Uran

Ausführliche Vorstellungen von Chemikalien und Elementen.

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Bariumchlorid
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Beitrag von Bariumchlorid »

Stimmt Felix, die Leute haben dann auch kein Krebs bekommen.Ich überlege es mir nochma ;)

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Chaoschemiker
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Beitrag von Chaoschemiker »

Bariumchlorid hat geschrieben:Stimmt Felix, die Leute haben dann auch kein Krebs bekommen.Ich überlege es mir nochma
DAS habe ich nicht gesagt. Und das wöllte ich auch nicht leugnen ;)
Anwesenheit sehr wahrscheinlich.

Don't throw anything away. There is no 'away'.

Abusus non tollit usum.

Wären Maulaffen giftige Gefahrstoffe im Sinne der GefStoffV, könnte man das Gaffen an Privatpersonen durch Personen ohne Sachkunde nach §5 ChemVerbotsV nach §382 StGB bestrafen.

Bariumchlorid
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Beitrag von Bariumchlorid »

Nein Das habe ich gesagt nicht du . Nur es ist ja einfach so das wenige Leute Krebs davon bekommen haben.

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Newclears
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Beitrag von Newclears »

Mal was anderes, weiss zufällig jemand bis wann URDOX Widerstände verbaut wurden?
"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
"...mittlerweile rostet das Miststück..." E.v. Däniken

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dg7acg
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Beitrag von dg7acg »

laut Wiki seit 1935 nicht mehr... Ausnahmen solls aber geben.
Irgentwo hab ich mal ein altes Röhrenfunkgerät mit URDOX-Rs gesehen, das erst nach 1945 gebaut wurde.
...auf der Steuerflucht erschossen! :twisted:

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Newclears
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Beitrag von Newclears »

Was mich nur etwas stutzig gemacht hat war der Hinweis, daß bei vielen alten Fernsehgeräten noch Urdox eingesetzt wurden.Das spricht ja eher für deutlich nach ´45...
"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
"...mittlerweile rostet das Miststück..." E.v. Däniken

ChemDoc
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Beitrag von ChemDoc »

Diese alten URDOX-Widerstände sind bei eBay.pl bzw. it relativ preiswert, so ab 4 Euro zu bekommen. Ein Ausbau aus alten Radios nur wegen ein paar mg Urandioxid ist nahezu ein Sakrileg. Wesentlich preiswerter wäre dann ein Trip nach Jugoslawien wo ca 400t abgereichertes Uran, oder nach Afghanistan wo 2.000t Uran als friedenserhaltende Langzeitmassnahme verschossen wurde. Beim Aufprall der Uranmunition entstehen Temperaturen zwischen 5000 und 6000 Grad. Das Uran wird unter diesen Bedingungen fast quantitativ in Urandioxid überführt und verdampft. Die Teilchen werden dabei zum Teil zu Nanopartikel die problemlos mehrere tausend Kilometer per Windexpress verteilt werden. Diese Partikel werden fest im Körper eingebaut und haben in Afghanistan die Leukoseraten in manchen Städten schon jetzt verzehnfacht.
siehe:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/th ... runge.html
Ein Kurzurlaub in eine solche Gegend mit Einsammeln der besonders strahlenden Produkte wäre ein Akt der Menschlichkeit an den gebeutelten Einwohnern. Problematisch ist nur die Rückkehr, weil man dann gegen den Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen und damit gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstossen hat und entweder den Rest seines Lebens nach Gorleben oder als Brennelement im Reaktor fristen muss.
Noch einen strahlenden Tag, KH

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Newclears
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Beitrag von Newclears »

Ein Ausbau aus alten Radios nur wegen ein paar mg Urandioxid ist nahezu ein Sakrileg.
...sehe ich auch so.Mich interessiert das ganze auch nicht wg. des Urandioxids sondern um mal eine zeitliche Einordnung der Verwendung von Uranverbindungen in Alltagsgegenständen aufzustellen.
Wesentlich preiswerter wäre dann ein Trip nach Jugoslawien wo ca 400t abgereichertes Uran, oder nach Afghanistan wo 2.000t Uran als friedenserhaltende Langzeitmassnahme verschossen wurde. Beim Aufprall der Uranmunition entstehen Temperaturen zwischen 5000 und 6000 Grad. Das Uran wird unter diesen Bedingungen fast quantitativ in Urandioxid überführt und verdampft. Die Teilchen werden dabei zum Teil zu Nanopartikel die problemlos mehrere tausend Kilometer per Windexpress verteilt werden.
Im Geologiestudiengang gab es mal eine Hausarbeit in der eine Frage zu genau dem Thema gestellt wurde.Letztlich ging es darum wieso die Langzeitfolgen von DU-Munition in Ländern mit aridem Klima sich deutlich von den Folgen unterscheiden die in gemässigtem Klima auftreten obwohl in den obersten Bodenschichten bis 30cm u.Gok. natürlicherweise bis zu 2t Uran auf einer Fläche von 1km2 enthalten sein können...
Letztlich ist es genau wie von Dir beschrieben.Das Zeug wird in trockenen Gebieten verblasen und kontaminiert damit große Bereiche während es in feuchteren Regionen wie De. schnell durch Niederschläge gebunden und in den Boden eingetragen wird.(wo es eigentlich ja auch nix zu suchen hat aber nicht mehr eingeatmet werden kann. :wink: )
"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
"...mittlerweile rostet das Miststück..." E.v. Däniken

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NI2
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Beitrag von NI2 »

braucht wer U oder U-verbindgen? ;)

corrosivenerds
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Beitrag von corrosivenerds »

Ich denke du hast das uran einfach aus einer pechblende isoliert, geht ja leicht,
und wir haben immerhin in deutschland viel von dem zeug
NIVEAU ist keine Handcreme !!!!

Über künstliche Nahrungsmittel lässt sich nur
folgendes Sagen : Ein Kohlenstoffring mehr
und es wär ein Plastikeimer

Bariumchlorid
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Beitrag von Bariumchlorid »

Nein Hannes kauft sich sowas sicherlich und panscht nicht mit Uransachen einfach so rum ;)

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NI2
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Beitrag von NI2 »

sicherlich nicht,... pechlblende ist und bleibt pechblende und hat im "real-PSE" nix an der stelle von allen radioaktiven verbindungen zu suchen,... auch nicht an der von uran,... da bitte schln schon 99,8% -.-'

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NI2
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Beitrag von NI2 »

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Tribolumineszenz von Uranylnitrat Hexahydrat
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