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Stimmt! Wenn das Salz der Luft Feuchtigkeit entzieht, dann wird Kondensationswärme frei. Um das Wasser wieder zum Verdunsten zu bringen wird mindestens die selbe Wärmemenge (und trockenere Luft) gebraucht.

Insgesamt scheint dieser Artikel von einem "Jung-Bleistiftkauer" verfasst worden zu sein, der von der Physik dahinter wenig Ahnung hat. Der Asphalt der Autobahnen wird wohl ein Bindemittel mit höherer Erweichungetemperatur haben.

Die Kühlwirkung könnte trotzdem real sein, wenn man mit Salzlösung sprüht und diese verdunstet. Es wirkt dann wie ein reflektierender Anstrich, der das Sonnenlicht zzurück wirft, bevor sich der dunklere Asphalt aufheizt. Neben der Straße werden allerdings die Pflanzen um so schneller verdorren, da das Salz den osmotischen Druck in der Bodenlösung ins Ungesunde steigert... Mit weißem Sand streuen hilft genauso gut, könnte aber etwas rutschiger werden.
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Zitat:
Übrigens ist Streuen auf Autobahnen und großen Landstraßen nicht notwendig. Der Asphalt hat nach Angaben der Kommunen bereits eine spezielle Struktur, durch die schneller Feuchtigkeit aufgenommen wird. (dpa)

Kopf -> Tisch
Das ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wenig Sachverstand in den Medien usw. vorhanden ist und wie wenig Überprüft wird. Es wird einfach abgeschrieben und fertig. Das ist kein Journalismus, das ist peinlich. Den grundlegenden Widerspruch Wasseraufnahme <-> Wärme wird aufgenommen ist Stoff der ~9. Klasse.
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Naja, was Sinn machen würde:
- das Salz braucht auch Lösewärme (ist die größer als die Kondensationswärme?)
- Feuchtigkeit die in der Nacht aufgenommen wird kann dann in der Hitze des Tages abgegeben werden...

Unnötig allemal, sinnlos nicht unbedingt.
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Mit Feuchtigkeit passiert da überhaupt nichts, das ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Von wem auch immer dieser Unsinn stammt. Reflektiert man hingegen 30% mehr Licht direkt wieder weg, dann sinkt die Temperatur deutlich.

Und nur um das mal zu berechnen, wie absurd das ist:
Selbst wenn die paar g Salz pro m² (wenn überhaupt) gleich 100mL Wasser in den etwas kühleren Temperaturen nachts aufnehmen und tagsüber innerhalb von 8h wieder abgeben...
0,1 L braucht 225kJ Verdampfungswärme. Über 8h macht das dann 28kJ/h oder 8W. Bei 1kW/m² Sonneneinstrahlung hat die Erhöhung des reflektierten Lichtes (Albedo) um 1% schon mehr Wirkung als dieses fantastische super-Salz.
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Wink

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einige davon hatten sogar schon eine Kernspaltung...
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Jetzt rufen wir schnell den rasenden Reporter vom Lokalsender herbei, um das Ganze noch RADIOAKTIV zu machen...
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hmm, Photovoltak mal "umgekehrt": https://sci-hub.se/10.1021/acsphotonics.9b00679
Also ich bin irgendwie im Zweifel, ob das so funktioniert, abstrahlen von Photonen (a.k.a. "Leuchten") um daraus elektrische Spannung zu generieren. Andererseits kann man natürlich aus der Emission von Photonen ganz ähnlich wie bei der Immission eine Differenz im Energieinhalt verschiedener Teile eines Körpers erzeugen und diese Differenz zur erzeugung elektrischer Spannung verwenden. naja, macht euch selbst ein Bild.

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Das Paper gehört wohl zu den theoretischen Diskussionen im Blätterwald. Man findet keine Versuchsergebnisse des Autors. Theoretisch mag das klappen, wenn man eine Diode mit einer Bandlücke von 0,04eV bauen kann. Praktisch könnte diese Bandlücke eine "Herausforderung" sein. Eventuell ist ja ein Thermoelement effektiver, wenn es mit Geothermie oder Speicherwärme aus Tageslicht gegen Strahlungskühlung betrieben wird. Die Speicherwärme kann tags durch aktives* Umpumpen von Kühlmedium eingelagert und nachts durch Konvektion abgerufen werden.
* = mit Solarstrom betrieben, um Solarzellen zu kühlen und effektiver zu halten

Daß Solarzellen auch nachts etwas Strom liefern habe ich schon gesehen. Das Restlicht* liefert noch einige Wattbruchteile je Quadratmeter.
* = Sterne, Mond und Zivilisation
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Klimarettung
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Glaskocher hat Folgendes geschrieben:
...
Daß Solarzellen auch nachts etwas Strom liefern habe ich schon gesehen. Das Restlicht* liefert noch einige Wattbruchteile je Quadratmeter.
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Wenn die Strassenbeleuchtung auf Solarzellen fällt, wird etwas Strom erzeugt. Aber die Energiebilanz ist schlecht, weil zu viele Photonen verloren gehen (Ironie off).

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Re: Klimarettung
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Holger Pfahls hat Folgendes geschrieben:
Glaskocher hat Folgendes geschrieben:
...
Daß Solarzellen auch nachts etwas Strom liefern habe ich schon gesehen. Das Restlicht* liefert noch einige Wattbruchteile je Quadratmeter.
* = Sterne, Mond und Zivilisation


Wenn die Strassenbeleuchtung auf Solarzellen fällt, wird etwas Strom erzeugt. Aber die Energiebilanz ist schlecht, weil zu viele Photonen verloren gehen (Ironie off).

hmm hast du das paper gelesen?
die wollen die vom panel abgestrahlten IR-quanten verwenden, die mit jedem Photon ein wenig Energie forttragen. Das erzeugt ein lokales Potential, dessen Auffüllung aus der Umgebung Strom erzeugen soll - wie im Paper steht.
Ich hatte es der kuriosen Idee halber verlinkt.

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Das ausgesandte IR-Photon hinterläßt eine etwas langsamer schwingende Stelle im Materialgefüge. Die benachbarten Atome werden dadurch etwas in ihrer Schwingung gebremst. Ob man es schafft, ein Elektron dazu zu bewegen, Maxwells Dämon zu folgen, das bezweifele ich. Die Elektronen werden ja in der Solarzelle quasi aktiv durch die Sperrschicht geschoben. Nur "Saugen" ist nicht "negatives Blasen", was die Richtwirkung betrift.

Diese "Nachtzellen" müßten zig Ampere bei Spannungen im Millivoltbereich liefern, um nutzbare Leistung zu bringen. Dabei müßte man einige Hundert in Reihe schalten, um zu nutzbaren Spannungen zu kommen. Es liest sich zunächst wie eine theoretische Studie, nicht mehr oder weniger.
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