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Wie steht ihr eigentlich so zur Mathematik
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Hallo!

Mich würde mal im Rahmen einer kleinen OT-Diskussion interessieren wie ihr so zur Mathematik steht.
Genauer zur Mathematik die einem so wahrscheinlich im Laufe eines Chemiestudiums über den Weg laufen wird.
(Also nicht den Kinderkram aus der Schule wie Stöchiometrie, Nernst, pH-Wert).

Halt höhere Mathematik die ja besonders in der PC wichtig wird, also schon recht früh.


Also ich muss sagen, dass ich teilweise doch schon recht abgeschreckt bin wenn ich mal so in den Atkins schaue (wobei der ja schon als unmathematisch gilt^^). Meine Beruhigung ist dann immer, dass ich noch genau weiß wie das damals in der 7. Klasse war und ich diese "abgedrehten Formeln" an der Tafel einer 10. Klasse sah (Trigonometrie xD). Genau das gleiche Gefühl dann in der 9. als ich zum ersten Mal das böse Integral gesehen habe^^
Letztendlich bin ich dann immer sehr gut in Mathe zurecht gekommen und komme es jetzt in Klasse 12 immer noch (auch wenn mich Stochastik anödet, da man kaum nen sinnvollen Bezug bekommt. (Roulett, Skat und Malariatests sind kein sinnvoller Bezug für mich^^)).





So nun wie steht ihr dazu?
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Interessantes Thema...

Dort wo ich sie (die Mathematik) brauche um ein Thema, einen Zusammenhang [...] zu verstehen, da beschäftige ich mich auch damit. Hin und wieder auch außerhalb der Chemie, wenn mich etwas interessiert (z.B. Integral).

Es ist leider unumgänglich sich mit der Mathematik zu beschäftigen wenn man Zusammenhänge der höheren, theoretischen Physik und Chemie, wie Atommodell, wobei es schon beim Bohrschen AM beginnt - und niemand soll jetzt mit so einem dummen Argument kommen, dass das eh so einfach zu verstehen sei, man möge es doch mal herleiten - ... oder Verteilungen (Fermi-V., Maxwell-Boltzmann) verstehen möchte.

Mehr dazu morgen,
ich geh' jetzt schlafen ...

mfg

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Zitat:
s ist leider unumgänglich sich mit der Mathematik zu beschäftigen wenn man Zusammenhänge der höheren, theoretischen Physik und Chemie, wie Atommodell


Ja eben darum beschäftige ich mich auch des öfteren mit Mathematik, denn das was man so in der Schule macht ist lächerlich wenig im Vergleich zu dem was man braucht (selbst 12. Klasse LK)

Drum habe ich mir auch - schon vor einiger Zeit - nen dicken Schinken (1500Seiten) über Mathematik gekauft. (Ich denke mal das deckt den Stoff der Mathematikvorlesungen I - IV (?) für Mathematiker ab, falls es wen interessiert, das hier )

Und dann werde ich vielleicht iwann mal so sachen wie die Schrödingergleichung verstehen... ob ich das im Selbststudium schaffe oder erst im PC-Teil des Studiums weiß ich nicht^^

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hy

also mein mathematik-lehrer meinte letztens: "sie sind ein mathematischer analphabet! ihr hirn ist wie ein sieb mit sooooo großen löchern."
ich mein kommt hin....ich kann plus, minus, mal und geteilt.......aber bei Differenzialrechnung hat halt mein hirn den not-aus-knopf getätigt Shocked Shocked Shocked
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Wenn man sich für moderne Physik und Elektronik interessiert, kommt man an Mathe nicht vorbei.
Ich mag es nicht sonderlich, aber zum Glück komm ich mit klar. In der Schule war ich in dem Fach meist auf 1 oder 2.

Trotzdem qualmt auch mir oft der Schädel bei gewissen Formeln und Gleichungen aus der Physik Wink

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Triphenylmethanol hat Folgendes geschrieben:
...aber bei Differenzialrechnung hat halt mein hirn den not-aus-knopf getätigt Shocked Shocked Shocked


Differenzialrechnung ist derzeit mein Lieblingsbereich in Mathe. Very Happy Hätte mich gefreut wenn wir in dem Kurs noch mehr Zeit damit verbracht hätten, aber im Mai sind ja schon die IB-Prüfungen, sodass wir mittlerweile nur noch wiederholen. Sad

Allgemein sehe ich Mathe recht "durchmischt", je nachdem ob das, was wir machen, zu irgendwas zu gebrauchen ist oder nicht. Mr. Green

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Cyanwasserstoff hat Folgendes geschrieben:
Allgemein sehe ich Mathe recht "durchmischt", je nachdem ob das, was wir machen, zu irgendwas zu gebrauchen ist oder nicht. Mr. Green

Der Mensch ist eben r-selected ...

Differentialrechnung finde ich ganz OK,... das ist nicht so unglaublich kompliziert - und um Differentialgleichungen kommt man auch nicht herum, wenn man sich mit Reaktionskinetik, usw. beschäftigen möchte. Integral ist auch hierzu notwendig, und hin und wieder die Fläche unter einem Graphen zu berechnen ist doch lustig Laughing

Wahrscheinlichkeitsrechnungen kann ich nicht ausstehen, obwohl die statistische Physik zb. doch eine wichtige Rolle spielt ...

mfg

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OMG......hört ma auf jetz..mein hirn platzt gleich Very Happy
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Naja das was man in der Schule so zur Differential und Integralrechnung macht sind ja nur die Basics. Da geht ja noch viel viel viel mehr mit...
Ich würde mal so sagen: was man an der Schule in Mathe macht ist Rechnen, aber noch nicht so wirklich Mathematik.

Aber ja auch ich mag - wie gesagt - die Stochastik nicht so.
Mir fehlt da halt die Anwendung (so paradox es erstmal klingen mag).

Brauch man das iwann im Laufe des Chemiestudiums mal wieder?

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also ich bin in mathe deutlich besser als in chemie Smile und nach 16 wochen "probestudium" habe ich auch vor mathematik zu studieren^^

MfG

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MfG
Coffee
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Da ich "nur" Realschulabschluss habe, habe ich nie mit Integral rumgerechnet.
War zwar im mathematischen Zweig, jedoch haben wir da auch nur Parabeln, Hyperpeln etc berechnet, sprich Nullpunkt und son Zeug.
Ein Kumpel von mir müsste gleich kommen, der will mir das Integral und Differenzial etwas erklären, da man das doch sehr häufig in der Physik/Chemie findet.
Hoffe das ist nicht all zu schwer. Bin auf jeden Fall super gespannt. Kann mir darunter bis jetzt nämlich absolut gar nix vorstellen.

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@extremchemiker:
Ja da hast du recht, das braucht man oft in Herleitungen bestimmter Formeln. (Selbst die NERNST-Gleichung leitet man üblicherweiße über ne Differentialgleichung her)

Das ist erstmal im Prinzip das was du auch mit den Parabeln und Hyperbeln gemacht hast: Du hast sie nämlich untersucht, z.B. auf Nullstellen. Und die Differenzialrechnung ermöglicht es dir einen Graphen zu "zeichnen" oder abzuschätzen wenn du nur die Funktionsgleichung kennst. Das heißt einer gibt die die Gleichung:

f(x)= 4x³+x²+2x+12

Und du kannst dann nach einer Funktionsuntersuchung den Graphen zeichnen.

(Dafür schaut man sich nämlich die Steigung der Funktion an bestimmten Stellen an, das ist der Kernbegriff der Ableitung)

Integralrechnung gibt dir dann Informationen über den Flächeninhalt unter einer Kurve.

Zum Beispiel:

f(x)=x²

wie groß ist die Fläche unter dieser Parabel (das heißt bis zur x-Achse) in einem Bestimmten Intervall.


Das ist wirklich nur der Kerngedanke. In der Physik und Chemie macht man dann andere Dinge damit und auch in der Mathematik gehen damit noch viel viel genialere Sachen.


@coffee

Probestudium? Hört sich ja interessant an. ich weiß das die Uni hannover mal sowas angeboten hat - leider nicht für Chemie^^

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mh

Ableitungen, Wendepunkte, Extremstellen etc machen wir auch gerade
Nur für was ich das genau mache, bis jetzt hat sich das mir noch nicht erschlossen Very Happy

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nen wirklichen tieferen sinn außer dem Umgang damit hat es nicht.
Okay du kannst ne kurvendiskussion machen aber heutzutage wir wohl keiner mehr, wenn er den Graphen einer Funktion sehen will, eine Kurvendiskussion durchführen und dann zeichnen.
Ich denke mal das war der ursprüngliche Sinn von sowas - in Seite ohne Computer sicher eine gute Möglichkeit, denn der Graph einer Funktion ist ja nicht ganz uninteressant.

Außerdem sind Extremstellen sehr wichtig bei Optimierungsaufgaben (bei trivialen geht es ja meist nur darum^^)

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Also
Mein Kumpel war heute 3 Stunden da und hat mich sozusagen in die Integralrechnung incl. Ableitung eingeführt.
An für sich ein super interessantes Thema.
Was mich jetzt interessiert, für was benötige ich solche Rechnungen in der Chemie/Physik?
Hat da jemand ein paar Beispiele und/oder ein paar Rechenaufgaben?
Ich soll nämlich nach speziellen Aufgaben in der Chemie suchen, damit wir das nächste Mal speziell auf den chemischen Hintergrund dieser Rechnungen eingehen.

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