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Thermochromie einer Nd/Fe in HCl - Mischlösung
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Zitat:
Hier können Erfahrungsberichte zu Experimenten auch formlos geschrieben werden.


-so denn,ein Erfahrungsbericht:

Thermochromie einer Nd/Fe/in HCl Mischlösung

Ein Neodymmagnet wurde in <25%iger HCl gelöst und die Lösung Abfiltriert.
Wird das bei Raumtemperatur farblose Filtrat auf ca.>70°C erhitzt stellt sich eine helle Blaufärbung ein,
die bei folgender Abkühlung wieder verschwindet.
Nach einigen Tagen wird die Lösung bläulich-grün und es lässt sich keine Thermochromatische Reaktion mehr erkennen.

Erklärung:
Die bläuliche (später grüne) Färbung rührt wohl von den in der Lösung enthaltenen Eisenionen her. (?)

Bild:

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FeCl gibt es nicht Wink

Ich gehe eher davon aus, dass der bläuliche Farbton von violetten (? Sry, bin ein Dichromat...nein, keine Chromverbindung, sondern 'ne Farbsehschwäche Wink ) Neodymsalzen rührt - man müsste einmal reines NdCl3 in Wasser lösen und einmal erhitzen, ob ähnliches eintritt.
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Hab oben ein wenig nacheditiert.

So sah die Lösung übrigens nach einiger Zeit aus:

Links frisch hergestellt--------------------------------------------------------------------Rechts nach ein paar Tagen


Wie gesagt,irgendwann wurde dann das Ganze komplett grünbräunlich.. (Oxidation?)

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Oxidation zu Fe3+. Irgendwo hab ich mal was gelesen, das Fe Verbindungen in Lsg. Thermochrom sind.

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NI2
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'Komplexgleichgewichte'
Als Thermochromie kann man das glaube nicht wirklich bezeichnen, oder? Bei Cobalt beobachtet mach auch interessante Gleichgewichte der Ammin-, Hydroxy- und Carbonatliganden die die Lösungen je nach Temperatur verfärben, da sich die Ligandenanzahl bzw. Zusammensetzung ändert und/oder Wasser aus dem Komplex entfernt werden. So wie es bei wasserfr. CuSO4 ist, hier nur in Lösung.

oder liege ich falsch?

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Liegst richtig. Sind andere Hydratationsstufen. Thermochromie ist es trotzdem.

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Sowas war auch mein erster Gedanke. Eine echte Thermochromie wäre das somit nicht, da sich eben nicht nur die Struktur ändert, sondern auch eine Reaktion stattfindet.

@ Lars, falls das tatsächlich auf dem Eisen beruht wird das aber bestimmt nicht nur an Hydratationsstufen, sondern eben auch an Ligandenaustausch mit Chlorid etc. pp. liegen. Nur so nebenbei. Bei dem was da in der Lösung rumschwimmt kann alles mögliche passieren.

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NI2
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Cyanwasserstoff hat Folgendes geschrieben:
echte Thermochromie wäre das somit nicht


Das meine ich... Thermochromie beizeichnet eigentlich nur die Farbveränderung der Molekül- oder Kristallstruktur. Und bei den Hydrationsstufen ändert sich die Zusammensetzung des Moleküls.
Ich würde es als "Temperaturabhängiges Komplexgleichgewicht mit unterschiedlichen Absorptionsmaxima" bezeichnen...

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@ Jan
Ich hatte da eher das Co aus NI2´s Beispiel im Kopf. Da ist der Effekt beim reinen Chlorid ja ziemlich heftig.
Ich hatte übrigens bei der Isolierung von Neodym(III) Sulfat aus Magneten erst gedacht, das es sich um Cobalt Samarium Magnete handelte, weil das Nd mit dem Eisen in der Lösung Auf dem Filterpapier sich shr ähnlich wie Co verhielt. (Beim Trocknen und erwärmen Blaufärbung etc.) Entsprechend fielen dann meine Versuch aus, an das "Samarium" zu kommen, bis ich dann mal auf die Idee kam auf Eisen zu testen.

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