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Zirconium(IV)-acetylacetonat
NI2
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Zirconium(IV)-acetylacetonat

Beim Zirconium(IV)-acetylacetonat handelt es sich ausnahmsweise mal um einen weißen Acetylacetonato-Komplex.

Geräte: Bechergläser, Magnetheizrührer, Eisbad, Möglichkeit zur Filtration

Chemikalien:

Zirconium(IV)-oxiddichlorid Octahydrat
Acetylaceton (Xn)


Natriumcarbonat (Xi)



Durchführung:

Es werden 2,5g Zirconylchlorid Octahydrat in 25ml Wasser gelöst und auf 15°C abgekühlt. Derweil werden etwa 2,5g Natriumcarbonat in 25ml Wasser gelöst und 5g Acetylaceton hinzugegeben und gerührt, bis sich sie organische Phase gelöst hat, ein eventueller Rückstand wird abfiltriert. Nun Wird die Natriumacetylacetonat-Lösung unter Rühren portionsweise in die im Eisbad stehenden Zirconium(IV)-lösung gegeben. Die Lösung schäumt dabei auf und wird nach Zugabe für etwa eine Stunde bei 0°C stehen gelassen, worauf die Hauptfraktion vom Zirconium(IV)-acetylacetonat Decahydrat ausfällt. Aus der Mutterlauge fallen innerhalb der nächsten 24 Stunden weitere Kristalle aus, die zur Gesamtausbeute vereinigt werden.
Das Produkt reicht für die meisten Zwecke aus, enthält aber noch Spuren von nicht umgesetztem Zirconium(IV)-oxiddichlorid, welche dadurch beseitigt werden können, indem man das Produkt in Benzol löst, den Rückstand entfernt und das Zirconium(IV)-acetylacetonat Decahydrat durch Zugabe von Petrolether ausfällt.
Im evakuierten Exsikkator kann das Kristallwasser entfernt werden, was aber nicht unbedingt nötig erscheint, da das Decahydrat eine sehr rieselfähige und trockene Erscheinungsform hat.

Ausbeute: 2,0 g (80% d.L.)

Entsorgung:

Das Produkt sollte aufgehoben werden, das Benzol und der Petrolether werden zu den organischen Lösemittelabfällen gegeben, die restlichen Lösungen können in kleinen Mengen neutralisiert ins Abwasser gegeben werden.

Erklärung:

Als Keton unterliegt Acetylaceton einer ausgeprägten Keto-Enol-Tautomerie, durch die stöchiometrische Baseneinwirkung entsteht das durch theoretische Delokalisation der negativen Ladung stabilisierte Anion des Enols, welches als bidentater negativ geladener Ligand das Zirconium(IV)-Ion koordinativ bindet. Durch die symmetrische Ausrichtung und den Aufbau der Liganden entsteht ein stabiler wahrscheinlich würfelförmiger (auf Ausrichtung der bindenden Sauerstoffatome für den Fall, dass 2 pro Ligand binden) ungeladener Komplex. Es wären auch andere Formen denkbar zumal nur durch eine Röntgenkristallstrukturanalyse geklärt werden kann, wie sich die Bindungslängen (Zr-O) verhalten. Allerdings könnte man die Substanz auch als normales Salz auffassen, falls man das negativ geladene Anion nicht als Ligand betrachtet, weswegen der gewählte Name Zirconium(IV)-acetylacetonat dieses impliziert. Die Bezeichnung für den Komplex wäre rein nach IUPAC Tetraacetylacetonato-Zirconium(IV) (oder für die Zwischenformen z.B. Triacetylacetonato-Zirconium(IV)-acetylacetonat).



Bilder:


Edukt

Aufschäumende Lösung

Rohprodukt

Produkt
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Schön Very Happy

BTW, weil es mir grade auffällt, was ist das denn für ein Rührfisch? So ein glasummantelter Eisenstab?

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„Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist. “
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ihhhhhh ne Wink) 2 magneten in kunststoff^^
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Mal wieder so eine Synthese die ich nicht machen kann...
Aber trotzdem Schön!

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Hätte ich Acetylaceton würd ichs nachkochen Wink

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Eine schriftliche Erklärung wäre noch nötig!

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hm,.. okay,.. auch wenn ich finde, dass die formeln alles sagen zumal es sich um ne einfache sache handelt, die jeder schon mit Fe(III) oder Mn gemacht hat Wink

kommt dann auch morgen^^
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Beim Letzen Wort in der Erklärung :
Triacetylacetonato-Zirkonium(IV)-acetylacetonat.

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Wo?

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Das darf nur Jan, wobei ich mir das breite Grinsen dabei in seinem Gesicht auch noch vorstellen kann Mr. Green
Aber da fehlt nen Acetylacetonatmolekül in deiner neuen Notation Wink

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ähm,. das sollte da aber stehen? ôo

weil "Triacetylacetonato-Zirconium(IV)" ist... nunja xD,... es ging darum dass 3 liganden vorhanden sind damit ein oktaber entsteht und der 4. als normales anion wirkt also Triacetylacetonato-Zirconium(IV)-acetylacetonat... bei [CuCl(H2O)3]Cl lässt ja auch keiner das Cl nach der klammer weg oder? Wink))
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Ok, dann wieder hin damit... ich hoffe es jetzt richtig ausgeschrieben zu haben... man kann ja nicht alles wissen, ich hätte jetzt auch gedacht es wäre falsch, aber gut... klingt logisch was du sagst

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dg7acg hat Folgendes geschrieben:
Ok, dann wieder hin damit... ich hoffe es jetzt richtig ausgeschrieben zu haben... man kann ja nicht alles wissen, ich hätte jetzt auch gedacht es wäre falsch, aber gut... klingt logisch was du sagst


denkööö^^

naja obs richtig ist oder nicht weiß nur ne RKSA Wink müsste ich mal den helmar fragen *lach*

ist halt ne reine nomenklatursache,... ob es jetzt seine elektronen ins jungfräuliche zirconium tranferiert oder nicht kann man halt wie im text schon beschrieben nicht so einfach sagen,... beides wäre denkbar, zumal der oktaeder stabiler ist,.. alerdings handelt es sich ja auch nicht um einen 18-elektronen komplex an den man eine stabilität der 4 liganden ausmachen könnte,... Confused oder weiß wer mehr?
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Illum.-Ass.

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Das Acetylaceton einer sehr starken Keto-Enol-Tautomerie unterliegt stimmt, aber das Acetylacetonat ist doch nicht das Enolation? Ich sehe da keine Doppelbindung. Ist für mich einfach nur deprotoniert an beiden Hydroxygruppen. Ein Enol unterscheidet sich von einem Keton von der Position eines Protons und einer Doppelbindung. Demnach ist genau genommen das Enolation des Aceytlacetons H2C=C-O- und nicht H3C-C-O-, oder?

mfg

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jupp,.. genau das ist es,.. es existiert in der theorie eine doppelbindung zwischen dem mittleren c und einen der c's die mit dem o verknüpft sind,.. währen das eine eine eine carbonylfunktion bleibt und das andere zu einer OH-gruppe wird, ALLERDINGS kommt es aufgrund der sterik des moleküls und der EN der O atome zu einer delokalisierung der pi-bindung das eine halbringförmige ladungsverteilung zur folge hat, wie man in benzol nen kreis malt kann man hier auch einen halbenkreis malen, was 4 delokalisierten pi elektronen enspricht, von denen einesdie ladung ausmacht....
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Zirconium(IV)-acetylacetonat
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