Auswahl der Waage

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Caesiumhydroxid
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Auswahl der Waage

Beitrag von Caesiumhydroxid »

Hallo zusammen,

ich möchte mir demnächst eine Waage kaufen. Bis jetzt habe ich mir immer mit einer geliehenen 0,1g.-Waage meiner Biolehrerin (weil ich so brav war :angel: ) beholfen. Nun möchte ich mir aber eine eigene Waage kaufen.

Welches Modell würdet ihr für mich denn empfehlen?

Die Waage sollte nicht zu teuer (ich möchte mir keine Waage für 3000€ kaufen, mal übertrieben ausgedrückt :roll: ).

Sie sollte abe dennoch auf 0,01g genau wiegen.

Ich hatte schon mal diese Waage gefunden:

http://www.laborhandel-krumpholz.de/waa ... -01-g.html

Der Preis ist ja relativ günstig, aber taugen solche Waagen denn auch etwas? Bzw. ist die Lebensdauer dieser Waagen denn akzeptabel?

Außerdem hatte ich mir diese Waage angeschaut:

http://www.laborhandel-krumpholz.de/waa ... -01-g.html

Was haltet ihr von den Waagen bzw. welche Modelle wären denn für die genannten Ansprüche geeignet?

Danke schon mal :D

Grüße

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cybercop
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Beitrag von cybercop »

Da müsste mir ja ein Fuß fehlen um das für ne Waage im Hobbybereich auszugeben. Guck mal bei ebay, da gibts die schon für 15€. Das reicht vollkommen. Ach und die Waagen von Kern taugen allgemein nix, haben wir in der Berufsschule jeder umgeht sie weil sie kacke sind.
Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist. (Paracelsus 1493-1541)

Nerox
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Beitrag von Nerox »

Ich hab auch eine Waage für 15 Euro bei ebay gekauft. Und sie wiegt und wiegt und wiegt, super genau :D
wie man überhaupt so viel Geld für ne Waage ausgeben kann ist mir auch nicht klar.
Wenn man das ganze Geld in chems investieren würde...... Holla die Waldfee :angel:

lg
Nerox
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widme mich nun der musik. verkaufe ausserdem alles laborglas (postweg möglich) und alle verbleibenden chemikalien (ist ne große menge, greift zu. allerdings nur mit händedruck, kein postweg.)

Caesiumhydroxid
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Beitrag von Caesiumhydroxid »

ok danke erstmal.

Dann werde ich mich mal auf Ebay umsehen :)

Grüße

Bariumchlorid
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Beitrag von Bariumchlorid »

Also ich habe auch eine Waage von Kern und bin sehr zufrieden.
Ich habe eine, die auf 0,1 g Genau geht und das reicht für mich absolut.


Nico

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Vanadium
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Beitrag von Vanadium »

Also ich wollte mir auch schonmal eine bei Ebay kaufen, aber auf VC bekam ich die Antwort, dass die Dinger Schrott wären.
Aussage gegen Aussage^^
Sagt mir was ich machen soll ;)

Caesiumhydroxid
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Beitrag von Caesiumhydroxid »

Also ich bin mit der Waage von Kern (@ BaCl2 Hast du auch die bis 220g? :lol: ) sehr zufrieden, ich weiß auch nicht, was daran so schlecht sein sollte... :roll:

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Langer
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Beitrag von Langer »

Hatte meine Waagen bis jetzt auch immer von eBay, kosten mit Versand aus weit weg <10€ und tuns auch.
Musste leider schon eine entsorgen, war aber meine Schuld, lag nicht an der Waage.

Ich rate dir auf jeden Fall zu ner günstigen Waage <20€, reicht für den Hobbychemiker, wir geben und ja auch meistens mit uraltem Laborglas zufrieden.

Wenns ganz genau sein soll, kann ich meinen Labordealer mal kontaktieren, dann besorg ich dir ne gescheide Waage mit nem Wägebreich von 220g und ner Teilung von 0,01 mg für schlappe 10.000€ excl. MwSt. :roll:
Oder wie wäre es mit nem Wägebereich von 2,1g bei einer Teilung von 0,1 µg für schlappe 20.000€ excl. MwSt. im Sonderangebot? :angel:


Gruß, Langer

Robin235
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Beitrag von Robin235 »

Man muss aber dazu sagen, dass eine Waage, die 2 Dezimalstellen, also 0,01g anzeigt nichtauch auf 0,01 g genau sein muss...

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Dinger von Ebay das sind, aber auch ich habe eine von ebay für 15 Euro und bin absolut zufrieden. :thumbsup:
Beste Grüße von Robin


---------Man kann Probleme nicht mit Methoden lösen, die sie geschaffen haben. <Einstein> ---------

Caesiumhydroxid
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Beitrag von Caesiumhydroxid »

Naja, ich habe bei ebay eine Waage auf 0,001g Genauigkeit für 20€ gefunden, da überlegt man sich doch schon, ob das wirklich gute Technik sein kann.

Daher war ich im Bezug auf Waagen auch so skeptisch und habe eben erstmal bei Krumpholz gesucht.

Vielen dank für eure Antworten

Grüße

ChemDoc
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Beitrag von ChemDoc »

Meine Waage hat bei EBay 9,95 Euro gekostet, wiegt auf 1/50g genau und ist eichfähig.
Das Eichgewicht war fast teurer als die Waage selber.
Die elektronischen "automatischen" Eichungen mögen zwar bequem sein - nur ich traue ihnen nicht.
Ich wüsste nicht, was ich im Hobbybereich mit einer genaueren Waage sollte.
Da jetzt für eine Sartorius horrende Beträge ausgeben hiesse Geld zum Fenster herauswerfen.
Genauso könnte man sich zum Einkaufenfahren zum ALDI einen Ferrari zulegen - natürlich mit Chauffeur.
Und sollte mal eine von den Billigwaagen Schrott sein, so kann ich mir für den Sartoriuspreis wenigstens 200 Stück davon kaufen.

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Timmopheus
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Beitrag von Timmopheus »

hab auch eine von Ebay, 0,01g, ebenfalls eichfähig für 10-15€
aber ich verlasse mich doch auf die automatische Eichung. Ich mein das Verhältnis stimmt ja, auch wenn se sich verwiegt...

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Newclears
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Beitrag von Newclears »

Verwechselt nicht "eichfähig" mit "kalibrierbar"!
Eichfähig bedeutet, daß die Waage eine Zulassung des "Eichamtes" hat und geeicht werden kann um gewerblich genutzt zu werden.
Das ganze macht die schon mal richtig teuer und eine entsprechend teure Eichung kommt auch noch alle zwei Jahre dazu (mit Siegel und allem Furz und Feuerstein wird das verdammt teuer...).
Die meisten Waagen sind einfach kalibrierbar.

Beste Grüsse

Newclears.
"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
"...mittlerweile rostet das Miststück..." E.v. Däniken

ChemDoc
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Beitrag von ChemDoc »

@ Newclears: Da habe ich wohl in der Eile "kalibrierfähig" und "eichfähig" gleichgestellt.
Auf die Genauigkeit dürftig das jedoch keinen Einfluss haben.

@ Timmopheus: Das würde ich nicht so sehen. Wer sagt dir denn das die Abweichungen über der gesamten Wägebereich linear sind?
Da ist ein bisschen Kontrolle mit ein paar Eichgewichten immer angezeigt. Die kann man im Grammbereich auch recht genau mit Wasser selber prüfen.

Vollpipette leer wiegen, dann mit 10, 20 oder 50 ml Wasser gefüllt. Grössere Gewichte werden über den Messkolben realisiert.
Temperatur und Pipettenparameter beachten!
Wenn man sich nicht zutraut, die mit Wasser gefüllten Pipetten liegend zu wiegen ( in der Regel läuft es nur am Freitag, dem 13. aus) dann kann man es natürlich auch ins Becherglas überführen.

Gruss, Karl Heinz

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Newclears
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Beitrag von Newclears »

@ Newclears: Da habe ich wohl in der Eile "kalibrierfähig" und "eichfähig" gleichgestellt.
Auf die Genauigkeit dürftig das jedoch keinen Einfluss haben.
Sehe ich auch so.Der grösste Einfluss den der Unterschied ausübt ist der auf´s Portemonnaie :wink: .
Eichföhig muss eine Waage für den Hobbybereich wirklich nicht sein.
Was die Kalibrierbarkeit betrifft so ist das wirklich vorteilhaft.
Man kann sich ein Kalibriergewicht übrigens auch aus einem Glasrohr mit Metallfüllung basteln indem man das gesamte Gewicht auf 50g einstellt und an beiden Enden zuschmilzt.
Das Metall oxidiert nicht und behält so seine Masse bei.
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