Goldbarren Metalle trennen

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goldopa
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Goldbarren Metalle trennen

Beitrag von goldopa »

Ihr kennt doch sicher die sogenannten Goldbarren aus Pc Schrott besonders aus Steckerkontakte usw ( Ebay oft zu sehen). Da diese Barren aus unterschiedliche Metall zusammen geschmolzen sind Zinn Silber Gold kupfer und andere soweit ich weiß. Kann man diese Metall noch trennen? Bei Rückfrage in einer Scheideanstalt wäre so ein Stück nicht wertvoll enthält so gut wie keine Edelmetalle. Gold soll da pro Kg eventuell 0.1 Gramm drinn sein.

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Fresh Frodo
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Beitrag von Fresh Frodo »

Da wäre eine Elektrolyse wohl Mittel zum Zweck, doch soweit ich weiß darf man nicht einfach ohne weiteres Metalle Elektrolytisch abscheiden. Gibt ärger beim Verkaufen etc. :)
Chemiekram, dies das.

goldopa
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Beitrag von goldopa »

das wird wohl egal sein. Denke es wird zu teuer oder?

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Fresh Frodo
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Beitrag von Fresh Frodo »

Damit du alle Metalle der Reihe nach trennen kannst, bräuchtest du eine Reihe an Gerätschaften wie ein Galvanisierbad, einen Potentiostaten, Graphitelektroden und und und.
Wird sich wohl für einfache Trennungsversuche nicht lohnen.
Chemiekram, dies das.

goldopa
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Beitrag von goldopa »

ok einiges weniges ist vorhanden aber so ein Potentiostaten ist ja ne nummer zu Groß

goldopa
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Beitrag von goldopa »

wie sieht das aus wenn man nur Zinn/Silber trennen möchte um die einzelnen Metalle dann zu einen Barren o ä. zu schmelzen

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Newclears
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Beitrag von Newclears »

Was für Ebay "Goldbarren" meinst du ? WTFH ist damit gemeint?
Schick doch mal ´n link zu dem Material...
"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
"...mittlerweile rostet das Miststück..." E.v. Däniken

goldopa
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Beitrag von goldopa »

sowas meine ich wird manchmal auch in anderer Form angeboten:


ebay

//edit by NI2: Link gekürzt und Nummer entfernt.

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NI2
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Beitrag von NI2 »

Die Dichte scheint ein bissel wenig zu sein, oder?
I OC

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goldopa
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Beitrag von goldopa »

wie sieht man das denne?

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NI2
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Beitrag von NI2 »

ρ = m/V

d.h. Volumen: 6,0 cm * 3,0 cm * 1,5 cm = 27,0 cm³
Masse: 156,5 g

Ergibt eine Dichte von 5,8 g/cm³. Da hat selbst Eisen eine höhere Dichte... Jedoch muss man beachten, dass natürlich Messfehler gemacht worden sein können und das Volumen der Ecken ignoriert wurde. Für eine genaue Dichtebestimmung müsste man den Block da haben. Selbst mit einem großzügigen Fehlerintervall kann man Dichte (vom Bild und seinen Daten her) gerade mal auf 10-12 g/cm³ bringen. Reines Gold hätte eine Dichte von 19,32 g/cm³ und selbst bei Gelbgold liegt sie bei etwa 13 g/cm³. Man müsste das Volumen des Blockes wirklich genau messen um mehr sagen zu können. Dazu kommt, dass wenn es um relevante Mengen an Gold geht, niemand die Masse mit "156/157 g" angeben würde, sondern mit mindestens einer Nachkommastelle, weshalb ich das Angebot für unseriös halte... außerdem lohnt der Aufwand wahrscheinlich nicht die Menge an Gold die dabei rauskommt...
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Pok
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Re: Goldbarren Metalle trennen

Beitrag von Pok »

Zitat Artikelbeschreibung: "es wurden 9k eingeschmolzen." - "Überwiegend" heißt juristisch > 50%.

goldopa
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Beitrag von goldopa »

ok. stimmt meine Schulzeit liegt schon ne weile hinter mir. Habe wegen den Barren nur eine Aussage einer Scheideanstalt di eben sagt das aus Pins nur ein Goldanteil von pro Kg o,5 -1,5 Gramm Gold enthalten ist kommt immer darauf an von wann die Computer Bj stammen.
Mich würde schon mal Intressieren ob es eine umgekehrte elektrolyse gibt meine statt vergolden eben auflösen

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Newclears
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Beitrag von Newclears »

Goldopa hat geschrieben:Mich würde schon mal Intressieren ob es eine umgekehrte elektrolyse gibt meine statt vergolden eben auflösen
Stichworte:
Elektrolytkupfer und Anodenschlämme oder Elektroraffination im allgemeinen...
...hier findest du im allgemeinen sehr gute Informationen zu nahezu allen Themen

Mal ehrlich, ich habe ne Engelsgeduld aber irgendwann ist auch die mal am Ende...
Du hast zwar von Anfang an zugegeben ein absoluter Laie zu sein, was ja nicht weiter schlimm ist, aber das entschuldigt nicht, dass du offensichtlich nicht gewillt bist, dir Grundlagenwissen in dem Kontext selber durch Recherche anzueignen sondern hier die trivialsten Fragen stellst. Illumina ist kein "Anleitungslieferdienst" für User die "mal eben kurz" eine Antwort brauchen.
Wir sind hier gerne bereit zu helfen, dass setzt allerdings voraus, dass vom Fragesteller eine gewisse Bereitschaft zu eigenständiger Mitarbeit besteht welche ich aber bei dir nicht einmal rudimentär erkennen kann.

Des weiteren bitte ich dich darum, auf eine gute Rechtschreibung sowie richtige Schreibweise von Formeln und die Angabe von Einheiten zu achten.
dehr geringen Mengen an HCI /H2O2 auf 2Liter Wasser ca 180 HCI und 70 H2o2und in dem Raum wo ich das mache ist ein Abzug ( zwar nicht der beste aber es sollte langen) wenn ich z.B. Goldflitter fällen ca 100/100 HCI H2O2 dann arbeite ich im Freien. Bin dabei mir einen entsprechenden Raum ein zu richten.
Mit solchen Angaben kann niemand etwas anfangen.
Was sind z.B. "180 HCl" ? Birnen? Äppel? Nackte Mädels?
"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
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