[FOTOS] Kristalle, Reaktionen, Elemente etc.

Fragen zur allgemeinen Chemie; alles, was in keine andere Kategorie passt.

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bahmtec
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Beitrag von bahmtec »

Wassereis. Kam bei mir auf Steinpilzen so aus dem Gefrierfach. Die braune Farbe scheint von den Pilzen durch.
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Hopfen und Malz-Gott erhalt´s

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NI2
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Beitrag von NI2 »

Da hatte ich auch schon versucht Bilder zu machen, da mein Schlecht isoliertes Eisfach in der Studibude wunderschöne Kristalle bildet :D Aber leider Schmelzen die zu schnell als das schöne Bilder rauskommen.
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lemmi
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Beitrag von lemmi »

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Cinchonidinsulfat x 3 H2O
(endlich habe ich das mit dem UK halbwegs kapiert... 8) )
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NI2
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Beitrag von NI2 »

Ein wunderschöner Filterkuchen. Großartig!
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Vanadium
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Beitrag von Vanadium »

Sehr schön! Keine durchschlagenen Fritten! :D Wie hast du das Problem mit dem Umkristallisieren jetzt in diesem Fall gelöst?

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Lithiumoxalat
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Beitrag von Lithiumoxalat »

Heute habe ich mal etwas Rubidiumchlorid reduziert:

Hierfür wurde das RbCl mit Lithium gemischt und bei 800°C Reaktionstemperatur das Rubidium abdestilliert. Schutzgas habe ich nicht verwende.

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Als ich das Kühlrohr etwas erwärmte, flossen auch schon die ersten Tropfen Rb aus dem Rohr.

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Das Rb, bevor ich es durch Zusatzt von einigen Tropfen Isopropanol und umschmelzen etwas ansehlicher gemacht habe.


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eine von drei Ampullen mit Rb

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LG
Lithiumoxalat

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lemmi
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Beitrag von lemmi »

@ Lithiumoxalat: wow! du bist wirklich kreativ in der Darstellung von Elementen.

@ Vanadium: das mit dem UK war in diesem Falle einfach, weil es sich um eine wasserlsöliche Verbindung handelt. Einfach eine heiße, nicht ganz gesättigte Lösung lagsam in einem isolierten Gefäß abkühlen gelassen, abgesaugt und mit wenig eiskaltem Wasser gewaschen. Aber die Kristalle finde ich dennoch schön .

@NI2: ich würde dir bei Gelegenheit mal was davon schicken. Vielleicht gibt das ein nettes Kristallfoto?!
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Lithiumoxalat
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Beitrag von Lithiumoxalat »

Ich bin nicht der erste, der auf diese Art Alkalimetalle herstelt, auf youtube haben schon verschiedene User Cesium auf diese Art hergestelt. Jedenfalls hat es (in dieser recht kleinen Ansatzgrösse) erstaunlich gut funktioniert, obwohl das Ganze ohne Schutzgas durchgeführt wurde.

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NI2
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Beitrag von NI2 »

@lemmi: das sollte kein Problem sein, solange die Kristallflächen nicht verwittern... Bei Addukten mit flüchtigen Säuren passiert das gerne mal, aber ich denke das Trihydrat sollte luftstabil sein.
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Pok
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Beitrag von Pok »

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Metallisches Antimon, entstanden durch Zersetzung von Stiban
"Nach wie vor gilt: das Tragen von Schutzmasken im Alltag ist sinnlos." - lemmi (21.03.20)

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lemmi
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Beitrag von lemmi »

Schönes Foto! Ist das durchs Mikroskop gemacht (bei welcher Vergrößerung)?
Ich nehme mal an, zur Entstehung dieses Dendriten kommt noch was....
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Glaskocher
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Beitrag von Glaskocher »

Ohne die Erklärung hätte ich das Bild für dendritische Einschlüsse im Solnhofener Plattenkalk gehalten.

Unter welchen Bedingungen ist das Antimon denn abgeschieden worden? Das sieht richtig interessant aus und hat auch ästhetischen Wert.

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Pok
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Beitrag von Pok »

Das Antimon hat sich auf der Deckel-Innenseite eines Abfallbehälters abgeschieden, in welchem Salzsäure über einer gepulverten Antimonlegierung stand. Ich vermute mal, dass durch die Salzsäure aus den enthaltenen Antimoniden Stiban freigesetzt wurde, welches sich lansam auf der Deckeloberfläche zersetzt hat. Die Zersetzung von Stiban verläuft laut Wikipedia autokatalytisch. Wenn sich mal Sb abgesetzt hat, zersetzt sich an der Sb-Oberfläche weiteres Stiban, wodurch solche Dendriten zustandekommen. Komischerweise waren die Strukturen gar nicht starr, sondern eher schmierig und ließen sich leicht verwischen.

Das Foto hab ich ohne Mikroskop mit Makro-Modus aufgenommen (Bilddurchmesser ca. 2 cm).
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lemmi
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Beitrag von lemmi »

Hmm - bist du dir sicher das es wirklich metallisches Antimon ist? Hast du es untersucht?
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Pok
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Beitrag von Pok »

Ich wüsste nicht was es sonst sein soll. Untersucht habe ich es nicht. Was lässt dich zweifeln?
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