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Das ist ein interessantes Experiment.

Mit welchem Brenner hast Du gearbeitet? Borosilikat läßt sich eigentlich noch recht gut verarbeiten, wenn man einen Brenner hat, der mit reinem Sauerstoff zum Brenngas betrieben wird.


Um beim Verjüngen die Wandstärke nicht unnötig auszudünnen läßt man das Rohr eher unter seiner eigenen Oberflächenspannung kollabieren als daß man es lang zieht. Man kann sogar beim Erhitzen die erweichte Stelle etwas verkürzen, um dort mehr Wandstärke zur Verfügung zu haben. Hier ist aber Übung und eine ruhige Hand erforderlich, um gleichmäßig arbeiten zu können. Die Enden der abgeschmolzenen Ampullen sehen übrigens recht gut aus.

Was hast Du denn mit der überfüllten Ampulle gemacht? Ich vermute, daß Du sie aus Sicherheitsgründen entleert hast.


@ Lithiumoxalat: Man müßte einen Körper mit einer Dichte von ca. 0,5 bauen, der dem kritischen Druck standhält. Möglich sollte es sein, zumindest im Prinziep.

@ wirehead: Wenn man die Ampulle bei der Herstellung in der rußenden Flamme abkühlen läßt und mit polarisiertem Licht die Restspannung beurteilt, dann sollte es sicher sein. Optimal ist, wenn man den fertig verjüngten Rohling im Ofen geregelt tempern kann, weil sich dann alle Restspannungen abbauen lassen.
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Ich hab mit sonem gewöhnlichen 30 % Propan / 70 % Butan Gasgemisch gearbeitet, mit solchen Druckgasdosen. Dafür gibt es von verschiedenen Anbietern verschiedene "Brennerkopf"-Modelle, die unterschiedlich kräftig sind. Mit dem hier hab ichs gemacht - keine Ahnung, wie die genaue Bezeichnung lautet. Von 3 Köpfen, die ich hab, ist das der beste, aber auch damit hat es noch eine Weile gedauert.

Die überfüllte Ampulle lagert in einer splittergeschützen Umgebung. Aber die werd ich wohl irgendwann mal vernichten...

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OK, mit diesen Gas-Luft-Brennern ist Borosilikat nahezu ekelhaft zäh. Ich arbeite lieber mit einem Propan-Sauerstoff-Oberflächenmischer z.B. Minour-Burner von Nortel. Den habe ich wegen meines Glas-Hobbies (Nick est Ohmen).
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Pok
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Die überfüllte Ampulle habe ich heute zerstört: dick in alten Stoff eingewickelt und einen großen Stein drauf fallengelassen. Der Knall war ziemlich durchdringend und deutlich lauter als der eines kleinen (ca. 4 cm langen) Silvesterknallers. So sehen die Überreste von 2 Ampullen aus:


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IllumiNobel-Gewinner 2012

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Wäre als Alternative fürs Silvesterfeuerwerk wohl aber doch zu aufwändig! Mr. Green

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Überkritisches Kohlendioxid
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