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Wie stell ich hierzu eine Gesamtgleichung auf?
Iod
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Guten Tag, um es vorweg zu sagen, ich sitze grade daran, eine Aufgabe für einen Chemie Wettbewerb zu lösen. Dabei handelt es sich um "Chemie-die stimmt 15/16"
Ich habe neulich jmd. hier fragen sehen, der dann gebannt wurde, deshalb frage ich vorher: Darf ich folgendes fragen?

Ich weiß, wie ich sie lösen kann. Jedoch fehlt mir dazu die Gesamtgleichung der folgenden Redoxreaktion:
Kupferkies soll zu Cu verarbeitet werden.

Folgendes habe ich schon:
Die Teilgleichungen:

1. CuFeS2 + 10 O2 -----> 3 Cu2S + 2 FeS + 2 Fe2O3 +7 SO2

2. 2 Cu2S +3 O2 ------> 2 Cu2O + 2 SO2

3. Cu2S + 2 CU2O -------> 6 Cu + SO2

Nun muss ich berechnen, wie viel CuFeS2 benötigt wird um 1 t Cu herzustellen, das kann ich selber, ich muss nur die Gesamtgleichung dieser 3 aufstellen. Ich stehe aber etwas auf dem Schlauch. Könnt ihr mir da helfen?


MfG Iod

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Frage dich mal selbst laut, was "Gesamtgleichung" bedeutet. Wenn du berechnen kannst, wieviel CuFeS2 du benötigst um 1t Cu herzustellen, dann kannst du auch eine Gesamtgleichung aufstellen Wink
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Lieber Iod überleg einfach welches deine Edukte sind und welches deine Produkte. Schreib sie auf die entsprechenden Seiten des Reaktionspfeiles und gleiche dann aus. Selbe Anzahl Atome auf jeder Seite - fertig!

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Danke für die Antworten bis jetzt, habe gemerkt, dass ich die Aufgabe zu schwer angegangen bin. Ich musste nur durch einfache Stöchiometrie und etwas Dreisatz die Masse berechnen, die Reaktionsgleichung war gar nicht nötig. Hab es jetzt. Allerdings ist auch die entstehende Masse an SO2 zu berechnen, kann ich dazu genauso vorgehen? Also pro Mol CuFeS2 gibt es 2 Schwefel Atome und da 1 Mol SO2 aus nur einem Atom Schwefel besteht können also pro Mol CuFeS2 jeweils 2 Mol Schwefeldioxid entstehen, richtig? Ansonsten nur um mich zu belehren:

Wäre die Gleichung dann korrekt, nur zu den Stoffen, das Ausgleichen würde ich dann noch machen. Es geht nur um die Stoffe, stehen sie richtig?

CuFeS2 + O2 + Cu2S + Cu2O -------> Cu2S + FeS + Fe2O3 + Cu2O + Cu + SO2

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Erstens: deine erste Teilgleichung ist nicht korrekt eingerichtet! Zähl mal die Anzahl der Atome links und rechts des Pfeiles nach!

Zweitens: die Teilgeleichungen werden einfach addiert. Alle Edukte links auf eine Seite des Gesamt-Reaktionspfeils schreiben und alle Produkte rechts auf die andere. Dann alles, was links und rechts gleich ist, herauskürzen
also so

A+ B -> C + D

C+ A -> D + E

Summe:

A+B+C+A -> C+D+D +E

gekürzt:

2 A + B -> 2 D + E

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Und dabei ist es egal, ob ich nur eine Reduktion und Oxidation habe, oder 2 Oxidationen und eine Reduktion?
Und nochmal zu meinem Lösungsverfshren: Das ist so richtig, dass aus 1 Mol CuFeS2 immer 2 Mol Schwefeldioxid entstehen?

Und nun zudem Gleichung:
REIN VON DEN EDUKTEN/PRODUKTEN HER, WÄRE DAS RICHTIG?

CuFeS2 + O2 -----> FeS + Fe2O3 + SO2 + Cu

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Iod hat Folgendes geschrieben:

REIN VON DEN EDUKTEN/PRODUKTEN HER, WÄRE DAS RICHTIG?

CuFeS2 + O2 -----> FeS + Fe2O3 + SO2 + Cu


nach deinen Teilgleichungen : ja, denn Cu2S und Cu2O kürzen sich heraus
(ob das wirklich so läuft steht auf einem anderen Blatt, Z.B. könnte das FeS mit mehr O2 auch noch zu Fe2O3 und SO2 weiteroxydiert werden, oder statt Fe2O3 könnte Fe3O4 entstehen - was ich für wahrscheinlicher halte)

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Ok, danke dafür schonmal.
Dennoch steht immernoch die wichtigere Farge offen, ob ich das entstehende Schwefeldioxid so ohne weiteres nur dadurch berechnen kann, indem ich davon ausgehe, das pro Mol CuFeS2 je 2 SO2 Moleküle entstehen.

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Was ist da die Frage? Das ist doch offensichtlich.

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Ok, gut dann werde ich das so berechnen. Wollte mich nur versichern, dass das so möglich ist.

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Geh von der Eaktionsgleichung aus! Bzw. was ist in der Fragestellung vorgegeben? Denn bei deiner obigen Gesamtgleichung wird nicht aller Schwefel zu SO2. Ein Teil bleibt ja als FeS gebunden. Natürlich würde dieser Schwefel wenn man genug O2 zuführt auch noch zu SO2. Aber deshalb ist es wichtrig, auf welche Voragben sich die Fragestellung bezieht.

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Iod
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Naja, die Aufgabe sagt, dass die entstehende Menge (V) an SO2 berechnet werden soll. (bei 0° wahrscheinlich um es einfacher zu machen, sodass man mit 22,414l rechnet pro Mol)
Ich habe es aber mittlerweile gelöst, ich glaube die Aufgabe ist so gemeint, dass man die Reaktionsgleichung nicht dazu braucht.

Edit:
Habe jetzt aber wieder ein ganz anderes Problem, unzwar sollte im Rahmen des Wettbewerbs ein Versuch durchgeführt werden. Wozu man Urotropin bzw. Hexamin in Essigessenz lösen sollte und nun soll ich erklären, warum ein Eisennagel in dieser Lsg. nicht angegriffen wird bzw. nur sehr langsam.
Meine Vermutung ist, dass sich beim Zusammenführen der Säure und des Hexamins sich Formaldehyd bildet und dieses das Angreifen des Nagels verhindert.

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Kann jemand das bestätigen? Aus dem edit?

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Pok
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Bei der Wettbewerbsbeschreibung steht "selbstständig lösen". Hatten wir doch schonmal hier. Wenn du nach den richtigen Fachbegriffen googelst, findest du auch die Lösung. Das ist alleine anhand der Fragestellung schon möglich.
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