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Felix?
Ich meine, ich hab es auch beim Zerbrechen vom Traubenzucker leicht leuchten sehen.
Ich glaube nicht, dass ich mir das eingebildet habe. Shocked
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Mit einem Hammer und einem Zuckerstück sieht man es noch viel besser Very Happy

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Anwesenheit sehr wahrscheinlich.

Don't throw anything away. There is no 'away'.

Abusus non tollit usum.

Wären Maulaffen giftige Gefahrstoffe im Sinne der GefStoffV, könnte man das Gaffen an Privatpersonen durch Personen ohne Sachkunde nach §5 ChemVerbotsV nach §328 StGB bestrafen.
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Wenn es nicht klappt benutz statt Würfel und Traubenzucker groben Kandiszucker und zerquetsch in mit einer Zange. Exclamation

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It`s time for a Party: http://www.youtube.com/watch?v=wraWDljLNTY
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Also ich habe heute um 1.00 inna Nach bissl mit 2 Traubenzuckerwürfeln herumgespielt......

dabei hab ich auch ein EINDEUTIGES Leuchten gesehen!


ich bin beeidruckt!
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Ich spiel mal wieder Totengräber... Wink

Ihr müsst auch bedenken, dass sich das Auge erst an die Dunkelheit anpassen muss! Bei mir kann ich das immer beobachten, wenn ich bis halb zwölf Musik horche Mr. Green Am Anfang sehe kein Licht an der Decke, wenn ich das Handy hochhalte. Um halb zwölf blendet es in den Augen.
So viel dazu
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Theorie der Trboluminiszenz
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Ich hab da meine ganz eigene Theorie wie die Triboluminiszenz zu stande kommen könnte.
Es ist gemessen worden, dass bei der Triboluminiszenz auch Röntgenstrahlung frei wird.

Hier meine Theorie:

reibt man zwei Zuckerwürfel aneinander, zerstört man ein Kristallgitter, teilchen werden
frei und durch die Reibung beschleunigt. Treffen sie nun auf ein anderes
Kristallgitter, so werden sie abgebremts, weil Zucker ja nicht leitet , und
es ensteht BRemststrahlung, also Röntgenstrahlung. Jetzt kann die überschüssige
Energie ja nicht weg, weil nichts zum leiten da ist, wesshalb sie weiteres
ankommende teilchen auflädt, und dieses zur luminiszenz anregt.

( In einem Physikbuch stand, dass bei Röntgenstrahlung die Teilchen ,
andere Teilchen zur luminiszenz anregen können ).

Also diese Theorie finde ich passen. Aber leider kenne ich mich auch
nicht so gut mit Physik aus.

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NIVEAU ist keine Handcreme !!!!

Über künstliche Nahrungsmittel lässt sich nur
folgendes Sagen : Ein Kohlenstoffring mehr
und es wär ein Plastikeimer
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Römpp hat Folgendes geschrieben:
Tribolumineszenz

Bez. für eine bes. Form der Lumineszenz, die zu beobachten ist, wenn z.B. ein Klebestreifen von seiner Unterlage abgerissen od. krist. Stoffe (z.B. Zucker, Weinsäure, Kupfersulfat, Flourit, Steinsalz, Zinkblende, Urannitrat, Marmor, Quarz) mechan. Einwirkung z.B. durch Anreiben, Pressen od. beim Zerkleinern ausgesetzt werden. Man kann sogar Zerkleinerungsvorgänge mit Hilfe tribolumineszierender Leuchtstoffe verfolgen. Treten Krist. in verschiedenen Modifikationen auf, so zeigen nur die Modif. mit polaren Raumgruppen Tribolumineszenz. Manchmal ist T. auch auf das Vorliegen von Verunreinigungen, die Kristallbaufehler hervorrufen, zurückzuführen. In vielen anderen Fällen beruht die T. auf der Lumineszenzemission von absorbiertem Stickstoff. Dieser erfährt seine Anregung in den elektr. Feldern, die in der Kristalloberfläche bei mechan. Einwirkung entstehen (Piezoelektrizität, Triboelektrizität). Derartige T.-Effekte sind schon beim Zerbeißen von Saccharose enthaltenden Bonbons zu beobachten. Als eine bes. Form der T. betrachtet man oft die Kristallolumineszenz.

Lit.: Acc. Chem. Res. 11, 289ff. (1978) ï Naturwissenschaften 68, 507–512 (1981) ï Spektrum Wiss. 1982, Nr. 9, 120–126; 1988, Nr. 2, 130–133 ï s.a. Lumineszenz.


E = F triboluminescence
I triboluminescenza
S triboluminiscencia




Quelle: CD Römpp Chemie Lexikon – Version 1.0, Stuttgart/New York: Georg Thieme Verlag 1995


Und besonders interessant:
Römpp hat Folgendes geschrieben:
Kristallolumineszenz

Bez. für Lumineszenz-Erscheinungen, die bei der Kristallisation aus Schmelzen (Beip.: NaOH u. As2O3) od. aus Lsg. (Beisp.: Saccharin aus Aceton-Lsg.) auftreten können. Die K. wird manchmal als eine bes. Form der Tribolumineszenz angesehen.
Lit.: s. Lumineszenz.


E crystalloluminescence
F cristalloluminescence
I cristalloluminescenza
S cristaloluminiscencia




Quelle: CD Römpp Chemie Lexikon – Version 1.0, Stuttgart/New York: Georg Thieme Verlag 1995
Das mit dem Saccharin werde ich mal ausprobieren.

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"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
http://www.youtube.com/watch?v=bn0PgN0HpRY
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Nur mal zur Ergänzung des Römppartikels: Bei der Röntgenstrahlung handelt es sich, ebenso wie beim sichtbaren Licht, um elektromagnetische Wellen.
Diese unterscheiden sich nur in der Frequenz/Wellenlänge/Energiegehalt, Röntgenstrahlung ist hochfrequenter/kurzwelliger/energiereicher als sichtbares Licht.
Sie entsteht durch Tribolumineszenz nur im Hochvakkum. (Beim Abrollen einer Tesafilmrolle in einer Vakkumkammer)
Auch die Röntgenstrahlung ist also ein Produkt der Tribolumineszenz und nicht der Auslöser der Leuchterscheinung.
Durch Röntgen- und andere radioaktive Strahlung ausgelöstes leuchten eines Stoffes nennt man Radiolumineszenz. (z.B. ZnS:Ag+ unter Röntgenstrahlung, blaues Licht)

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...auf der Steuerflucht erschossen! Twisted Evil
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Zur Radioluminiszenz fällt mir noch die Tritiumgaslichtquelle ein.
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Genau... da sind es dann die Elektronen aus der Betastrahlung des Tritiums, die den Leuchtstoff "anregen".

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Das waren auch nur die Stichwortartikel aus dem Römpp.Der komplette Artikel zur Lumineszenz differenziert natürlich auch noch weitere Arten.

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Pok
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Tribolumineszenz von reiner Saccharose (Belichtungszeit: 5 s, ISO 3200, f 3,5, Helligkeit und Kontrast bearbeitet)


Mit ein paar Tropfen Wintergrünöl (Methylsalicylat) versetzter Zucker (selbe Einstellungen und Bearbeitung)


Zucker mit gelb-grünem Textmarker angefärbt (selbe Einstellungen, ungefähr gleiche Nachbearbeitung)
Mit rosarotem Textmarker war übrigens so gut wie keine Farbänderung erkennbar.

Wer bessere Fotos machen kann, soll das beweisen!
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Sehr interessante Shots...

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"Der einfachste Versuch, den man selbst gemacht hat, ist besser als der schönste, den man nur sieht." (Michael Faraday 1791-1867)

Alles ist Chemie, sofern man es nur "probiret". (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

„Dosis sola facit venenum.“ (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus 1493-1541)

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Pok
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Zu der TL von Zucker gibt es einen Artikel von H. Brandl (als pdf bei Bedarf per PN): Brandl (1995) Über das Leuchten von Zucker, Praxis der Naturwissenschaften. Chemie 44, 5, S. 23-25.

Darin gibt es auch Spektren, ein Foto der TL (das übrigens nicht besser ist als mein hier schon gezeigtes) und eine (ausführlichere) Erklärung. Eine elektrische Kaffeemühle und ein Tropfen Methylsalicylat wird empfohlen, um das Leuchten besser sichtbar zu machen bzw. zu verstärken.

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Removing barriers in the way of science: Sci-Hub.
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Tribolumineszenz mit Zucker
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