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immi07
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Re: neu hier...

Beitrag von immi07 »

P1160205a.jpg
Eisensulfatdünger auf Distel Durchmesser 50mm
P1160204a.jpg
P1160203a.jpg
Gruß Thomas
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Pläne zu machen, Arbeit zu verteilen, Werkzeug zu holen und Holz zu schlagen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. Dann bauen sie das Schiff von alleine. Antoine de Saint-Exupéry

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mgritsch
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Re: neu hier...

Beitrag von mgritsch »

Uh, wow... das ist ja eine sehr beachtliche Zucht!
Alles deine Tochter gemacht? Respekt vor so viel Hingabe!

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immi07
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Re: neu hier...

Beitrag von immi07 »

Hallo mgritsch,

im Prinzip ja. Es sind ein paar geschenkte Quarze und Pyrit und so dabei. Aber die Ideen mit der Schnecke und der Distel und einfach mal ein paar Sachen zusammen gießen waren ihre. Und der Rest ist ja warten. Am Anfang vor 2 Jahren war der Kasten mit Alaun. Das gab über Nacht Ergebnisse. Also gabs zu Ostern und zum Geburtstag von der Verwandtschaft zu den klassischen Mädchengeschenken noch 250g hiervon und 500g davon. Und dann haben wir bei meinem Vater im Schuppen den angefangenen Sack Magnesiumdünger gefunden. Es hatte dort vor Jahren mal durch geregnet. Da waren dann so 2 -3 cm Kristalle drin. Und dann wurde probiert - 13kg Material ohne Risiko und ohne "sei sparsam mein Schatz, wir haben nur 250g". Von kochend gesättigt in die Tiefkühltruhe (gibt haarfeine Nadeln) bis 20cm Styropor um eine Reisekühlbox mit kochendem Wasser drin und da drin eine kleine Flasche mit der Salzlösung. Das braucht 2 - 3 Tage bis Zimmertemperatur. Dann kam ein Nachbar mit dem Eisensulfatdünger. Wunderbar hellgrüne Kristalle 4cm- und dann die riesige Enttäuschung, als die nach 2 Wochen anfingen Flecken zu bekommen.

Und wenn sie gerade 3 Wochen keine Lust hat ist das den Kristallen völlig egal - die wachsen trotzdem weiter.

Gruß Thomas
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mgritsch
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Re: neu hier...

Beitrag von mgritsch »

immi07 hat geschrieben:
Dienstag 15. Dezember 2020, 23:35
Und der Rest ist ja warten.
das finde ich ja gerade das bemerkenswerte daran und zeigt ein nachhaltiges Interesse :) Ich hatte als Kind die Geduld nie, was nicht sofort (oder bestenfalls bis zum nächsten Tag) ein Ergebnis gab, hat mich rasch gar nicht mehr interessiert. Kristallzucht war nie meines, aber die Chemie kennt ja zum Glück auch viel schnellere Reaktionen ;)

Das ist ja auch ein Stück weit reizvoll an der organischen Chemie - da wachsen die Kristalle deutlich schneller (siehe zB viewtopic.php?f=33&t=5494), sie werden halt eher nicht so groß.

BJ68
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Re: neu hier...

Beitrag von BJ68 »

Ich werfe mal in den Ring

a) Cyanotypie viewtopic.php?t=3305
Weil eine Zutat da schon vorhanden ist.....Rotes Blutlaugensalz

b) Okay etwas aufwendiger....Caffenol als Entwickler: viewtopic.php?p=68923&sid=4c3f6d9c7fc56 ... 435#p68923
Allerdings braucht man da Fotopapier......gibt es bei z.B. https://www.fotoimpex.com oder billiger mit keiner Garantie bei ebay...

c) Einige Sachen gehen auch mit "normalen" Papier sofern es wasserfest ist: viewtopic.php?p=72732&sid=71856bb44a192 ... f31#p72732
Geht dann aber auch mehr Richtung der nicht mehr so harmlosen Chemie...

d) Kupferkristalle: viewtopic.php?f=62&t=5280 über

bj68
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immi07
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Re: neu hier...

Beitrag von immi07 »

Hallo BJ68,

am Kupfer sind wir bereits dran - ein gutes Labornetzteil ist vorhanden und die Kupferreste auch. Danke für weitere Ideen.

Hallo mgritsch,

das ist ja das tolle an den Kristallen. 1/4 Stunde Arbeiten und 1/4 Jahr nicht dran denken. Super für Kinder.

Danke und Gruß Thomas
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Glaskocher
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Re: neu hier...

Beitrag von Glaskocher »

immi07 hat geschrieben:
Dienstag 15. Dezember 2020, 23:35
... Dann kam ein Nachbar mit dem Eisensulfatdünger. Wunderbar hellgrüne Kristalle 4cm- und dann die riesige Enttäuschung, als die nach 2 Wochen anfingen Flecken zu bekommen. ...
Das kann ich verstehen. Es gibt da eine Möglichkeit, ähnliche Kristalle mit deutlich verbesserter Oxidationsbeständigkeit zu züchten. Man gibt zum Eisensulfat eine äquimolare Menge an Diammoniumsulfat dazu und kristallisiert Ammoniumeisen(II)sulfat-hexahydrat. Damit wären wir bei den "Tuttonschen Salzen", einer den Alaunen ähnlichen Gruppe an Doppelsalzen. Sie setzen sich aus einem Sulfat von zweiwertigen Ionen und einem Sulfat von zwei einwertigen Ionen zusammen. Das Beste daran ist, daß sie untereinander lückenlos Mischkristalle bilden können.

Wenn man das "Eisenvitriol" gezielt oxidieren läßt, dann entsteht ein basisches Eisen(III)sulfat. Dieses Salz wurde früher, zu Glaubers Zeiten, zur Herstellung von "Vitriolöl" (konzentrierter Schwefelsäure) genutzt. Allerdings setzt das eine destillative Pyrolyse des Salzes bei 300-500°C voraus. Auch wenn man das nicht mal eben zuhause machen kann ist es ein interessantes Detail der Chemiegeschichte.


Wenn man die Kristalle aus den Kupfersulfat-Kochsalz-Mischlösungen genauer betrachtet, dann fällt ein deutlicher Stich ins gelbgrüne auf. Der kommt vom Kupferchlorid, das sich ebenfalls bilden kann, wenn Natriumsulfat nebenbei kristallisiert. Eine gesättigte oder salzsaure Lösung von Kupfer(II)chlorid ist schmutziggelb. Mit zunehmender Verdünnung färbt sich die Lösung immer blauer bis zum vom Kupfersulfat bekannten Helltürkis. Die Erklärung ist, daß Kupfer(II)ionen sich mit vier Chloridionen umgeben können, aber für sechs Wassermoleküle "Platz" haben. Die tetraedrische Umgebung ist für die gelbe Farbe verantwortlich und die oktaedrische Anordnung der Wassermoleküle für die Blaue. Man kann mit einfachen Reaktionen auch dunkelblaue Kristalle aus Tetrammin-Kupfersulfat-dihydrat machen, oder das "klassische" Kupfervitriol heller machen (Ammoniumsulfat zugeben, bis Ammoniumkupfer(II)sulfat-hexahydrat gebildet wird).


Bei Science made alive gibt es eine Riesensammlung an sehr gut dokumentierten und erklärten Reagenzglasexperimenten. Da sind auch ungewöhnlich gefärbte Salzbildungen dabei und eine Menge andere interessante Dinge. Es wird immer auf mögliche Gefahren bei Reagenzien, Produkten oder Reaktionsgeschwindigkeiten hingewiesen.



Könnte die Kupferelektrolyse auch mit kleinen Solarzellen funktionieren? Man braucht für schöne Kristalle über recht lange Zeit einen gringen Strom. Nur die Unterbrechungen nachts könnten sich irgendwie auswirken. Alternativ müßte eine Batterie mit einigen Widerständen als "Strombegrenzer" sich gut eignen, um Kristalle wachsen zu lassen. Ein Labornetzteil müßte da ja mit "schleifender Kupplung im Standgas" betrieben werden.

Edit: Jetzt mit echtem Link

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Uranylacetat
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Re: neu hier...

Beitrag von Uranylacetat »

Hallo Thomas,

auch von mir ein "blubberndes" Willkommen hier! :wink:

Da haben Deine Tochter und Du ja richtig eine schöne Sammlung von interessanten Kristallen gezüchtet! Kristallsationslösungen "vergessen" und einfach "wachsen" lassen habe ich als Jugendlicher der 1970er auch schon gemacht. Damals gab es ja noch Kristallzüchtung-Experimentierkästen von KOSMOS mit Schwermetall-Salzen wie z. B. Nickel(II)-sulfat, Kaliumdichromat in ordentlichen Mengen etc... Meine Exponate habe ich jedoch nicht mehr, weil ein Teil im Laufe der Jahrzehnte verwittert ist und ich mich wegen mehreren Umzügen auch von vielem trennen musste. Auch habe ich damals mit dem "KOSMOS Mineralogie Praktikum" experimentiert.

Eine interessante Seite ist auch Science made alive, die Glaskocher leider nicht richtig verlinkt hat.
"Der einfachste Versuch, den man selbst gemacht hat, ist besser als der schönste, den man nur sieht." (Michael Faraday 1791-1867)

Alles ist Chemie, sofern man es nur "probiret". (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

„Dosis sola facit venenum.“ (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus 1493-1541)

"Wenn man es nur versucht, so geht´s; das heißt mitunter, doch nicht stets." (Wilhelm Busch 1832 -1908)

BJ68
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Re: neu hier...

Beitrag von BJ68 »

Glaskocher hat geschrieben:
Mittwoch 16. Dezember 2020, 11:12
Könnte die Kupferelektrolyse auch mit kleinen Solarzellen funktionieren? Man braucht für schöne Kristalle über recht lange Zeit einen gringen Strom. Nur die Unterbrechungen nachts könnten sich irgendwie auswirken. Alternativ müßte eine Batterie mit einigen Widerständen als "Strombegrenzer" sich gut eignen, um Kristalle wachsen zu lassen. Ein Labornetzteil müßte da ja mit "schleifender Kupplung im Standgas" betrieben werden.

Yep...müsste gehen das mit den Solarzellen....hab auch schon welche aus eine Computertastatur ausgeschlachtet.....Unterbrechungen sollten kein Problem sein...eher bei so schwachen Strömen die Dichte-Unterschiede, wenn die Anode (Opferkupfer) unten ist mit verd. Lsg. gearbeitet wird...meine Beobachtung.

Hier hat jemand eine Begrenzungsschaltung gebaut mit einem LM317:
http://sciencewithscreens.blogspot.com/ ... opper.html

bj68
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Re: neu hier...

Beitrag von immi07 »

Hallo BJ68,

hab jetzt bei Cyanotypie gelesen.
und
Variante 2 sieht gut aus.
Zitronensäure steht Putzschrank
Eisen(III)chlorid-Hexahydrat ist noch vom Leiterplattenätzen da
Ammoniak-Lösung 25% muß ich kaufen
Kaliumhexacyanidoferrat(III) ist da
Wasserstoffperoxid-Lösung 3% steht noch im Keller vom Fossilien präparieren

destilliertes Wasser
Frage
geht auch demineralisiert aus dem Baumarkt

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Re: neu hier...

Beitrag von mgritsch »

immi07 hat geschrieben:
Mittwoch 16. Dezember 2020, 20:37
geht auch demineralisiert aus dem Baumarkt
klar. Für alle Zwecke der Hobbychemie ist das absolut ausreichend! Solange du nicht Spurenanalytik betreiben willst...

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lemmi
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Re: neu hier...

Beitrag von lemmi »

Wirklich eine sehr beeindruckende Kristallsammlung! Und so schön präsentiert...

Wie alt ist deine Tochter denn?

Vielleicht Wäre auch der Bleibaum-Versuch etwas für euch. Allerdings ist das dafür notwendige Bleiacetat nicht so leicht zu bekommen und außerdem giftig. :?
"Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden. Aber nicht einfacher." (A. Einstein 1871 - 1955)

"Wer nur Chemie versteht, versteht auch die nicht recht!" (G.C. Lichtenberg, 1742 - 1799)

"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie gesehen haben." (Alexander v. Humboldt, 1769 - 1859)

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Re: neu hier...

Beitrag von lemmi »

Wirklich eine sehr beeindruckende Kristallsammlung! Und so schön präsentiert...

Vielleicht Wäre auch der Bleibaum-Versuch etwas für euch. Allerdings ist das dafür notwendige Bleiacetat nicht so leicht zu bekommen und außerdem giftig. :?

Hast du Zugang zu einem Mikroskop? Da kann man Metall-Kristallisationsexperimente auch im Mini-Maßstab sehr schön durchführen. Z.b. wächst an einem Kupferdraht in verdünnter Silbernitratlösung ein wunderschönes Silberbäumchen.

Und wenn es mal etwas “explosiver“ werden darf, empfehle ich die Knallgaszelle! 8)
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immi07
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Re: neu hier...

Beitrag von immi07 »

Hallo Glaskocher,

jetzt machen endlich 2 weitere Kristalle Sinn
P1160235a.jpg
Bildbreite 4mm
könnte dann Tetrammin-Kupfersulfat-dihydrat sein aus CuSO4 und einem Stickstoffdünger. Wir hatten von den Nachbarn mehrere Düngerreste.
P1160238a.jpg
Bildbreite 2mm vermutlich Kupfer(II)chlorid
P1160243a.jpg
Breite der Dose 22mm verklebt weil hygroskopisch

und zum Schluß für heute noch 2 Bilder
für Mitte Dezember eher untypisch
aber eine augustsonnendurchgewärmte Eidechse hätte wohl nicht so stillgehalten
P1160218a.jpg
P1160206a.jpg

Die Bilder sind von heute Mittag.

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lemmi
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Re: neu hier...

Beitrag von lemmi »

Ich bin beeindruckt! Eine Zauneidechse im Dezember! Fehlt nur noch, dass sie demnächst Eier legt, so dick wie sie ist ... :mrgreen:

Ob die blauen Kristalle in deinem ersten Bild wirklich Tetraamminkupfer(II)-sulfat sind ist ein bisschen fraglich, weil diese Kristalle an der Luft normalerweise nicht stabil sind. Die zerfallen binnen Tagen oder Wochen. Von der Herstellungsweise her käme auch Kupfernitrat in Frage.
Du kannst eine einfache Analyse machen: einen Kristall opfern, zu Pulver zerdrücken und etwas stark alkalisches drauf tröpfeln (starke Sodalösung reicht aus). Wenn es dann nach Ammoniak riecht, dann ist es in der Tat ein Ammin-Komplex.
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