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NI2
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Newclears hat Folgendes geschrieben:

Das stimmt absolut. 90% der Dinger landen im Hausmüll (kam gestern noch in irgend nem Bericht auf ZDF glaub ich).Was Die Terrarienbeleuchtung betrifft gebe ich dir recht. Ich habe meine Terris damals auch in erster linie mit der Beleuchtung warm gehalten.


Jo, hab den Bericht nicht gesehen, aber wenn ein Otto-Normal-Verbraucher im TV oder Radio hört: "Die neuen energiesparenden und damit umweltfreundlicheren Energiesparlampen, sind für den Menschen vollkommen ungefährlich, trotzdem [...]" dann wundert es mich nicht, dass er sie einfach in den Müll transferriert, zumal (für einen Laien) 80mg auch nach 'nix' klingt.

und da jetzt noch ein oder zwei Skorpione wirds noch ernster >.<

Zitat:
Ich habe das immer mit Insulinspritzen oder mit Einwegspritzen mit entsprechend feiner Kanüle gemacht.Hg in einer pipette ist einfach nicht handhabbar.(gilt auch für Brom und andere Flüssigkeiten mit hoher Dichte/Dampfdruck). Das Hg nicht unbedingt gesund ist ist klar, aber man sollte trotzdem die Kirche im Dorf lassen. Wenn man mit dem Zeug umgeht wie mit anderen Schwermetallen auch und den Aggretatzustand brücksichtigt sehe ich da keine Probleme. Ich habe meine erste "größere Menge" Hg (ca. 30g) übrigens mit 13 aus alten Alkali-Mangan Batterien gewonnen indem ich das Zink-Zinn Amalgam mit HCl aufgeschlossen habe. Die Dinger gingen damals noch stumpf in den Hausmüll.
WWas die youtube Videos betrifft sag ich nur selber schuld.
p.s.:Wenn ich meine ~150g umfülle sind das auch noch Reagenzglasmengen Wink abgesehen davon steht bei mir prinzipiell ne Entwicklerschale o.Ä. drunter wenn ich mit Hg arbeite und ein stückchen Lötzinn und Zinkgries stehen auch daneben.


Oha,... daran hab ich noch gar nicht gedacht Very Happy Ich bin nur nicht so scharf drauf ne Kanüle unbekannter Zusammensetzung in ne 500ml Pulle Brom zu halten :/ daher hab ich bisher immer Glas genommen, aber die Idee ist nicht schlecht...

naja meine erste Menge waren knapp 180g die mir ein Kumpel von seinem Opa geschenkt hat Very Happy
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Wenn das Br trocken ist, ist das kein Problem. Die kanülen sind aus so inerten Stählen, das die das abkönnen.

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"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
http://www.youtube.com/watch?v=bn0PgN0HpRY
"...mittlerweile rostet das Miststück..." E.v. Däniken
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Zitat:
"Nur" ist gut...

"Nur" ist völlig falsch, sofern man sich im Rahmen einer realistischen Oberfläche in einem nicht professionell veriegelten Raum befindet ist die Lage des Gleichgewichtszustandes für sich gesehen egal (spielt über die Verdampfungsgeschwindigkeit indirekt mit rein) in der Praxis braucht man die stationären Konzentrationen, die massivst von den Gleichgewichtskonzentrationen abweichen und zusätzlich vor allem von der Luftwechselrate (Dichtheit von Türspalten, Fensterfugen, usw) der kontaminierten Fläche und der Strömungsgeschwindigkeit abhängen.
Selbst die Größe der Quecksilberkügelchen beeinflusst nicht nur die Verdunstungsrate, sondern sogar den Gleichgewichtszustand, der eigentlich nur für ebene Flächen gilt.
Selbst wenn man die Quecksilberbelastung abschätzen will muss man komplizierte Modelle anwenden.

Letzten Endes kann man sich da totrechnen und kommt trotzdem nicht auf ein allgemeines Ergebnis, weil dieses aus trivialen Gründen nicht existieren kann.
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Das "Nur" war in dem Kontext als ironisch aufzufassen. Deshalb stand es in "" . Letztlich ist die Oberfläche bei 20°C entscheidend für die Menge des freigesetzten Dampfes.Zudem bin ich einfach mal von einem Raum ohne Belüftung in irgendeiner Form ausgegangen bei welchenm Parameter wie Fenster etc. keine rolle spielen. Letztlich also ein realitätsfernes Modellwelches aber einen Anhaltspunkt bieten kann und beliebig um die von Dir erwähnten Parameter ergänzt werden kann.

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Ja ich weiß, das war eine Erweiterung deiner Kritik, es schien, als würdest du die lange Zeitspanne bemängeln, die nötig sei, um die Konzentrationen zu erreichen und das "nur" übertrieben finden, ich wollte das dahingegend präzisieren, dass "nur" nicht übertrieben sondern schlicht falsch sei, da die Konzentrationen im realen Raum auch nach ewigen Zeiten nicht erreicht werden können und selbst wenn sie es könnten nicht exakt wären.

Zitat:
Letztlich ist die Oberfläche bei 20°C entscheidend für die Menge des freigesetzten Dampfes.

Nein, denn wenn die Oberfläche nicht überströmt wird, dann würde der Transport nur durch schleppend langsame Diffusion stattfinden und in der unmittelbaren Nähe zur Qecksilberoberfläche wären die Quecksilberpartialdrücke nahe dem Gleichgewichtspartialdruck und daher die Verdunstungsrate fast null. Auch ohne einen Luftwechsel gibt es Strömungen im Raum und die sind für die Abgabe von Bedeutung. Für den Gleichgewichtszustand ist nicht die Fläche, sondern ihre Krümmung relevant, aber sobald sich im Raum eine "ebene" Fläche gebildet hat (wenn das denn geht) ist das Gleichgewicht davon abhängig und die feinen Kügelchen verschwinden. Befindet sich in dem Raum ein noch günstigerer Ort für das verschüttete Quecksilber, dann verzieht es sich im nu darein und verlässt auch die ebene Fläche, zB amalgamiert es sich bis zum Jahre 2511 in die Metallbestandteile der Schränke und in die Stativplatten und der Gleichgewichtspartialdruck liegt unter dem theoretischen Wert, bist dann in fernen Äonen der Tod stirb und der große Cthulhu die Thermodynamik zerschmettert...
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Quecksilber
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