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Ey Mädels, das ist eine sinnlose Diskussion xD
Quecksilber an sich ist nicht allzu giftig, aber seine Salze. Das ist genau wie mit dem Bariumcarbonat, wird beim Schlucken auch zu meinem Nickname, welcher giftig ist. Wink Trotzdem ist es gefahrensymbolslos, bzw. Xi wegen Stäuben. Es gibt gute, und schlechte Ideen.

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Haribo macht Kinder froh, KCN tut's ebenso Mr. Green
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Also sinnlos ist die Diskusion sicher nicht, denn wenn wir hier schon Gefahrensymbole zu den Stoffen und Elementen stehen haben, dann bitte auch die Richtigen. Wie sinnvoll die Einstufungen der Stoffe sind, steht dann aber schon wieder auf einem anderen Blatt. Wink

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Tobi hat Folgendes geschrieben:
wenn wir hier schon Gefahrensymbole zu den Stoffen und Elementen stehen haben, dann bitte auch die Richtigen

Hoho, dann kann das GHS ja kommen! Mr. Green

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Anwesenheit sehr wahrscheinlich.

Don't throw anything away. There is no 'away'.

Abusus non tollit usum.

Wären Maulaffen giftige Gefahrstoffe im Sinne der GefStoffV, könnte man das Gaffen an Privatpersonen durch Personen ohne Sachkunde nach §5 ChemVerbotsV nach §328 StGB bestrafen.
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Zitat:
Ey Mädels, das ist eine sinnlose Diskussion xD
Quecksilber an sich ist nicht allzu giftig, aber seine Salze. Das ist genau wie mit dem Bariumcarbonat, wird beim Schlucken auch zu meinem Nickname, welcher giftig ist. Wink Trotzdem ist es gefahrensymbolslos, bzw. Xi wegen Stäuben. Es gibt gute, und schlechte Ideen.



Sag mal, kannst du auch mal was Sinnvolles von dir lassen?

Ein weiser Mann hat mal gesagt:
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Das eigentliche Problem des Quecksilbers ist soweit ich weiß seine Dichte. Im Magen soll es da zum Magendurchbruch führen, was recht unangenehm ist...

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Das kommt dann aber auch auf die verschluckte Menge an.

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[Sorry, aber ich hatte das dringende Bedürfnis diesen thread nochmal rauszukramen...]

Kohlenstoff hat Folgendes geschrieben:
Das eigentliche Problem des Quecksilbers ist soweit ich weiß seine Dichte. Im Magen soll es da zum Magendurchbruch führen, was recht unangenehm ist...

Na genau,.. Das ist ja auch der Grund warum Iridium genau 1,66494mal toxischer ist als Hg Rolling Eyes

Dann wurde ich vor einigen Monaten bezüglich meines Posts zum Thema Quecksilberreinigung von frankie und Newclars 'kritsiert', da ich der Meinung war, dass man beim Umfüllen von Hg lieber MIT einer Gasmaske arbeiten sollte,...

Und um es ein für alle Mal zu erklären und (unwissenschaftliche und unnötige) Kommentare wie
Zitat:
Quecksilber an sich ist nicht allzu giftig, aber seine Salze

nicht mehr Lesen zu müssen, gibts hier mal eine kurze Aufklärung zum Thema Quecksilbervergiftung:

Quecksilberdämpfe schädigen akut die Lunge und chronisch das Zentralnervensystem (ZNS). Die Salze wirken ätzend auf die Schleimhäute des Gastrointestinalstraktes und resorptiv nephrotoxisch, wobei etwa 10% der applizierten Menge im Gastrointestinaltrakt resorbiert werden. Eine Aufnahme toxisch wirksamer Mengen Quecksilber ist auch durch Penetration der Haut möglich, z.b. bei der großflächiger Applikation einer Hg-haltigen Salbe. Es hat sich gezeigt, dass bei einer 3%igen Präzipitatsalbe (Amidoquecksilber(II)-chlorid) eine Resorptionsrate von 2,4µg/cm² in 24h (0,1µg/cm²h) erreicht wird, wobei der Mechanismus zur penetranten Aufnahme über die Haut noch ungeklärt ist. Die nur wenig in Wasser löslichen Dämpfe des Quecksilbers werden nach autoradiographischen Untersuchungen im Wesentlichen im Bronchialbaum und den Alveolen mit einer Bevorzugung der kleinen Bronchien abgelagert. Die hohe Lipophilie und Diffusionsfähigkeit der Quecksilberdämpfe führt zu einer hohen Absorptionsrate in der Alveolarregion, wobei der Verteilungsgrad zwischen Luft und Körpergewebe auf etwa 1:20 geschätzt wird. Aus dem unverletzten Gastrointestinaltrakt wird flüssiges Hg sehr schlecht resorbiert und ist daher weniger toxisch. An der Oberfläche des flüssigen Metalls werden zwar auch im Darm (durch rektale Aufnahme durch z.B. ein zerbrochenes Schüttelthermometer) Hg-Dämpfe abgegeben, jedoch nur sehr langsam, was u.a. daran liegt, dass sich das Hg mit einer sehr schwerlöslichen Quecksilbersulfidschicht (Zinnober) überzieht. Ist das (oral) aufgenommene Quecksilber aber im Verdauungstrakt in feine Tröpfchen verteilt so kann die Menge dennoch von toxikologischer Relevanz sein. Die zweiwertigen Salze sind via Injektion mit einer LD50 von etwa 5 mg Hg/kg weit toxischer als bei oraler Aufnahme, da deren Absorption wesentlich schlechter ist und die LD50 in Größenordnungen von etwa 100 mg Hg/kg liegt. Die stark dissoziierenden Salze wirken stark ätzend und sind im Allgemeinen giftiger als die schwach dissoziierten, eine Ausnahme stellt das Quecksilberoxidcyanid dar, das trotz geringer dissoziation hochgiftig ist (vermutlich aufgrund der Cyanid-Ionen). Für den Erwachsenen sind 0,5-1,0 g Quecksilber(II)-chlorid letal (vaginal 0,5 g), wobei unter Hämodialyse-Behandlungen bereits Applikationen von 5g überlebt worden sind. Vom Quecksilberoxidcyanid sind erwiesener Maßen 1,5 g letal. Die Toxizität von Quecksilber(I)-chlorid hängt von der Verweildauer im Magendarmtrakt ab, wobei für einen Erwachsenen im Allgemeinen 2-3g, für Kinder 0,4g tödlich sind. In Einzelfällen führte jedoch auch schon die therapeutische Verabreichung von 0,1 g zum Tod.
Bedingt durch seine hohe Beweglichkeit kann das Hg0-Atom in Zellen verschiedener Organe diffundieren, unterliegt jedoch einer raschen metabolischen Umwandlung, die bereits in den Erythrozyten einsetzt, aber auch in anderen metabolisch wirkenden Zellen (Leber) stattfindet. In Den Erythrozyten wird durch stufenweise Oxidation das metallische Quecksilber zu Hg2+ (Oxidation ist durch Alkohol und Aminotriazol hemmbar), wobei dieser Vorgang zu einer weitgehenden Immobilisierung führt. Wird durch eine erhöhte Konzentration des gasförmigen Hg0 die ‚Umgiftungskapazität‘ überschritten können größere Anteile des gasförmigen Hg0 über die lipophile Blut-Hirn-Schranke in das ZNS gelangen. Aus diesem Kompartiment wird das Hg mit einer biologischen Halbwertszeit von mehreren Jahren eliminiert, sodass mit einer Kumulation zu rechnen ist. Zur Abgrenzung der Kapazitätsgrenze gibt es Tierexperimente, nach denen ab einer inhalierten Konzentration von 1 mg Hg0/m³ Luft etwa 1% der Dosis das Gehirn erreicht. Mit Hg gesättigte Luft beträgt bei 24°C 18 mg/m³ (und bei 30°C 29,6mg) was etwa 1,8 ml Quecksilbergas pro m³ entspricht (zum Vergleich: He 4,6ml/m³ und Kr 1,1 ml/m³). Nach mehrstündiger Exposiotion in einer 1-3mg/m³ queksilbernethaltenden Atmosphäre kommt es bereits zu einer akuten Pneumonitis. Es ist also nicht ohne Belangen ob eine per Inhalation aufgenommene Dosis über einen langen Zeitraum oder in hoher Konzentration über einen kurzen Zeitraum aufgenommen wird, da nur im letzteren Fall elementares Quecksilber das ZNS erreicht. In geringen Maßen können Hg2+ durch in den Erythrozyten reichlich enthaltene Reduktionsäquivalente (Reduktasen) zu elementarem Quecksilber reduziert werden. Damit erklärt man die Tatsache, dass es bei chronischen Exposition gegen Hg-Ionen auch zu einer Exhalation von Hg0 und zu einer Einlagerung von Hg im ZNS kommt.

Wird Blut in vitro Hg-Dämpfen exponiert ist im Ultrafiltrat nach 30 min kein Quecksilber mehr vorhanden. Durch das Blut wird mehr Hg aufgenommen, als in elementarer Form physikalisch gelöst sein kann, und Quecksilber wird schneller durch eine Hb-Lösung sowie durch Gesamtblut als durch Plasma aufgenommen, woraus eine relativ schnelle Oxidation des elementaren Quecksilbers im Blut zum Hg2+ abgeleitet werden kann (wobei das Katalse-System wahrscheinlich eine wesentliche Rolle spielt).

Die Giftigkeit beruht auf der Wirkung als allgemeines Zell- und Protoplasmagift; Bindung des Quecksilbers an die Sulfhydrylgruppen von Proteinen; eiweißfällende Wirkung; Menbranschädigungen und Reduktion des DNA-Gehalts der Zellen (außerdem wird die bei Spuren von Methylquecksilberchlorid und Quecksilberacetat die DNA-Synthese und -Reperatur gehemmt). Dabei kommt es zur Blockade vieler Enzymsysteme insbesondere im Bereich der Nieren und Nervensysteme, Methylquecksilber und HgCl2 bewirken dosisabhängig auch eine Supression der Spermiogenese (mehr dazu später).

Die toxische Wirkung aller Formen anorganischen Quecksilbers wird dem Hg2+ zugeschrieben, da elementares Quecksilber keine chemische Bindung eingehen kann [an der Stelle bitte neuere Erkenntnisse aus der Metallorganik zu Hg0-Komplexen ignorieren.] Die Transformation des elementaren Quecksilbers in das zweiwertige Ion verläuft über die einwertige Oxidationsform, welche in vivo nicht sonderlich stabil ist (Quecksilber(I)-halogenide sind mit Ausnahme des HgF schwerlöslich, daher nur wenig hydrolysierbar und ungefährlicher für den Organismus, deren Bildung jedoch durch Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasta verringert wird). Da Quecksilber Komplexe mit den SH-Gruppen und anderen Liganden im Gewebe bildet ist es somit u.a. auch einer starker Enzyminhibitor. Nur ein kleiner Teil liegt in freier Form vor.

Bei den Überlegungen bezüglich des anorganischen Quecksilbers wird meistens die Biotransformation zu organischen Quecksilberverbindungen, die nicht nur in der Umwelt sondern auch im menschlichen Organismus möglich ist, missachtet. Quecksilberorganische Verbindungen können die Biomembran leicht penetrieren und haben eine ausgeprägte Affinität zu SH-Gruppen von Proteinen. Es handelt sich dabei um feste oder flüssige Stoffe, die meist lipophil sind und von denen einige leicht verdampfen und somit auch in der Gasphase wirken können. Die Verbindungen dieser Klasse übertreffen in ihrer Toxizität die meisten anorganischen Hg-Verbindungen bei Weitem. Sie führen zu toxischer Dermatitis und infolge ihrer Lipidlöslichkeit zu schweren Schädigungen des ZNS.

Quecksilberorganische Verbindungen können inhalativ aufgenommen werden, da ihre Dämpfe leicht die Alveolen durchdringen und - in Abhängigkeit von der Partikelgröße und Konzentration - zu etwa 80% absorbiert werden. Die Resorption im Gastrointestinaltrakt (hier etwa 95%) ist bei ingestiver Aufnahme und durch Penetration der Haut ebenso leicht möglich. Nach etwa 4 Tagen hat sich eine Gleichgewichtslage zwischen der Konzentration im Blut und im Gewebe eingestellt, da Quecksilberorganyle recht langsam in letzteres einströmen. Die Aufnahme im Gehirn geschieht zwar langsamer als die im Gewebe, erreicht aber dafür das Sechsfache der Konzentration im Blut. Dabei hat Dimethylquecksilber, das aus element. Hg oder Methylquecksilberverbindungen durch biologische Methylierungsreaktionen entsteht, die größte toxikologische Bedeutung. McBride wies 1975 bereits die Methylierung von Quecksilber(II)-ionen im menschlichen Faeces nach, während im gleichen Jahr Rowland et al. die Möglichkeit aufzeigten, dass Quecksilber(II)-chlorid durch menschliche Darmbakterien (in vitro) methyliert werden kann und diese Giftung durch Folsäure und Vitamin B12 gefördert wird. Auch konnte durch Isotopenmarkierung nachgewiesen werden, dass im Blinddarm eine bakterielle Methylierung von Hg stattfindet. 1983 beschrieben Heintze et al. eine in-vitro-Methylierung durch Streptokokken von, aus Amalgamfüllungen gelöstem, Quecksilber. Eine Besonderheit stellen die Alkoxyalkylquecksilber- und Phenylquecksilberverbindungen dar, da diese nach oraler Aufnahme schneller als andere Hg-verbindungen resorbiert, aber im Organismus instabil und besonders in der Leber teilweise zu zweiwertigem Hg abgebaut werden. Organische Quecksilberverbindungen wirken bereits in geringen Mengen ohne Speciesspezifität [lustiges Wort Very Happy] toxisch und werden etwa 10- bis 100mal toxischer als anorganische Hg-Verbindungen charakterisiert, wobei Mono- und Dimethylquecksilber durch eine besonders hohe Toxizität hervorzuheben sind. Die Quecksilbermethylierung in Umweltstrukturen ist als eine Detoxifikations-Aktivität von Mikroorganismen zu betrachten. Entsprechende Reaktionen sind u.a. an die Anwesenheit von S-Adenoxymethionin, N-Methyltetrahydrofolat-Derivaten und/oder Methylcorrinoid-Derivaten gebunden. Der Verbrauch an Folsäure führt zu einer chronischen Formaldehydvergiftung mit Erhöhung von Methanol und Ameisensäure und damit zur Potenzierung der Neurotoxizität (durch Acidose).

Die Elimination kann am besten durch eine multiphasische Exponentialfunktion beschrieben werden, da auf die schnelle Ausscheidungsphase mit einer Halbwertszeit von 5 Tagen, eine weitere mit einer HWZ von einem Monat und eine dritte mit einer HZW von 3 Monaten folgt, wobei während der ersten beiden Phasen ca. 80% des aufgenommenen Quecksilbers eliminiert werden. Der Rest wird gespeichert und hat dabei eine ausgeprägte Affinität zu bestimmten Organen, besonders: Epithel des Gastrointestinaltrakts, Plattenepithel der Haut, den Haaren, Speichel- und Schweißdrüsen, der Schilddrüße, im Hoden und der Prostata (was ein Grund für die Verminderung Spermiogenese ist) und im Gehirn, hier vor allem in der grauen Substanz, im Kerngebiet des Hirnstammes und in Teilen des Kleinhirns. Die Verweilzeit in den Organen ist recht unterschiedlich, die längsten Retentionszeiten von durchschnittlich 18 (13-28 ) Jahren weisen Hirn, Nieren und Hoden auf.

[Frei nach M. Daunderer - "klinische Toxikoligie" und "Handbuch der Amalgamvergiftungen"]
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Zitat:
Quecksilberdämpfe schädigen akut die Lunge


Stand da auch irgendwo ne Temperaturangabe? bzw wie stark konz. die Dämpfe sein müßen?

Dass Hg bei Raumptemperatur ausgast bezweifel ich in keinster Weiße, aber auch in so ausreichender Menge dass eine direkte Schädigung stattfindet?

Ich könnte mir vorstellen, dass die Dämpfe beim verdampfen bzw. erhitzen des Hg gemeint sind.

Sind nur Überlegungen die mir beim Durchlesen kamen und KEINE Kritik an dich NI2

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worldmaker hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Quecksilberdämpfe schädigen akut die Lunge


Stand da auch irgendwo ne Temperaturangabe? bzw wie stark konz. die Dämpfe sein müßen?


Konzentration von Quecksilber in der Luft (bei offenem Hg-Gefäß, die Oberfläche beeinflusst nur die Zeit bis zur vollständigen Kontamination):

- 0 °C = 2,0 mg/m³
- 20 °C = 13,3 mg/m³ (Dampfdruck 0,0016mbar)
- 24 °C = 18 mg/m³
- 30 °C = 29,6 mg/m³ (Dampfdruck 0,00373mbar)
- 40 °C = 62,7 mg/m³ (Dampfdruck 0,0822mbar)
( 50 °C = Dampfdruck 0,01696mbar [IFA GESTIS]>Widerspruch! 0,1696mbar?)
- 261,7 °C = Dampfdruck 133,3 mbar

Zitat:
Dass Hg bei Raumptemperatur ausgast bezweifel ich in keinster Weiße, aber auch in so ausreichender Menge dass eine direkte Schädigung stattfindet?

Ich könnte mir vorstellen, dass die Dämpfe beim verdampfen bzw. erhitzen des Hg gemeint sind.


Laut Literatur ist bereits bei Zimmertemperatur von einem "erheblichen Dampfdruck" die Rede. Und da bereits schon 1-3mg/m³ nach einige Stunden akut toxisch und 0,1-1mg/m³ chronisch toxisch Wirkungen festzustellen sind, ist unter besonderen Umständen (kleiner unbelüfteter Raum... etc) bereits mit Schädigungen zu rechnen. Aber es werden auch Quecksilberdestillationen bzw. aus Vakuum verdampfendes Hg erwähnt, von denen dann eine erhöhte Gefährdung ausgeht.

Zitat:
an die NI2

Wie soll ich das denn verstehen? Wink


Falls gewünscht kann ich auch noch aus dem W. FORTH berichten...
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Zitat:
Zitat:
an die NI2

Wie soll ich das denn verstehen? Wink


Wo denn?

OK, danke, damit wäre meine Neugier befriedigt Wink

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Zitat:
die Oberfläche beeinflusst nur die Zeit bis zur vollständigen Kontamination):
"Nur" ist gut...
Zitat:
20 °C = 13,3 mg/m³ (Dampfdruck 0,0016mbar)
Dann rechne mal aus wie lange man mit dem Zeug rumpanschen müsste wenn man z.B. welches in einem Gefäß mit den Maßen eines Reagenzglases hat,also eine daraus resultierende durchaus laborübliche Oberfläche, um die Luft in einem Raum mit 4*5*2,5m bis zum Grenzwert zu belasten...Wenn man es nicht mg-weise in Einzelportionen umfüllt ist es ziemlich ausgeschlossen bei normalem, zügigen Arbeiten auch nur ansatzweise in die Nähe einer kritischen Konzentration zu kommen. Jede runtergefallene Energiesparfunzel setzt mehr Hg frei als selbst längeres Arbeiten mit Hg bei mit einigen cm² Oberfläche und bei Raumtemperatur und wenn so´n Teil zerscheppert setzt man auch keine Gasmaske auf. Wenn du den Rüssel allerdings gerne trägst ,lass dich nicht abhalten Wink

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"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
http://www.youtube.com/watch?v=bn0PgN0HpRY
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Wie sieht es denn mit der Diffusionsgeschwindigkeit bei Raumtemperatur und Normaldruck aus? Gibts dazu Daten?
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für weitere Infos muss ich nochma scifindern...

@Newclars: klaro^^ es gibt lustige Bilder von mir mir der Gasi^^
und zum Thema Kontamination: es ging dabei ja auch nicht um das umfüllen von Reagenzglasmengen, sondern doch um mehrere hundert Gramm. Ich weiß nicht ob du schon mal versucht hast Hg zu pipettieren, durch die hohe Dichte schaffste nur ein paar ml, außer du arbeitest gleich mit ner Fortuna.
Und es geht ja mehr um das Risiko was unter schlechten Bedingungen entstehen könnte,... wenn das Hg beim umfüllen perlt oder doch die Pulle umkippt, sollte man lieber vorgesorgt haben. Das das Umfüllen von ein paar Grämmchen natürlich kein S4 Labor erfordert ist klar. Nur wenn ich dann bei YT videos sehe wie sich heute das zeug über die Hand kippen (ohne Handschuh) und damit rumspielen wirds ernst. Anderes 'schönes' Bsp. ist der Quecksilberbrunnen *spritz schlonz blubber* (der ja zum glück in nem isolierten Raum zu bewundern ist).


(Bild von alibiorangerl von www.symptome.ch [Ist das urheberrechtlich okay so, oder darf hier nur der LINK stehen?])


Ich will ja auch nicht den Moralapostel (das ist Langer's Aufgabe Mr. Green)spielen, aber wie ich in den letzten Jahren mitbekommen habe ist die Toxizität von Quecksilber immer wieder ein Streitthema, weil jeder andere Infos und Meinungen dazu hat. Und es ist einfach nicht ungefährlich! Zu der Sache mit den Energiesparfunzeln sage ich mal nicht viel... Ich finds einfach nur affig,... zumal ich ich wette, dass ein Großteil der bevolkerung die alten Lampen nicht abgibt und sie schön im (am besten noch: bio-)Müll landen. Zweitens bekomme ich mit den Sche....-Teilen meine Terrarien nicht warm *grml* nunja,.. auch egal.

ich fands trotzdem sinnvoll den Text zu tippen Cool

Wie geil Very Happy
Klick


worldmaker hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Zitat:
an die NI2

Wie soll ich das denn verstehen? Wink


Wo denn?

OK, danke, damit wäre meine Neugier befriedigt Wink


ich raff's immer noch nicht Rolling Eyes
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Zitat:
Zu der Sache mit den Energiesparfunzeln sage ich mal nicht viel... Ich finds einfach nur affig,... zumal ich ich wette, dass ein Großteil der bevolkerung die alten Lampen nicht abgibt und sie schön im (am besten noch: bio-)Müll landen. Zweitens bekomme ich mit den Sche....-Teilen meine Terrarien nicht warm *grml* nunja,.. auch egal.

Das stimmt absolut. 90% der Dinger landen im Hausmüll (kam gestern noch in irgend nem Bericht auf ZDF glaub ich).Was Die Terrarienbeleuchtung betrifft gebe ich dir recht. Ich habe meine Terris damals auch in erster linie mit der Beleuchtung warm gehalten.
Zitat:
Ich weiß nicht ob du schon mal versucht hast Hg zu pipettieren,
Ich habe das immer mit Insulinspritzen oder mit Einwegspritzen mit entsprechend feiner Kanüle gemacht.Hg in einer pipette ist einfach nicht handhabbar.(gilt auch für Brom und andere Flüssigkeiten mit hoher Dichte/Dampfdruck). Das Hg nicht unbedingt gesund ist ist klar, aber man sollte trotzdem die Kirche im Dorf lassen. Wenn man mit dem Zeug umgeht wie mit anderen Schwermetallen auch und den Aggretatzustand brücksichtigt sehe ich da keine Probleme. Ich habe meine erste "größere Menge" Hg (ca. 30g) übrigens mit 13 aus alten Alkali-Mangan Batterien gewonnen indem ich das Zink-Zinn Amalgam mit HCl aufgeschlossen habe. Die Dinger gingen damals noch stumpf in den Hausmüll.
WWas die youtube Videos betrifft sag ich nur selber schuld.
p.s.:Wenn ich meine ~150g umfülle sind das auch noch Reagenzglasmengen Wink abgesehen davon steht bei mir prinzipiell ne Entwicklerschale o.Ä. drunter wenn ich mit Hg arbeite und ein stückchen Lötzinn und Zinkgries stehen auch daneben.

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Quecksilber
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