums bleibt auch spannend wie sich sowas ggfs binnen Jahren noch verändert. Tendenziell schrumpfen kleine und wachsen große Kristalle immer weiter...

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immi07
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von immi07 »

Hallo mgritsch,
das haben sich die Kristalle von den Geldhaufen abgeschaut.
Sorry, das mußte mal raus.
Gruß Thomas
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Glaskocher
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von Glaskocher »

Beim Phosphat müßte ich raten, ein Dihydrogenphosphat müßte gut sein, weil Eisen im sauren Medium löslicher ist, als im Basischen. Ob da jetzt Natrium oder Kalium dran sind macht wenig Unterschied.

Geru... pfött-pfött-pfui...? dann mußte es leider weg, da waren schöne Bäumchen drin, oder meintest Du das Glas mit dem Hexagyanoferrat und der Eisensulfat-Lösung?

Ein Glasrohr kann man mit der Dreikantfeile anritzen (für Anfänger rundherum), um es an der Stelle zu brechen. Man zieht das Rohr mehr auseinander, als daß man es knickt. Der Zug sollte etwas stärker auf der angeritzten Seite sein, die man zusätzlich angefeuchtet hat. Wasser katalysiert den Bruch. Eine Alternative zum Ziehen ist das punktförmige Erhitzen am Ritz mit einem erhitzten (weiche Spitze) Glasstab (Scherbe als Ersatz mit Zange halten). Durch die Erhitzung dehnt sich das Rohr genau dort so weit aus, daß der Ritz daneben ins Material und dann auch um das Rohr wandert. Die Rohrenden bitte mit Schmirgel- oder Siliziumcarbidpapier "entschärfen", bevor Ihr damit weiter arbeitet. Das schont Finger, Lederhandschuhe und Schläuche (absteigende Wichtigkeit).


Wollt Ihr ein Experiment zur Osmose machen? Dann solltet Ihr noch ein Kapillarrohr in die Seite mit der konzentrierteren Lösung stecken, damit nicht soo viel Lösemittel diffundieren muß, bis man eine Veränderung sieht. Ersatzweise geht auch ein sehr dünner Schlauch. Je nach Experiment müßtet Ihr das fest gewordene Gel noch wässern, damit möglichst viele Ionen (Natriumacetat) raus sind, falls sie stören. Ansonsten mit der beabsichtigten Beladungslösung einige Zeit einwirken lassen, oder gar das Salz sofort mit im Gel einbauen.

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immi07
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von immi07 »

Hallo Glaskocher,
ja das Blaudeckelgelatinerollglas mußte leider ausscheiden.
Das Rohr soll eine Gelkristallzucht Geschichte werden. Und die U-Rohre sind mir zu teuer für Versuch und Irrtum. Vielleicht 20 Varianten. Und in einem Jahr wieder in den Keller gehen. :angel: Hält sowieso keiner durch. :angel: Neugier :angel:
Gruß Thomas
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von immi07 »

Hallo,
P1170549.JPG
Bleisulfat, mal etwas dichter dran - immer noch unter 0,5 mm Größe

P1170537.JPG
Bleisulfat 2.Versuch, 2 Tage alt, schöne einheitliche Front, zwischen Blei und Kristallfront ist das Gel farblos

P1170535.JPG
Kupferbaum am Eisennagel, 2 Tage alt

P1170534.JPG
dichter dran

P1170544.JPG
KI auf Bleiacetat 3 Stunden alt


Gruß Thomas
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von immi07 »

Hallo,
P1170555.JPG
Herbststurm im Bleiwald

Gruß Thomas
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von mgritsch »

Nice :) Irgendwie naheliegend das Iodid und den Baum zu kombinieren! Bin gespannt wie sich die zwei Konkurrenzreaktionen da langfristig in der Struktur bemerkbar machen.

Nachdem hier verschiedene ähnlich gelagerte Versuche mit teils durchaus bemerkenswerten Ergebnissen (einen PbSO4-Kristall hab ich noch nie gesehen!) langsam dazu wachsen wäre die Frage ob man den "Bleibaum" Artikel ggfs etwas ummünzt und den Bleibaum und verwandte Strukturen in Kieselgel dort bündelt. Gemeinsam ist ihnen das Medium Kieselgel und dass Pb auf die eine oder andere Art beteiligt ist. Inhaltlich wäre das ergiebiger als nur den Baum allein. Überleg mal ob das für dich Sinn macht?

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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von immi07 »

Hallo mgritsch,
mgritsch hat geschrieben:
Montag 22. Februar 2021, 23:05
Überleg mal ob das für dich Sinn macht?
ist doch nicht die Frage.

Der Sinn für uns war der Spaß am Probieren und daß die Teile jetzt in der Sammlung stehen und der Spaß an Eurem Erstaunen über unerwartete/nie gesehene Ergebnisse.

Kannst Du eine Kopie vom "Bleibaum für...." erzeugen, in dem man dann rum werkeln kann und das Original erstmal erhalten bleibt.

Synthese von Opalen - GKS Müllheim (PDF) ab Seite 235 stellen sie Natronwasserglasgel ohne Essigsäure her.

Gruß Thomas

Edit: Der "Bleibaum im Gel Artikel" war ja Lemmis Wunsch/Idee. Also sollte er auch befragt werden.
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Re: Liesegangsche Ringe (abgeteilt von: wie aus Blaukraut Rotkohl wird)

Beitrag von mgritsch »

immi07 hat geschrieben:
Dienstag 23. Februar 2021, 00:14
Kannst Du eine Kopie vom "Bleibaum für...." erzeugen, in dem man dann rum werkeln kann und das Original erstmal erhalten bleibt.
könnte man, empfehle ich aber nicht da es ggfs die ohnehin schon zwischen diesem Thread und dem Artikel zerstreute Diskussion auf noch einen weiteren ausdehnt. Klingt nach Chaos, will ich vermeiden :)
Empfehlung: geh in den editor, kopier den ganzen Text und füg es in ein lokal gespeichertes Text-Dokument ein, dann hast du damit eine "Sicherungskopie". Das einzige was das nicht sichert, sind Bilder - die kann die Forensoftware nur im jeweiligen Kontext des Beitrags handhaben.
Ich schreibe auch gerne Artikel so "offline" im txt-Editor in Ruhe um nicht von Netzschwankungen oder Editor-Boxgrößen abhängig zu sein, wenn fertig copy-paste zurück und nur noch Bilder rein, ggfs Formatierungen.
Synthese von Opalen - GKS Müllheim (PDF) ab Seite 235 stellen sie Natronwasserglasgel ohne Essigsäure her.
ja, Weinsäure ist auch eine interessante Option. Die Calciumtartrat-Einkristalle sind ziemlich beeindruckend geworden! Erstaunlich wie viel unterschied das Anion macht. Cu bildet auch schöne Tartrate (Seignettesalz oder Weinsäure über Cu haltigem Gel; evtl auch umgekehrt?), Würde auch bei Weinstein (Kaliumhydrogen-T.) gute Kristallbildung erwarten.
Edit: Der "Bleibaum im Gel Artikel" war ja Lemmis Wunsch/Idee. Also sollte er auch befragt werden.
würde sagen: "Vorschlag / Anregung", was du draus machst ist dann deine Sache...

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