wer (über)lebt im Schwermetallabfall

Alles zum Thema Mikrobiologie.

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Vanadiumpentoxid
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Re: wer (über)lebt im Schwermetallabfall

Beitrag von Vanadiumpentoxid »

Ein Dilemma für Veganer? :?
Gott gebe mir die Kraft, zu ändern, was ich verändern kann,
die Gelassenheit, hinzunehmen, was ich nicht verändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Ist das noch o. k. oder auch schon wieder zu viel?...

Glaskocher
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Re: wer (über)lebt im Schwermetallabfall

Beitrag von Glaskocher »

Warum sollte...

Vegetarier (M, W, D...) vermeiden es, Landtiere für ihre Ernährung zu töten.
Veganer (M, W, D...) verzichten auf sämtliche Produkte tierischen Ursprungs.
Frutarier (M, W, D...) nehmen nur Früchte.

Niemand wird auf die Idee kommen, die "Gewächse" von der Oberfläche schwermetallhaltiger Lösungen in den Speiseplan zu integrieren. Somit nicht mal ein Lemma, geschweige denn Derer zwei.

Vanadiumpentoxid
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Re: wer (über)lebt im Schwermetallabfall

Beitrag von Vanadiumpentoxid »

Ich bezog mich auf folgende Äußerung von lemmi, somit auf Pilze generell und natürlich nicht auf die im Schwermetallabfall:
lemmi hat geschrieben:
Samstag 17. Juli 2021, 23:23
Pilze sind ein eigenes Reich des Lebendigen, ganz anders als Tiere oder Pflanzen.
Wenn sich Veganer ausschließlich von pflanzlichen Produkten ernähren, Pilze keine Pflanzen, aber ebenfalls Lebewesen sind, kommen Veganer dann bei der Entscheidung über den Verzehr nicht automatisch in die Bredouille?
Verstehe nicht, was an der Frage so schwer zu verstehen war...
Gibt es hier im Forum denn gar keine Veganer, die dazu ihre begründete Meinung vortragen und damit etwas Licht in diese Grauzone bringen können?

Und warum sollte eine Entscheidungsfindung zwischen zwei Optionen mit in beiden Fällen nachteiligen Auswirkungen (nichtpflanzliche Lebewesen essen oder eine ohnehin schmalere Ernährungsbasis zusätzlich weiter einschränken) keine Zwickmühle oder ein klassisches Dilemma gemäß Begriffsdefinition des Dudens sein?
Gott gebe mir die Kraft, zu ändern, was ich verändern kann,
die Gelassenheit, hinzunehmen, was ich nicht verändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Glaskocher
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Re: wer (über)lebt im Schwermetallabfall

Beitrag von Glaskocher »

Jetzt arbeite mal die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Tieren, Pflanzen und (Speise-)Pilzen heraus. Dann lies nochmal die Definitionen zu den unterschiedlichen Ernährungsgruppen und finde Gemeinsamkeiten und/oder Gründe für den Verzicht auf Tierisches. Ersetze dann "Tier" durch "Pilz" und führe den vorigen Satz erneut aus.

Im Prinziep ist es hier wie im Glauben: Man kann unendlich debattieren und wird doch nie den finalen Beweis erbringen.


PS: Ab "Ein Dilemma für Veganer?" ist es eher OFF TOPIC, als Mikrobiologie. Verschieben?

Vanadiumpentoxid
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Re: wer (über)lebt im Schwermetallabfall

Beitrag von Vanadiumpentoxid »

Ich habe mal recherchiert und dabei festgestellt, dass Pilze zur veganen Kost zählen, weil sie eben nicht zu den Tieren gehören und über kein zentrales Nervensystem verfügen (kein Schmerzempfinden beim Geerntet werden).
Fazit für die vegane Ernährung: es muss nicht unbedingt pflanzlich sein - Hauptsache, es ist nicht tierischen Ursprungs.
Viele Fragen und Diskussionen im www weisen aber gleichzeitig darauf hin, dass es sich zumindest um keine "Frage, die die Welt nicht braucht", handelt, und ich auch nicht der Einzige bin, der sich diese zumindest schon mal gestellt hat...

Hauptgrundlage des Veganismus sind ethische Fragestellungen, um die selbst Naturwissenschaftler nicht immer völlig drumherum kommen ("Ist alles vertretbar, was theoretisch machbar ist?"). Mit einem "Glauben" hat Veganismus daher erstmal recht wenig gemein (auch wenn es natürlich immer auch Leute gibt, die ihn zu einem Kult hochstilisieren...).

Von mir aus kann das Thema abgetrennt und verschoben oder - aufgrund der geringen Resonanz - auch ganz gelöscht werden. Chemieinteressierte sind offenbar eher selten Veganer ("Protein ist gleich Protein") - ich übigens auch nicht... :wink:
Aber gerade deshalb, weil ich mir selbst darüber bislang noch nie Gedanken gemacht habe, fand ich die kurze und themennahe Frage, ausgelöst vom Stichwort des "eigenen Reichs der Pilze", zumindest interessant und berechtigt, da ich eigentlich immer versuche, andere Einstellungen wenigstens kennenzulernen und grundsätzlich zu verstehen, auch wenn ich sie nicht unbedingt teile.
Gott gebe mir die Kraft, zu ändern, was ich verändern kann,
die Gelassenheit, hinzunehmen, was ich nicht verändern kann,
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