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Salpetersäure> dumme Frage
Illumina-Mitglied

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Hallo.
Wie ich in meiner Vorstellung bereits sagte.............................für dumme Fragen bitte nicht gleich steinigen!

Was passiert eigentlich, wenn ich 65%-ige Salpetersäure in die Gefriertruhe stelle ?

Meines bescheidenen Wissens nach liegt der Gefrierpunkt von Salpetersäure bei minus 42°C.

Gefriert das enthaltene Wasser irgendwie aus und es bleibt reine HNO3 zurück?

Wusste nicht genau in welches Forum diese Frage passt, drum hier unter "allgemeines"

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Es darf wohl davon ausgegangen werden, dass bei -17°C (oder was die Gefriertruhe schafft) da nix ausfriert. Du bekommst nur -17°C kalte HNO3, was ja durchaus seine Vorteile haben kann für manche Synthesen. Mr. Green

Bei Essigsäure wird das ab einer gewissen Konzentration klappen, was zum Trivialnamen "Eisessig" geführt hat. Wink

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Iod
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Guten Morgen
Ich bin gerade durch zuvall auf diesen Thread gekommen(zum Glück )
Würde es denn klappen 60%tige Essigsäure in die Gefrietruhe zustellen, und nach eine gewissen Zeit
einfach wieder rausnehmen Wasser abgießen und schon hab ich reine Essigsäure?
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Würde es nicht.

--> SuFu.

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„Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist. “
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Du kannst ja wenn du reine Essigsäure haben willst einfach ein geeignetes Wasserschleppmittel (Benzol, Chloroform...) zu deiner Essigsäure geben und so oft destillieren, bis kein Wasser mehr in der Vorlage ist, sondern nur noch das Schleppmittel. Very Happy

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Die theoretische Chemie unterscheidet sich von der praktischen sehr, und auch für Einiges findet man keine Erklärung mehr...

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Als Schleppmittel eignet sich hervorragend Ethylacetat, damit lässt sich in einem Durchgang aus 25%iger Essigsäure kristalline Essigsäure gewinnen Smile

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Bildet Ethylacetat nicht ein Homogenes Azeotrop mit Wasser in der Flüssigen Phase bei 7% Wassergehalt? Oder mischt sich Ethylacetat in der Flüssigen Phase garnicht mit Wasser? Ich habe mal Ethylacetat mit Calciumchlorid getrocknet und es war anscheinend noch einiges an Wasser "gelöst" drin...

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Ich würde dir empfehlen, nicht mit Fremdwörtern um dich zu schmeißen, deren Bedeutung du nicht kennst. Das kommt meist nicht allzu gut. Ja, Ethylacetat ist mit Wasser begrenzt mischbar, daraus ergibt sich aber kein Azeotrop.

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Mich würde zuerst einmal interessieren, was ein Azeotrop [--> Gasphase...] damit zu tun hat, dass sich Ethylacetat zu einem bestimmten Anteil mit Wasser mischt?

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Iod
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Gut,
dann werde ich einfach mal gucken was passiert wenn ich die Essigsäure einfriere Wink
Versuch macht klug

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Grüße von Iod

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Man unterscheidet von homogenen und heterogenen Azeotropen. Das Wort homogenes - Azeotrop bezieht sich auf die Mischbarkeit beider Stoffe in der Flüssigen Phase. Ein heterogenes Azeotrop (so wie es z.B Benzol und Chloroform mit Wasser bilden) bedeuten nichtmischbarkeit in der flüssigen Phase.Das wort Azeotrop bezieht sich auf die Gasphase, ja. Dennoch unterscheidet man von Homogenen und heterogenen, und die beziehen sich auf die Mischbarkeit in der Flüssigen Phase.

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Das tut man in der Tat. Das ist aber irrelevant wenn man von der/den flüssigen Phase(n) redet. Es gibt kein "flüssiges Azeotrop"!

Außerdem, nur mal so nebenbei: Alle Flüssigkeiten sind begrenzt mischbar, wie auch alle nichtpolymeren Feststoffe eine gewisse Löslichkeit besitzen.

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Ich meinte mit dem "homogenen Azeotrop" beim essigester auch nur, dass sich ja bei 7% Wasseranteil ein Azeotrop bildet. Und das denn halt diese 7% Wasser im Ethylacetat kein 2-Phasensystem bilden in der Flüssigen Phase. Und obwohl sich beide Stoffe kaum mischen(flüssige Phase) sind diese 7% Wasser im flüssigen Bereich und als Azeotrop vorhanden, sodass man halt von einem Homogenen Azeotrop reden kann. Also zum Beispiel gebe ich meinetwegen komplett trockenen Essigester zu Wasser, destilliere dann ab, und in der Vorlage sammelt sich ein homogenes Gemisch aus Ethylacatat und Wasser(7%).

Den Vorteil den man dann bei Schleppmitteln wie Tetra, Benzol, Chloroform hat ist halt, dass man einfach nach dem Destillieren das Wasser dierekt abscheiden kann und das Schleppmittel ins "Reaktionsgefäß" zurückführen kann. Essigester könnte man dann ja nur einmal verwenden und müsste dann das mitgezogene Wasser durch Trockenmittel wieder aus dem lömi entfernen, bevor man es für den gleichen Zweck wieder nehmen kann. Smile

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