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Zitat:
Liefert das Netzteil Wechselspannung oder wozu der Gleichrichter??

So ein Steckernetzteil liefert meistens keine anständige Gleichspannung(eher pulsierend). Ich betreib öfter IC´s damit und die wollen am liebsten geglättete DC.
Stell dir vor du hast ein "Programm" in einer Schaltung ablaufen (z.B.:Zähler mit 4017 oder einen Microcontroller),
dann fangen die IC´s bei jeden Puls,der nicht genug geglättet und gepuffert ist von vorne mit ihren Programm an.(wie eine springende CD)
Wenn man nun eine Schaltung hat,die kurzzeitig Stromspitzen zieht (meist bei Induktivitäten,also mit Spulen),
so kann ein grösserer Kondensator als Puffer die Durststrecken und Spannungsspitzen ausgleichen.(wie eine Art Druckausgleichsbehälter)
Deshalb schalte ich meistens einen 100nF Kondensator für die Höheren Frequenzen und kleineren Spitzen (der etwas schneller reagiert)
und einen 100µF/aufwärts für die grösseren "Berge und Täler" parallel.
So hat man schon eine ziemlich stabile Gleichspannung.
Dazu kann man noch einen Spannungsregler (z.B.die Bauteile 7805/7809/7812/etc) Schalten; für IC´s und dergleichen.
(sind aber für höhere Strombelastung wie zur HV-Erzeugung eher ungeeignet und nur als Beispiel)

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Andis Ausführungen kann ich nur noch hinzufügen, das die 78XX-Spannungsregler mit Leistungstransistoren zur Stromerhöhung versehen werden können. 20A sind so auch mal drin statt dem kleinen einsamen Ampere was da normal so durchfließt. Wink
Schaltung dazu siehe Datasheet der 78XX Wink

btw...@Cyan: Jetzt fühle ich mich gleich noch mehr "zu Hause" hier. Danke für das Elektronik-Forum!!! Mr. Green

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Aber trotzdem, wozu der Brückengleichrichter + Kondensatoren? Mr. Green
Auf dem Schaltplan in meinem am Anfang geposteten Link wäre schon ein 7,5 nF "Snubberkondensator" eingezeichnet? Den nähesten Wert, den ich auf Conrad finde, ist 6,8 nF, wobei in diesem Fall die Kapazität nicht so wichtig sein sollte.
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...der Brückengleichrichter kommt mir auch sinnlos vor wenn im NT schon eine Einweggleichrichtung vorhanden ist (mit nur einer Diode), es sei denn man nutzt ihn als Verpolungsschutz. (...oder sollte ich "Verpeilungsschutz" sagen Andi? Mr. Green)
Aber der Elko macht Sinn... zusätzliche Cs am Netzteil schaden selten bis nie... (aber man soll ja niemals nie sagen!) Wink

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Fragen über Fragen... Mr. Green Theoretisch aber die letzten... Beziehen sich immer noch auf http://mosfetkiller.de/?s=zuendspulen

1) Kann es sein, dass der Ausgang der NE555er Schaltung nur ein einziger Kontakt ist (also das Signal), und dieser aber keine Rückleitung hat? In der vierten Ansteuerungsmöglichkeit ist nur ein Kontakt, für's Signal, eingezeichnet.

2) Ich werde diesen Trafo zur Speisung der Zündspule nehmen.
Welche Dioden sollte ich am besten für einen Brückengleichrichter verwenden? Sind diese z.B. schon möglich?? http://www.conrad.at/ce/de/product/162351/DIODE-P-600-K-P-600/6203020&ref=list
Wieviele und welche Kondensatoren sollte ich zur Glättung verwenden?
Oder würden doch überhaupt auch 3A genügen? Wink

3) Um später mal auch die vierte Ansteuerungstechnik auszuprobieren brauche ich auch 24V.
Ist es besser, die bereits gleichgerichtete Spannung von zwei der oben genannten Trafos zusammenzuschalten und stehen dann auch wirklich 24V bei 8A zur Verfügung?
Ist ein MOSFET oder ein Transistor, wie es der Autor machte, besser? Welchen MOSFET würdet ihr empfehlen?
Passt die 1N4007 hier wirklich? Schließlich ist sie nur für 1A ausgelegt!
Außerdem schreibt er, er schaltet zwei Varistoren (anstatt einen wie auf dem Plan?) parallel. Würde einer von diesen dreien schon passen?

Vielen Dank!
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Naja die 555er Schaltung geht/kommt ja von/gegen Masse. Die Verstärkung übernehem nja die Transistoren bzw. bei anderer Ansteuerung die MOSFETs mit.
Da Dioden sollten natürlcih die Belastung aushalten und die Elkos die Kapazität aufbringen um die 50Hz gut zu glätten, aber das funzt auch alles mit "Standard-Teilen"


MfG TC

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Zitat:
...der Brückengleichrichter kommt mir auch sinnlos vor wenn im NT schon eine Einweggleichrichtung vorhanden ist (mit nur einer Diode), es sei denn man nutzt ihn als Verpolungsschutz. (...oder sollte ich "Verpeilungsschutz" sagen Andi? Mr. Green )

Ich hab so ne Art Module auf kleinen Platinen,die ich über Steckbretter,wo man noch anderes Zeugs zuschalten kann,Verbinde.
Da ich Verschiedene Spannungsquellen dranhänge,also auch AC ist dort ein Gleichrichter drin,den man aber auch mit DC Verwenden kann.
So hat man immer einen Verpeilungsschutz und einen geschenkten Barsch schaut man ja bekanntlich nicht in den A....

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Final Destillation hat Folgendes geschrieben:
Naja die 555er Schaltung geht/kommt ja von/gegen Masse. Die Verstärkung übernehem nja die Transistoren bzw. bei anderer Ansteuerung die MOSFETs mit.

Also gibt es tatsächlich nur einen Kontakt am Ausgang?

Hat jemand auch noch Antworten auf die anderen Fragen?

Merci!
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Zitat:
Also gibt es tatsächlich nur einen Kontakt am Ausgang?

wenn kein zweiter Pol eingezeichnet ist,ist der zweite Pol immer Masse,also Minus.

-zu 2: Der Trafo und die Dioden reichen leicht.
Kondensatoren 100nF und 470µF Parallel(die Werte muss man in dem Fall nicht so genau nehmen) ,
Spannungsfestigkeit der Elkos reicht 35V (steht auf den Elkos immer drauf)

-zu 3:Mosfet kommt besser (z.B. irf840) N-Channel
Varistor (einfach den ersten): http://www.conrad.at/ce/de/FastSearch.html?search=varistor+100v&initial=true&categorycode=

Das könnte ich noch Empfehlen,da ist auch gleich ein Steckbrett mit dabei:
http://www.conrad.at/ce/de/product/192296/CONRAD-LERNPAKET-ELEKTRONIK-BASIC/SHOP_AREA_49255&promotionareaSearchDetail=005

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bahmtec hat Folgendes geschrieben:
wenn kein zweiter Pol eingezeichnet ist,ist der zweite Pol immer Masse,also Minus.

Mich wunderts deswegen, weil das Signal aus einer anderen Schaltung kommt und diese nicht mit den 24 V, mit denen die Spulen versorgt werden, betrieben wird!
Oder werden hier etwa die beiden Minuspole (Masse der NE555er Schaltung und der Spannungsversorgung für die Spulen) verbunden?

bahmtec hat Folgendes geschrieben:
-zu 2: Der Trafo und die Dioden reichen leicht.

Diese Dioden reichen leicht? Dann ist's einfach, aber ich kann mich trotzdem nicht entscheiden Mr. Green Netzteil wäre billiger und Trafo hätte mehr Leistung Mr. Green

bahmtec hat Folgendes geschrieben:
Kondensatoren 100nF und 470µF Parallel(die Werte muss man in dem Fall nicht so genau nehmen) ,
Spannungsfestigkeit der Elkos reicht 35V (steht auf den Elkos immer drauf)

Ah, ok, ich dachte, die Kondensatoren müssten größer sein...?! Nicht vielleicht 4700µF?
Danke trotzdem!

bahmtec hat Folgendes geschrieben:
-zu 3:Mosfet kommt besser (z.B. irf840) N-Channel

Super, danke! Smile

Na dann danke für alles!
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Ich betreib meine Hochspannungsactions mit weit kleineren Netzteilen,bis hin zu 9V Akkus.
Funkenlängen um die 4cm sind so mit Zeilentrafos so kein Problem.(das sind so um die 40 000V)
Was Bauteile und speziell die Kondensatoren betrifft..
Je grösser 2te Kondensator (also der 470µF),umso grössere Stromspitzen kann der ausgleichen. (wie gesagt-Druckausgleich)
Das ganze ist oft einfach eine Preis und Platzfrage,da grössere Kondensatoren mit höherer Spannungsfestigkeit
einfach mehr kosten und Platz brauchen.
Probier einfach rum und Arbeite dich rein.
grüsse andi

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Aber Grundsätzlich kann man schon sagen, je größer der Kondensator, umso besser?
Und man braucht aber schon sowohl einen Kondensator, als auch einen Elektrolytkondensator?
Und müssen also die Minuspole der NE555er Schaltung und der Spannungsversorgung der Zündspule verbunden werden?
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guitar_player hat Folgendes geschrieben:
Und müssen also die Minuspole der NE555er Schaltung und der Spannungsversorgung der Zündspule verbunden werden?
Denk doch mal selber so ein bischen nach Alex! Du stellst Fragen, die du dir 1. durch Google und 2. durch normalen Menschenverstand und etwas Allgemeinwissen der 5. Klasse selber beantworten könntest!
Mach mir mal nen geschlossenen Stromkreis mit nur einem Pol! Wenn du das schaffst überreiche ich dir eigenhändig den Nobelpreis und ernenne dich zum österreichschen Kaiser auf Lebenszeit! Mr. Green

Zu den Kondensatoren: Die größeren Cs stützen die Spannung während die kleineren Cs als frequenzabhängige Widerstände arbeiten und Hochfrequente Spannungsspitzen, die bei Spannungsreglern, dem Schalten von Induktivitäten, an den Gleichrichterdioden oder Schalttransistoren entstehen, kurzschließt. Darum macht beides Sinn, großer Elko mit kleinem Kondensator parallel schalten.

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dg7acg hat Folgendes geschrieben:
guitar_player hat Folgendes geschrieben:
Und müssen also die Minuspole der NE555er Schaltung und der Spannungsversorgung der Zündspule verbunden werden?
Denk doch mal selber so ein bischen nach Alex! Du stellst Fragen, die du dir 1. durch Google und 2. durch normalen Menschenverstand und etwas Allgemeinwissen der 5. Klasse selber beantworten könntest!

Nix da fünfte Klasse... Hatten noch keine Elektronik. Ist in Deutschland wahrscheinlich anders Mr. Green
Aber ich denke mal, das heißt "ja"... ich frage, weil ich halt nur Schaltpläne kenne, wo alles bis ins letzte Detail eingezeichnet ist. Euer Ehren, entschuldigt vielmals...
War mir nicht sicher, ob der Minuspol der NE555 Schaltung wirklich dort hingehört und möchte bei Hochspannung auch nicht gleich irgendwas zusammenstellen.

Ansonsten danke.
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Ihr habt in Ösiland nicht mal den elektrischen Stromkreis in der 5. Klasse??? Shocked Das erklärt natürlich Einiges... Twisted Evil Wink

Doch Masse sollte immer verbunden sein, sonst wirds eben nix mit der Ansteuerung. Zur galvanischen Trennung von Stromkreisen gibts ja Relais, Optokopler oder Trafos.
Das sollte bei deinem Vorhaben aber kein Problem sein, weil bei der Zündspule immer ein gemeinsamer Masseanschluß existiert, also Masse von der Kleinspannung und der Hochspannung in der Spule schon verbunden sind.
Solange du mit dem HV-Kabel der Sek. Spule nicht an die Schaltung kommst wird der NE555 das schon überleben... solange du an den max Ausgangsstrom des kleinen Käfers denkst. Auf die Art hab ich vor nicht ganz 5h einen 555 geschossen. Wink

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