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Illum.-Ass.

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@ NI2Und ich hatte Assis die mir erzählen wollten, das Magnesiumoxid den höchsten Schmelzpunkt aller Metalloxide hat und Duran mehr aushält als Quarz...Rolling Eyes Nicht alles glauben, selber testen!
Fassen wir es zusammen:
Bewegte Schliffe (KPG etc.) müssen geschmiert werden. Eine Welle ohne Schmierung kackt früher oder später ab weil sie sich festfrisst. egal ob Im Lab, im Auto oder im Flugzeugträger. (habe mal ne Schiffswelle gesehen die den Teststand nicht überlebt hat... Durchmesser ~60cm Stahl abgewürgt wie Kupferdraht weil (beabsichtigt) die Schmierung fehlte.)
Statische Schliffe wie bei Destillen benötigen keine Schmierung aber eine Dichtung auf welche beim Einsatz von Teflonhülsen u.U. verzichtet werden kann.
Neue Schliffe taugen nichts und müssen eingepasst und/ oder gefettet werden!
Vakuum und Gasdichtigkeit erreicht man nur mit "Fett" .
Je älter (benutzter) die Schliffe um so besser.
Mal ein Beispielversuch:
Rundkolben NS 29 mit Vakuumstutzen. Hülse und Kern knochentrocken. Wasserstrahlvakuum anlegen und einen Tropfen Fluoresceinlsg. auf den Schliffstoss geben und mit UV und zur not Lupe kucken... Du wirst dich wundern wie die Luft da dendritisch durch den Film schiesst...

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NI2
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Cyanwasserstoff hat Folgendes geschrieben:
Spaß beiseite, allein schon mangels anderweitigem Platz arbeite ich grundsätzlich im Abzug.


Ich ab dieser Woche (heute) auch

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Kleiner Hinweis.

Wem NOx in der Salpetersäure stört oder von dessen Dämpfen geplagt wird
weil er evtl kein Abzug hat der kann durch Zugabe von Wasserstoffperoxyd (H2O2)
die Entstehung unterbinden. So bekommt man auch eine NOx freie Salpetersäure.
Man kann auch nitrose Gase durch H2O2 leiten, oxydiert zur Salpetersäure.
(Kanto Denka Prozess)?
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...nur ist das Problem, dass, sofern man rauchende, hochkonzentrierte Salpetersäure besitzt, diese durch die Zugabe von Wasserstoffperoxid (wobei ich nicht weiß, welche Mengen verwendet werden) die Konzentration der Säure sinkt.
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Illum.-Ass.

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Habe das eben kur angetestet.
5ml rot rauchend im RG mit wenigen (5) Tropfen Wasserstoffperoxid 30% versetzt. Klappt ganz gut. Bei Zugabe einer größeren Menge HNO3 entwickelte sich jedoch ein Gas (vermutlich Sauerstoff?) und die rotbraune farbe der Salpetersäure kehrte zurück.

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Caesiumhydroxid hat Folgendes geschrieben:
...nur ist das Problem, dass, sofern man rauchende, hochkonzentrierte Salpetersäure besitzt, diese durch die Zugabe von Wasserstoffperoxid (wobei ich nicht weiß, welche Mengen verwendet werden) die Konzentration der Säure sinkt.


Das ist richtig.

Einerseits ist die Verwendung von HoKo bekanntlich begrenzt wegen den üblichen Verdächtigen und andere Anwendungen
reagieren auf anwesende Stickoxyde eh allergisch.

Man könnte H2O2 durchaus an anderer Stelle einsetzen um NOx freie Hoko zu bekommen.
Das möchte ich hier nur nicht so betonen weil das sicherlich für Köche energetischer Mittelchen sehr interessant wäre
und der wirkliche Chemieinteressierte bekäme das durch Eigenversuche schon von alleine raus.

Verwendbar und Interessant ist die Tatsache von H2O2 mit HNO3 allemal.Ändert übrigens auch die Viskosität der HNO3.


Newclears hat Folgendes geschrieben:
Habe das eben kur angetestet.
5ml rot rauchend im RG mit wenigen (5) Tropfen Wasserstoffperoxid 30% versetzt. Klappt ganz gut. Bei Zugabe einer größeren Menge HNO3 entwickelte sich jedoch ein Gas (vermutlich Sauerstoff?) und die rotbraune farbe der Salpetersäure kehrte zurück.


Andersrum.
H2O2 bis zur Entfärbung in die Säure eingeben.
Oder die richtige stöchiometrische Menge. was bei unbekannten NOx Anteilen schlecht bestimmbar ist.
Das gefährlichste Gas was entstehen kann wäre das gute alte "Knallgas"(Verunreinigungen).Im Normalfall Sauerstoff.

Salpetrige Säure (HNO2) lässt sich auch mit H2O2 zur HNO3 Oxydieren.
Hilfreicher Link: http://h2o2.com/industrial/applications.aspx?pid=101&name=Nitrogen-Oxides-Abatement
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Illum.-Ass.

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Zitat:
Andersrum.
H2O2 bis zur Entfärbung in die Säure eingeben.
Schon klar, mir ging es darum mal zu sehen bei welchem Verhältnis in etwa die Grenze der Methode liegt.

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Die Grenze wird letztendlich durch den zugelassenen Wasseranteil bestimmt.

Allerdings gibt es dafür so viele Anwendungsmöglichkeiten in Bezug auf NOx, das es sich
lohnt, dieses im Hinterkopf zu behalten.

Anwendungsmöglichkeiten scheinen auch bei einer Vakuum oder fraktionierten Destillation
in Verbindung mit HNO3 gegeben zu sein.

Ich hab da mangels Zeit, selber noch nicht viel durchprobiert.
Das werde ich mal nachholen.

Auch Beseitigung/Reinigung/Recycling NOx haltiger Abgase und Substanzen ist eine nützliche Anwendung dafür.
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Harnstoff und sein Nitrat sollen wohl auch zum entfärben von roter rauchender Salpetersäure geeignet sein, mit dem Vorteil, dass die Konzentration nicht herabgesetzt wird. Hab das allerdings noch nicht ausprobiert.

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Harnstoff verunreinigt aber die Säure, soll auch nicht zufriedenstellend funktionieren.
Hab,s auch nicht ausprobiert. Mit trockener Luft die Säure durchblasen entfärbt auch.
Ebenso im Vakuum abdestillieren.

Da ich eigentlich noch nie HoKo brauchte, ist mir das H2O2 Verfahren angenehm.
Verdünnt zwar aber verunreinigt nicht.Hält mir aber ungewollte NOx vom Leib.
Habe ich unter anderen massig wenn ich Metalle Beize.

Durch Eintrag von reinen Sauerstoff ließe sich auch NO in NO2 und dieses in NO3 oxydieren.Z.B 4NO2 + O2 + 2H2O --> 4HNO3
Somit z.B Salpetersäure NOx frei zu bekommen und gleichzeitig aufkonzentrieren.Entstehende Drücke beachten
oder in offenen Systemen einleiten.
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Salpetersäure, rauchend
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