Hochselektiver Cu-Nachweis

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Seaborg
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Re: Hochselektiver Cu-Nachweis

Beitrag von Seaborg »

Ich habe mir frisches Ammoniumeisen(III)sulfat bestellt, da ich für den Beitrag auf ein wahrscheinl. ziemlich altes Merck-Fläschchen AEAlaun- Lsg. aus einer Apoth.Aufl. ohne KonzAng. zurückgreifen musste. Davon etwa 1 ml in ein kleines ReagGlas und solange AmmThiocyanat (fest) dazu, bis die Lösung tiefrot und kaum noch durchschaubar war.
(Ich weiß, das ist an der Grenze zur Alchemie. :oops: :cry: )
Ein neuer Anlauf soll folgen, der zeigt, wie leistungsfähig und hochselektiv (wie kein anderer!!) der Nachweis ist. :angel:

aliquis
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Re: Hochselektiver Cu-Nachweis

Beitrag von aliquis »

Ich habe das jetzt auch mal ausprobiert. Bei mir sah die fast augenblicklich entfärbte Lösung so aus:

16598984177658703392285955377649.jpg

Die leichte Opaleszenz der doch recht kräftigen Trübung lässt u. U. auf das Vorliegen von Schwefel-Kolloid schließen.
Wie passt das zum Reaktionsmechanismus?

Zur Vorgehensweise sollte ich vll. noch ergänzen, dass ich mich für diesen proof of concept nicht an den exakten Mengenvorgaben orientiert habe, sondern der Einfachheit halber lediglich eine winzige Stoffmenge auf der Spatelspitze in jeweils etwa 2 ml dest. Wasser gelöst und die Lösungen dann vereinigt habe. Statt Kupferacetat habe ich Kupferchlorid verwendet.
Trotzdem verlief die Reaktion zweifelsohne wie von Seaborg beschrieben - nur die Trübung irritiert mich.

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Seaborg
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Re: Hochselektiver Cu-Nachweis

Beitrag von Seaborg »

Der ursprüngliche Beitrag wurde insoweit angepasst, daß nun für die Eisenthiocyanat-Stammlösung des Versuchs eine Konzentration angegeben wurde. Das wurde erst möglich durch die dankenswerterweise von chemolumineszenz und lemmi ausgegrabene Konzentration der Mercklösung "Ammoniumeisen(III)sulfat-Lösung J1", deren Konzentration ich bis dahin nur abgeschätzt habe.
viewtopic.php?f=33&t=5943
Die neuen Konzentrationsangeben führen zu leicht veränderten Entfärbungszeiten, die ich angegeben habe, auch wenn die gezeigten Bilder mit einer anderen Konzentration durchgeführt wurden.
Nach wie vor gilt: die Mischungen sollten den zu erwartenden Cu-Konzentrationen angepasst werden.

Seaborg

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lemmi
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Re: Hochselektiver Cu-Nachweis

Beitrag von lemmi »

Du meinst sicher Eisenthiocyanat, nicht -thiosulfat. 8) . Chemolumineszenz hatte, wie ich gesehen habe, die Zusammensetzung schon vor mir angegeben.
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