Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

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aliquis
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von aliquis »

eule hat geschrieben:
Mittwoch 5. Januar 2022, 12:59
Naja, ist vmtl. eher nicht für Vakuumanwendungen oder stark saure/basische Anwendungen geeignet
Genau das ist der kritische Punkt. Hinzu kommt die thermische Belastung, die in einer Destillationsapparatur auch schnell mal über die in Kaffeemaschinen üblichen knapp 100 Grad Celsius hinausgeht... Wenn es dann dumm läuft und die Viskosität verändert sich, habe ich hinterher entweder ein kontaminiertes Destillat oder eine verklebte Schliffverbindung... Nicht umsonst gibt es Hochtemperatur-Schlifffette.
Ausserdem gibt es in Boilern und Co. m. W. nicht einen einzigen Glasschliff... :wink: Es macht einen Unterschied, ob ich Glas auf Glas abdichte oder Kunststoff auf Kunststoff/Metall. Ausserdem sind die technischen Fette auf Konstruktionen ausgelegt, die dauerhaft miteinander verbunden bleiben. Ich baue meinen Vollautomaten jedenfalls nicht nach jeder Tasse Kaffee auseinander, die NS-Apparatur nach Anwendung schon. Wer das Baumarktzeug auf seine Normschliffe schmiert, muss sich also nicht wundern, wenn er sie hinterher nicht mehr auseinanderkriegt... Oder wie sagt der norddeutsche Klempner doch so schön: "nach fest kommt ab"... :mrgreen: Wie ärgerlich, wenn das der teure Kühler war oder der Aufsatz vom Chinesen, der heute kaum noch oder nur noch mit DHL-Zollservicegebühr zu bekommen ist... Manchmal sind solche Alternativlösungen halt auch deutlich schlechter als man denkt... Ein aktuelles Beispiel haben wir ja hier gerade...

Gute Schlifffette für Anwendungen ohne hochaggressive Stoffe im Temperaturbereich bis 180 Grad gibt es im Laborfachhandel schon ab etwa 4 Euro pro Tube - günstiger ist die "Alternative" aus dem Baumarkt auch nicht... (es muss nicht für alle Anwendungen die teure PTFE-Paste für 13 Euro sein...).

http://www.laborhandel-krumpholz.de/sho ... iskos-35-g

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eule
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von eule »

Ja, so ähnlich dachte ich mir das, danke für die Bestätigung.
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Sebacylbrause
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von Sebacylbrause »

Glaskocher hat geschrieben:
Dienstag 4. Januar 2022, 21:19
Mach bitte mal ein Bild vom ganzen Objekt. Ich will wissen, welche Bauteiile wie ineinander stecken, um exaktere Tipps zum Klopfen und für andere mechanische Tricks geben zu können. Dazu will ich die Massenträgheit abschätzen können.
Okay, bilder anbei.
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aliquis
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von aliquis »

Ich hoffe, dass das, was da aus dem Hals in den Sumpf gesuppt ist, nicht Dein Schlifffett war...

Was ist das eigentlich für ein Kolben und was für ein PTFE-Aufsatz? Scheint mir nicht ganz alltäglich zu sein, was den Wunsch nach Erhaltung nachvollziehbar macht...

Glaskocher
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von Glaskocher »

Jetzt sehe ich deutlich bessere Möglichkeiten zur Lösung des Problems. Wenn man den Planschliffdeckel vom Gefäß trennt und den Rührer demontiert, dann sind nur noch die zu trennenden Teile übrig. Das ist eine sehr gute Voraussetzung zum Trennen.

Mit einem Heißluftgebläse (bis 600°C) und einem kräftigen Hartholz-Rundstab (15-20mm Durchmesser, 15-25cm lang), sowie Lederhandschuhen bereitgelegt kann die Aktion starten. Zuerst wird die Schliffhülse mit dem gut "vorgeglühten" Gebläse von einer Seite* stark erhitzt. Wenn dabei im Ringspalt der Verbindung plötzlich Bläschen oder Schlieren auftreten ist die Hitze im Inneren angekommen. Dann den Rundstab von unten (normale Einbaulage) gegen die Unterkante des Schliffkerns drücken und das Ganze mit dem unteren Ende des Stabes hart auf eine unnachgiebige Unterlage stoßen. Das sollte den Schliffadapter lockern und heraus drücken. Diesen Klopfvorgang kann man vor dem Erhitzen mit moderater Kraft üben, um im erhitzten Zustand rascher das Ganze zusammenstecken und in Arbeitsposition zu haben. Oft kann man beide Teile retten.
* = maximal um 90° pendeln, um nicht zu langsam aufzuheizen.

Sollten sich nach maximal zwei Minuten keine Blasen oder Ähnliches gezeigt haben wird der Stoßvorgang trotzdem versucht. Man kann das Ganze auch mehrfach wiederholen, sollte zwischendurch aber auf RT abkühlen lassen. Der Temperaturunterschied zwischen Kern und Hülse ist möglichst zu maximieren, da die Ausdehnung der Hülse den Ringspalt weiter werden läßt. Ein Tiefkühlen kann kontraproduktiv sein, weil an weniger erhitzten Stellen das Fett sonst zu zäh bleiben könnte.



Ein anderer Tipp ist, das Teil mal ins Ultraschallbad zu hängen und einige Zeit zu beschallen. Ultraschall kann auch kleinere Wunder bewirken, bei trocken zusammen gesteckten Teilen jedoch deutlich besser als unter Fett.

Die gezielte Zerstörung nur vom Kern ist ziemlich heikel. Das geht fast immer daneben und die Hülse knackt auch. Das habe ich schon mehrfach an fest sitzenden Stopfen "geübt", die ich zunächst beim Versuch sie zu lösen abgebrochen und dann ganz durchstoßen hatte, um den Kolbeninhalt noch "umsiedeln" zu können. Sechskantstopfen lassen sich erstaunlich gut mit dem Rollgabelschlüssel heraus drehen! Wenn einfaches Drehen nicht klappt, dann nach Erhitzen erneut versuchen.



@aliquis:
Solche Planschliffdeckel werden auf Gefäßen benutzt, die eine ähnliche Geometrie haben wie Produktionskessel. Darin kann man sehr gut arbeiten, wenn die Geometrie eine Rolle spielt und man hohe Rührleistungen braucht. In den Becher kann man einen Stromstörer einbauen, der zusammen mit hochtourigen Rührern eine vertikale Durchmischung fördert und die "Karusselfahrt" unterdrückt. Bei Bedarf mehr Erklärung.

Du hast Recht, die Laufspur sieht aus wie das Basisöl aus dem Fett. Je höher die Viskosität des Silikonfettes, desto besser ist es geeignet. Allerdings suppen sehr viele Silikonfette, wenn sie länger im Schliff stehen. Das merke ich immer an damit gefetteten Hähnen. Da hängt immer eine "Rotznase" unten dran.

aliquis
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von aliquis »

https://www.witeg.de/produkte/laborglas ... kel-dn-120#
Bei dem Preis ist mir jetzt auch klar, warum man das Gerät unbedingt retten will... :shock: Da lohnt sich ggf. tatsächlich der Weg zum Glaser...
Umso mehr frage ich mich, wieso man bei so einem Gerät auf solch ein Fett zurückgreifen konnte...
Wer sich sowas kauft (und das ist ja nur der Deckel...), sollte sogar Geld für das Großgebinde Triboflon übrig haben....

Das Problem des Zerfließens silikonbasierter Fette hat man bei den teureren PTFE-Pasten übrigens auch nicht. Die bilden bei thermischer Belastung eher einen gummiartigen festen Film, der hinterher unter Einsatz von Bürsten, Schwämmchen und Spülmittel aber gut wieder aus dem Schliff entfernt werden kann.

Die im Video gezeigte Heizpistole ist für Einsätze rund um Borosilikat-Glasapparaturen (zum trockenen Vorheizen, Verflüssigung von im Kondensationsweg erstarrten Destillaten, Lockern von Schliffverbindungen, etc.) wirklich sehr praktisch und gibt es in jedem Baumarkt.

Sebacylbrause
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von Sebacylbrause »

Danke, die Holzkloppermethode hat's gerichtet. Ich habe Dow Corning verwendet, weil es da war. :mrgreen: Ehrlich gesagt finde ich dieses Triboflon auch nicht, bloß einen 100g-Topf "PTFE-Fett" bei Roth und einer Menge mittelmäßig glaubwürdiger Shops, hat jemand einen Link der guter Bezugsaddressen Praxis entspricht?

Auch kann ich nicht erkennen, wo da was runtergelaufen sein soll? Kann mir das jemand mal einmalen?

Erhitzen tue ich gar nicht, nur kühlen, aber der Flanschbereich hat immer rt.

aliquis
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von aliquis »

Echtes Triboflon wirst Du nur im Laborfachhandel finden, ggf. einfach mal anfragen, auch wenn's nicht gelistet ist (Stimmt's mgritsch? :wink: ).

Alternativ kann man das hier verwenden: https://werkzeughandel-feldmann.de/prod ... el-usda-h1
Laut Beschreibung für technische und Laboranwendungen. Hält auch bei sehr aggressiven Stoffen superdicht, Probleme mit Festfressen gab's bei mir damit noch nie. Reinigung ist wie gesagt etwas aufwendiger als mit Silikonfetten.
Anwendungsbereich bis 280 Grad Celsius. Wie es sich darüber verhält, kann ich nicht sagen. Ebenso wenig übers Verhalten im Vakuum.
Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, probiere unbekannte Fette immer zuerst an etwas weniger kostenintensiven Apparaturen aus...

Glaskocher
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von Glaskocher »

Sebacylbrause hat geschrieben:
Freitag 7. Januar 2022, 19:01
...
Auch kann ich nicht erkennen, wo da was runtergelaufen sein soll? Kann mir das jemand mal einmalen?
...
Jetzt erkenne ich, was da verwechselt wurde: Die vom Glas optisch verbogene Rührwelle, etwas nach links im Schliff. :patschvordiestirn:

Das Teflonfett von Roth ist auch das, was wir im AK verwenden. Das mit dem "leicht entfernbar" kann ich nicht bestätigen. Man muß schon etwas öfter mit Wischpapier und Petrolether durchreiben, um den Film ganz weg zu bekommen. Es ist vom Preis her Oberklasse, hält aber was es verspricht. Ich hatte hur bei extrem sparsamem Auftrag (durch Kollegen) das "Vergnügen" damit gefettete Hahnküken wieder herausklopfen zu "dürfen". Auch bei extrem hydrolyseempfindlichen Diffusionskünstlern (SiR4) kann man die Bildung von "OMO" nicht verhindern.
OMO = Organisch Modifizierter Opal ;--)


PS: Es Freut mich, daß mein Tipp "durchschlagenden" Erfolg hatte.

aliquis
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von aliquis »

Glaskocher hat geschrieben:
Freitag 7. Januar 2022, 21:39

Jetzt erkenne ich, was da verwechselt wurde: Die vom Glas optisch verbogene Rührwelle, etwas nach links im Schliff. :patschvordiestirn:
🤦‍♂️Hier hat der ausgeschnittene Hintergrund der optischen Täuschung Vorschub geleistet.

Das Teflonfett von Roth ist auch das, was wir im AK verwenden. Das mit dem "leicht entfernbar" kann ich nicht bestätigen. Man muß schon etwas öfter mit Wischpapier und Petrolether durchreiben, um den Film ganz weg zu bekommen. Es ist vom Preis her Oberklasse, hält aber was es verspricht. Ich hatte hur bei extrem sparsamem Auftrag (durch Kollegen) das "Vergnügen" damit gefettete Hahnküken wieder herausklopfen zu "dürfen".
Schade, dass Roth keine Privatleute beliefert. Wie gesagt: man müsste einfach mal rumfragen, ob das einer der B2C-Händler besorgen kann.

Die Aeronix-Paste lässt sich meist schon mit Küchenkrepp, Spüli und Wasser bei geringfügig erhöhtem Kraftaufwand der Finger wegwischen. Wer nicht gerade unter schwerster Arthrose leidet, sollte das hinbekommen... :wink: Bei Wurstfingern sowie NS19 und kleiner empfehlen sich Trinkhalm- oder Schwammkopf-Bürstchen (nein, nicht der hier https://spongebob.fandom.com/de/wiki/Sp ... epants.png :lol:, sondern das hier https://www.winlab.de/schule/experiment ... chwammkopf). Bei den Schliffhähnen ist ein Pfeiffenreiniger für den Durchlass hilfreich (gilt ja aber auch bei allen anderen Schlifffetten).
Problem bei den Hähnen ist meist, dass manch einer die Scheide- und Tropftrichter erstmal nur grob durchgespült wieder zurücklegt - irgendwann versifft auch das beste Schlifffett. Ich baue alle Hähne grundsätzlich nach jeder Verwendung auseinander, reinige und trockne sie gründlich, bevor ich das zusammengebaute Gerät zum nächsten Einsatz bereit wieder in den Schrank lege. Das verhindert auch Kontaminationen. Bei Glashähnen, Gaswasch- und Glasstopfenflaschen schiebe ich vorher noch einen dünnen Streifen Papier zwischen Hülse und Kern (so werden sie ja nicht ohne Grund meist auch ausgeliefert), dann ist auch ein Festsetzen während der Lagerung unter Temperaturschwankungen ausgeschlossen. Noch lieber habe ich die PTFE-Küken: superdicht, leicht zu reinigen, benötigen kein Schlifffett und setzen sich nie fest. 8)

PS: Es Freut mich, daß mein Tipp "durchschlagenden" Erfolg hatte.
Dein Tipp war ein paar Hundert Euro wert! :thumbsup: Ich würde sagen, Du hast was gut bei Sebacylbrause... Ohne ihn irgendwie in Zugzwang bringen zu wollen: eine Kiste Bier oder ein paar Flaschen Wein beim nächsten Forentreffen müssten da locker für Dich drinsitzen... :yeah:

aliquis
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von aliquis »

Ich muss mich leider korrigieren, da ich mich in der Artikelnummer geirrt habe (hatte mich schon über den "günstigen" Preis gewundert...). Dies ist nun die richtige PTFE-Paste, die ich auch verwende: https://werkzeughandel-feldmann.de/prod ... el-usda-h1

Wenn es nicht gerade hochaggressive Stoffe wie Brom sind, die man destillieren/zutropfen/ausschütteln möchte, reicht wie gesagt aber auch das silikonbasierte Schlifffett vom Laborhändler für 4 Euro und nen Quetsch - Hauptsache, nicht das Boilerfett von Dow Corning oder aus dem Baumarkt...

Glaskocher
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von Glaskocher »

Bei Siliconfetten eher die hochviskosen Qualitäten wählen. Die halten besser als das niederviskose Material.

aliquis
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von aliquis »

Mit dem mittelviskosen bin ich auch immer gut klargekommen. Damit hat man auch die größere Anbieterauswahl.

aliquis
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Re: Normschliff, Schlifffett und PTFE Dichtungen

Beitrag von aliquis »

Zur Gasentwicklung oder zur Destillation kleinerer Ansätze (bis etwa 5 ml Destillat) mit wenig aggressiven Stoffen greife ich immer noch gern auf die "klassischen" Apparaturen der Hobbychemie zurück: Steh- oder Erlenmeyerkolben, Winkelrohre, Gummistopfen mit Bohrungen, Gummischlauchstücke und (als Vorlage bei Destillationen oder zur Einleitung von Gasen in kleine Flüssigkeitsmengen) Reagenzglas (ggf. gekühlt in einem Becherglas mit Eiswasser). Zur Gasentwicklung verwende ich einen Tropftrichter mit 9-mm-Stiel, der durch eine der beiden 8-mm-Bohrungen des Stopfens passt.

Vorteil: eine der Produktzielmenge angepasste Apparatur, die preisgünstig, schnell auf- und abgebaut sowie gereinigt ist. Schlifffett braucht man da allenfalls für den Hahn des Tropftrichters (falls dieser nicht eh aus PTFE ist...).

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