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Vacuubrand-MZ-2C-Membranpumpe
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Hi, ich hab mir gestern eine gebrauchte Vacuubrand ersteigert, jetzt wollte ich kurz fragen
welchen Innendurchmesser mein Vakuumschlauch haben sollte. In der Betriebsanleitung
steht bei Einlass:

"Schlauchwelle DN 10 mm oder Kleinflansch KF 16"

Heißt das nun ich brauche einen Innendurchmesser von 10mm?

Ich werde die Pumpe erstmal ohne Kühlfalle und Gasballast nutzen, ist das möglich
bzw. kann das der Pumpe schaden?

Muss mir nachher noch die Anleitung komplett durchlesen, bin grad bischen busy
aber würde mich dennoch freuen wenn mir jmd ein oder zwei Tipps da lässt Smile

Grüße

Sigma
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Welches Modell hast Du denn?
Ist es eine Membran- oder eine Drehschieberpumpe?

Der Gasballast ist ein gezielt geöffnetes "Leck", bei dem Luft durch die Pumpe (oder Teile davon) gespült wird. Außer man braucht volles Endvakuum kann man damit wenig verkehrt machen.

Ohne Kühlfalle bist Du mit den chemischen Eigenschaften in der Apparatur auf unkritische Medien beschränkt, die der Pumpe keinen Schaden zufügen.
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Glaskocher hat Folgendes geschrieben:
Welches Modell hast Du denn?
Ist es eine Membran- oder eine Drehschieberpumpe?


schrieb er ja im Titel schon... Titel: Vacuubrand-MZ-2C-Membranpumpe

Zitat:
Ohne Kühlfalle bist Du mit den chemischen Eigenschaften in der Apparatur auf unkritische Medien beschränkt, die der Pumpe keinen Schaden zufügen.

Vacuubrand wirbt damit dass das Ding für korrosive Medien geeignet ist und alles super robust in PTFE ausgeführt ist. Was auch der wichtigste Grund für so eine Investition ist, denn sonst täte es eine kleine Drehscheiberpumpe billiger...
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Glaskocher hat Folgendes geschrieben:
Welches Modell hast Du denn?
Ist es eine Membran- oder eine Drehschieberpumpe?


Hi, es ist eine Vacuubrand MZ 2C Synchro Membranpumpe, bei den Technischen Details haf der Homepage habe ich zur MZ 2C NT folgendes gefunden:

Anschluss Saugseite: Schlauchwelle DN 8-10 mm

Mh 8mm wäre mir jedenfalls lieber als 10, weil einige meiner Oliven nur 6 bis 8mm Außendurchmesser aufweisen.

Glaskocher hat Folgendes geschrieben:
Ohne Kühlfalle bist Du mit den chemischen Eigenschaften in der Apparatur auf unkritische Medien beschränkt, die der Pumpe keinen Schaden zufügen.


Ok, aber Membrane halten schon einges aus, was ich bisher gelesen habe, also Ether, DCM, Chloroform sollten
in kleineren Umfang keine Probleme bereiten.

In der Betriebsanleitung steht, man sollte aufpassen wegen Explosionsgefahr, da mache ich mir
wegen Ether weniger sorgen bei einigen ml und der Sauerstoffknappheit. Oder Irre ich mich da?

Gruß

Sigma
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Glaskocher hat Folgendes geschrieben:

Vacuubrand wirbt damit dass das Ding für korrosive Medien geeignet ist und alles super robust in PTFE ausgeführt ist. Was auch der wichtigste Grund für so eine Investition ist, denn sonst täte es eine kleine Drehscheiberpumpe billiger...


Stimmt.

Und der Schlauchdurchmesser sollte dann haben? Einige von euch haben doch so ein Ding bestimmt rumstehen, kann
denn nicht mal einer schnell nen Messchieber ziehen Very Happy
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Der Schlauchdurchmesser ist im Normalfall 8mm Innendurchmesser, kann aber auch 10mm sein. So wie es bei Dir stet sind es 10 mm
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Ich hab eine MZ 2C und hab Vakuumschläuche mit meines Wissens nach 8 mm ID dran. Wenn 8-10 mm angegeben sind, müssen 8 mm ja auch passen ...

Also ich hab auch schon alles mögliche mit meiner Vakuumpumpe gemacht, war bisher nie ein Problem. Nur nachdem ich damit Hefe getrocknet habe, hatte ich mal für längere Zeit einen unangenehmen Geruch aus der Pumpe .

Hast du denn ein vernünftiges Vakuum-Messgerät, mit dem du den Enddruck der Pumpe kontrollieren kannst? Meine schaffte nämlich nach dem Kauf erstmal nur 80 mbar, nach Aufschrauben und Putzen (trotz kaum merklicher Verunreinigung) plötzlich wieder die spezifizierten 15 mbar.
Wenn du nicht messen kannst, würde ich sie daher vielleicht zur Sicherheit mal putzen.

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Cumarinderivat hat Folgendes geschrieben:
Ich hab eine MZ 2C und hab Vakuumschläuche mit meines Wissens nach 8 mm ID dran. Wenn 8-10 mm angegeben sind, müssen 8 mm ja auch passen ...


Hey, hab mir den 8mm gekauft, danke dir!

Cumarinderivat hat Folgendes geschrieben:

Also ich hab auch schon alles mögliche mit meiner Vakuumpumpe gemacht, war bisher nie ein Problem. Nur nachdem ich damit Hefe getrocknet habe, hatte ich mal für längere Zeit einen unangenehmen Geruch aus der Pumpe .


Mh, das mache ich dann wohl lieber nicht nach. Smile

Cumarinderivat hat Folgendes geschrieben:

Hast du denn ein vernünftiges Vakuum-Messgerät, mit dem du den Enddruck der Pumpe kontrollieren kannst? Meine schaffte nämlich nach dem Kauf erstmal nur 80 mbar, nach Aufschrauben und Putzen (trotz kaum merklicher Verunreinigung) plötzlich wieder die spezifizierten 15 mbar.
Wenn du nicht messen kannst, würde ich sie daher vielleicht zur Sicherheit mal putzen.


Nein hab ich leider nicht, ich träume da von einem Vakuumcontroller mit Digitaleranzeige aber selbst gebrauchte hochwertige Geräte sind
relativ teuer, da muss ich noch etwas warten^^
Aber guter Tipp, vielen Dank.
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Phil hat Folgendes geschrieben:
Der Schlauchdurchmesser ist im Normalfall 8mm Innendurchmesser, kann aber auch 10mm sein. So wie es bei Dir stet sind es 10 mm


Hey, ja ich habe mir jetzt erstmal einen 8mm gekauft, danke dir.
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Sigma hat Folgendes geschrieben:
Nein hab ich leider nicht, ich träume da von einem Vakuumcontroller mit Digitaleranzeige aber selbst gebrauchte hochwertige Geräte sind
relativ teuer, da muss ich noch etwas warten^^
Aber guter Tipp, vielen Dank.


Also ich hab 2 alte CVC-24 Vakuumcontroller von Vakuubrand. Einen als Controller, den anderen als Messgerät - den hab ich eigtl. gekauft, da ich noch ein Saugleitungsventil für den anderen Controller gebraucht hab. Da war es deutlich günstiger, das Belüftungsventil eines Controllers zu entfremden als ein richtiges Saugleitungsventil zu kaufen - und da da die M8-Gewinde (ich glaub so heißen sie) dran sind, welche die ganzen Schrauboliven haben, könnte ich sogar das Vakuum in zwei Apparaturen gleichzeitig kontrollieren - sofern man eine Anwendung hat, wo das Sinn macht.

Die Geräte haben mich ca. 70 € und 100 € gekostet - allerdings ging mir kurz davor einer durch, der am Ende für 35 € weg ging. So teuer sind die gar nicht Wink.

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Cumarinderivat hat Folgendes geschrieben:

Also ich hab 2 alte CVC-24 Vakuumcontroller von Vakuubrand. Einen als Controller, den anderen als Messgerät - den hab ich eigtl. gekauft, da ich noch ein Saugleitungsventil für den anderen Controller gebraucht hab. Da war es deutlich günstiger, das Belüftungsventil eines Controllers zu entfremden als ein richtiges Saugleitungsventil zu kaufen - und da da die M8-Gewinde (ich glaub so heißen sie) dran sind, welche die ganzen Schrauboliven haben, könnte ich sogar das Vakuum in zwei Apparaturen gleichzeitig kontrollieren - sofern man eine Anwendung hat, wo das Sinn macht.

Die Geräte haben mich ca. 70 € und 100 € gekostet - allerdings ging mir kurz davor einer durch, der am Ende für 35 € weg ging. So teuer sind die gar nicht Wink.


Du alter Schnäpchenjäger Smile

Aktuell seh ich grad keine vernünftigen Angebote, jedenfalls keiner von Vacuubrand Sad

Der Controller war dann günstiger als das einzelene Saugleitungsventil,
was wohl an der mechanischen Ansteurung liegt oder?
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Ich halte diese Vakuumcontroller für überflüssig und ineffizient.
Ein (analoges) Manometer zum ablesen und ein Ventil zum auf-/zudrehen ist schneller, einfacher, fehlerunanfällig...
Da kann man den Druck gezielt langsam oder schnell ändern, je nach Bedarf. (Stichwort überkochen/Siedeverzug)
Hat man vor dem Ventil noch ein gewisses Puffervolumen, etwa eine Woulffsche Flasche die gleichzeitig als Sicherung gegen Flüssigkeiten dient, kann man die Pumpe auch mal abschalten und hat Ruhe. Mit einem 2. Ventil kann man belüften ohne den Schlauch abmachen zu müssen. Da eine Woulffsche Flasche 3 Gewinde hat passt dort auch direkt alles rein (Ventile + Manometer).
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CD-ROM-LAUFWERK hat Folgendes geschrieben:
Ich halte diese Vakuumcontroller für überflüssig und ineffizient.

Ich verwende meinen Controller für meinen Roti, da finde ich ihn durchaus angebracht. Für einfache Destillationen ist er natürlich unsinnig. Aber als relativ günstige und gute Vakuummeter finde ich sie gut geeignet.

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Cumarinderivat hat Folgendes geschrieben:
Ich hab eine MZ 2C und hab Vakuumschläuche mit meines Wissens nach 8 mm ID dran. Wenn 8-10 mm angegeben sind, müssen 8 mm ja auch passen ...

Also ich hab auch schon alles mögliche mit meiner Vakuumpumpe gemacht, war bisher nie ein Problem. Nur nachdem ich damit Hefe getrocknet habe, hatte ich mal für längere Zeit einen unangenehmen Geruch aus der Pumpe .

Hast du denn ein vernünftiges Vakuum-Messgerät, mit dem du den Enddruck der Pumpe kontrollieren kannst? Meine schaffte nämlich nach dem Kauf erstmal nur 80 mbar, nach Aufschrauben und Putzen (trotz kaum merklicher Verunreinigung) plötzlich wieder die spezifizierten 15 mbar.
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Hey, habe die Pumpe gestern mal probe laufen lassen, soweit läuft sie schon mal aber etwas lauter als erwartet finde ich sie,
hoffe mal nicht das die Membrane abgenutzt/defekt sind.

Wie stark das Endvakuum ist, kann ich leider nicht genau messen, ich könnte versuchen dH2O
damit zu destillieren und den Siedepunkt bestimmen, fragt sich nur wie genau das ist letzten
Endes müsste man den Enddruck abschätzen...

Putzen ist eine sehr gute Idee, wie bist du vorgegangen beim aufmachen, muss ich dabei auf etwas aufpassen
bzw. kann dabei etwas kaput gehen?
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Wenn du am Ausgang der Pumpe nichts anschließt und sie "leer" läuft, also ohne zu evakuierendes Gefäß, tuckert sie schon recht laut vor sich hin.
Ich hab hinter der Pumpe noch eine Waschflasche (unbedingt mit Schliffsicherung, sonst hält's nicht!) als Tröpfchenabscheider und dann einen Schlauch in den Abzug. Außerdem steht sie bei mir auf einer vibrationsdämpfenden Matte (eigtl. für Waschmaschinen). Das macht sie schonmal leiser - und wenn du etwas evakuierst, nimmt mit dem geringer werdenden Gasdurchfluss auch die Geräuschabstrahlung ab, bis sie eigentlich nur noch munter vor sich hin gluckert Wink .

Das Wasser wäre eine Option, dann weißt du zumindest mal, ob die Pumpe in die Nähe ihres Endvakuums kommt oder wie bei mir damals z.B. nur 80 mbar erreicht.

Du musst zuerst die Stutzen rausdrehen, das geht entweder von Hand oder mithilfe eines Schraubenschlüssels. Dann schraubst du mit einem Imbusschlüssel die blauen Deckplatten ab. Entweder darin oder darunter sind so anthrazitfarbene, runde Teile, die gingen damals bei mir recht schwer raus, da musste man einfach kräftig dran ziehen. Ist schon ne Weile her, daher weiß ich es nicht mehr ganz genau.
Wenn du das abgebaut hast, bist du schon im Kolbenraum, da sind so graue Platten, das sind die Membranen. Die lassen sich am Kolbengelenk rein und raus bewegen, sodass du die Membran, die du reinigen willst, nach außen drücken kannst. Ich hab dann, obwohl kaum Verunreinigungen optisch sichtbar waren, einfach die Membranen und die anderen Teile innen mit i-Propanol-getränkten Papiertüchern gründlich abgewischt - und siehe da, mein Endvakuum von 15 mbar wurde danach erreicht Very Happy.

Kaputt machen kannst du eigentlich nichts ohne grobe Gewalt anzuwenden. Die Bauteile sind sehr stabil, du solltest halt nicht auf der Membran rumkratzen Wink.

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