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IllumiNobel-Gewinner 2012

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Eisen bildet mit Glycin einen Komplex. Wie stabil der ist weiß ich nicht. Ob Phtalsäure geht weiß ich auch nicht, ich fürchte aber, dass die auch reagiert.

Vielleicht muss man es gar nicht sooo genau machen. Ich würde vorschlagen, erstmal eine Natriumsalicylatlösung herzustellen, die keinen größeren Überschuss NaOH enthält. Dazu würde ich 1 ml NaOH mit 5 ml Wasser verdünnen, 1 Spatel (jedenfalls einen Überschuss) salicylsäure zugeben, erwärmen, abkühlen lassen (üvberschüssige Salicylsäure fällt groteils aus), ab gießen und vielleicht auf 10 ml verdünnen.
Dann würde ich eine Reihe Reagnzgläser mit der gleichen Verdünnung einer Eisen(III)-lösung hinstellen (einige Tropfen Eisen(III)-chloridlösung/Sulfatlösung in je 3 ml Wasser und erstmal gucken, wie viel Salicylatlösung es barucht, um eine lila Farbe zu erzeugen (vielleicht 1/2 ml?). Eventuell Eisenlösung nachdosieren.
Dann würde ich alle Gläser gleich beschicken (überall die selbe Farbe) und dann in verschiedene gläser verschiedene Mengen sehr stark verdünnte Salz- oder schwefelsäure zugeben (sagen wir mal ungefähr 0,01 N = 0,05 % H2SO4 bzw 0,035 % HCl - muss ja nicht exakt stimmen) und gucken was passiert. Sagen wir mal ins erste glas ein Tropfen - ins zweite zwei u.s.w. - und zählen, wie viel es braucht, um eine deutlich sichtbare Farbänderung zu erzeugen. Ebenfalls kann ein Glas mit etwas stark verdünntem Ammoniak versetzt werden. Bei Natron würde ich erwarten, dass gleich Eisencarbonat ausfällt.

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Salicylsäure und Natriumsalicylat müßten schon an sich ein geeignetes Puffersystem ergeben.

Ich hatte 50%-iges Ethanol verwendet, weil sich darin sämtliche Hydroxybenzole gut lösen, ohne daß man mit Alkalien nachhelfen muß. Das Violett der Salicylsäure ist hier extrem farbstark.




Ich habe den Eindruck, daß in vielen der Bilder des Kunststoffgefäßes sich noch feste Bodensätze im Gefäß befinden. Besonders in der oberen Reihe des letzten Bildes erscheint es so (... in Natronlauge gelöst...). Die Eisen(III)-Lösung wird hier sofort zum Hydroxid gefällt. Insgesamt erscheint die Lösung im Ansatz recht verdünnt zu sein.
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Vielleicht probiere ich mal lemmis Vorschlag ausprobieren, und/oder wiederhole ihn mit Ethanol.

Glaskocher: Der Bodensatz in der oberen Reihe des letzten Bildes ist noch nicht gelöste Salicylsäure. Und ja, die Eisenlösung ist nicht sehr konzentriert.

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Glaskochers Idee, alkoholische Salicylsäurelösung zu verwenden, finde ich auch gut. Die Mengen habe ich nur abgeschätzt, so würde ich es angehen. Musst halt ein bissel "probiren" Wink

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Klar. Na, wenn man nicht "probiret" wäre es ja langweilig Wink Läuft ja der Idee des Hobbys irgendwie auch entgegen, nicht zu versuchen. Ich wünschte, ich hätte gerade nicht so viel um die Ohren, anderes hat erstmal Vorrang...

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Roter Komplex von Salicylsäure mit Eisen-Ionen
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