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Verwendung für Blei-II-phosphat?
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Hmm, ich weiß nicht recht, wie ich am Besten beginne.
Aus einer Laune heraus habe ich mal wieder ein wenig in meinem geliebten alten Hollemann geschmökert und landete im Kapitel über Blei. Da dort die unterschiedlichsten Verbindungen und auch deren Verwendungen zum Blei aufgezählt sind nahm es mich doch etwas Wunder, dort garnichts vom Phosphat zu finden.
Dieses, so fand ich denn bei meinen Recherchen im Internet heraus, ist in Wasser nahezu unlöslich und dient vor Allem in der forensischen Untersuchung beim Auffinden im Knochen des Opfers dem Nachweis einer Bleivergiftung. Ferner wird Blei im Boden gern als Phosphat gebunden, um es so zu immobilisieren und somit von weiterer Ausbreitung (siehe Vergiftung von Böden und ggf. Grundwasser) abzuhalten.
Sonst fand ich über die "sparsamen" Einträge bei Wikipedia hinaus nur wenig über dessen Eigenschaften
Da bleibt bei mir aber immernoch eine Frage: Hat(te) es irgendeine technische (Nutz~)Anwendung?

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Diese Verbindung dürfte technisch gesehen ein Exot sein. Eventuell könnte man es als Trübungsmittel in opaken Bleigläsern verwenden können. Dort wird aber vermutlich neben Bleioxid Calciumphosphat oder Natriumphosphat eingesetzt, da leichter erhältlich.

Wenn man die Substanz in etwas größeren (fotogenen) Kristallen darstellen kann, dann hätte man zumindest noch Etwas für die Vitrine. Bei gefälltem Pulver läßt sich ein Pulver-Diffraktogramm erstellen, falls es das noch nicht gibt. Sobald der Ein(zel)kristall größer als ca. 0,3mm ist könnte man auch eine "ordentliche" Kristallstruktur bestimmen. Ich vermute, daß die Substanz eine recht hohe Brechzahl hat.
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Chemisch scheint das also keine nennenswerte Anwendung zu haben. Immerhin habe ich noch etwas gefunden, das es zu besonderem Verhalten hinsichtlich Phasenübergängen in der Art wie bei Gedächtnislegierungen neigen soll, daß es besondere dielektrische Eigenschaften haben soll und daß es evtl ein Kandidat für Anwendungen mit Phononen, also akustischen Quantenphänomenen sein soll.
Vllt. kann man ja einen großen Einkristall für einen "SASER", also eine Art akustischen Laser, der über angeregte Gitterschwingungen besonders kohärente Schallwellen (Ultraschall) erzeugt verwenden.
Vllt. ist das ja die Kernkoponente einer realen Umsetzung für einen Ultraschallschraubenzieher Wink

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