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Plutonium verschlampt-Mal wieder so ein Fall...
Illum.-Ass.

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Mal wieder so ein Fall bei dem man sich fragt was die Industrie sich alles erlauben darf:
http://www.tagesschau.de/ausland/frankreichatom100.html
Wenn das kein adipöser Canide ist weiss ich auch nicht.Da verschusseln die mal eben 22 Kilo Plutonium und keiner hats gemerkt Rolling Eyes

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Kluge Leute haben flugs gerechnet, dass die Menge ausreichend ist fünf Plutoniumbomben herzustellen.
Das ist jedoch das kleinste Übel und wäre, falls die Bomben gezündet würden, eine schnelle Art das Endlagerproblem mit nur geringer Anzahl von Todesfällen zu lösen.
Viel grösser ist die toxische Wirkung von Plutonium:
Die tödliche Menge als Schwermetall in Form einer löslichen Salzverbindung liegt im Zehner-Milligramm-Bereich.
Leider kann die LD50 nicht an den Kernreaktorbefürwortern getestet werden, denn erstens verbietet sich das aus ethischen Gründen und zweitens werden sie bevor es zu einer nennenswerten Organschädigung kommt schon lange an den Strahlenauswirkungen sterben.
Die Toxizität der Strahlung ist so extrem, dass eine Menge von wenigen Mikrogramm Plutonium völlig ausreicht.
Das heisst konkret: 22kg können 22.000 Milliarden Menschen töten.
Diese 22kg in löslicher Form ins Meer gekippt oder einfach in die Atmosphäre geblasen würde jede weitere Diskussion über den Nutzen der Kernenergie auf ein sinnvolles Mass reduzieren - leider auch für den vernünftigen Teil der Menschheit.

Auf eine strahlende Zukunft, Karl Heinz

Anmerkung:
Diejenigen die weniger als ein paar Mikrogramm abbekommen werden nicht überleben sondern nur langsamer krepieren.

Ach ja, was die Gefahr der Verteilung betrifft: Man denke an DDT - das hatten die Eisbären in der Arktis auch nicht geglaubt, das sie so weit vom Schuss von dem Zeug auch noch erwischt würden.
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Ich frag mich echt wie die das geschaft haben 22 Kilogramm zu verbammeln...

Bin dann mal den Keller fegen, evtl finde ich auch noch die eine oder andere Atombombe... Twisted Evil

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Das Zeug hat ne hohe Dichte...Da fällt das nicht so auf wie bei z.B. 22 Kilo Helium in loser Verpackung... Wink

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Zitat:
22kg können 22.000 Milliarden Menschen töten.


Nur eine rein rechnerische Anmerkung, soll das alles jetzt gar nicht irgendwie schönreden oder so, aber ich denke du meinst 22 Milliarden und nicht 22 Billionen (22.000 Milliarden) Menschen, oder? Wink 1 g = 106 µg, also 1 kg = 109 µg, womit bei Annahme einer LD von 1 µg bei 22 kg maximal 2,2 * 1010 Leute betroffen sein könnten (theoretisch).

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Newclears hat Folgendes geschrieben:
Das Zeug hat ne hohe Dichte...Da fällt das nicht so auf wie bei z.B. 22 Kilo Helium in loser Verpackung... Wink


Naja, aber trotzdem muss es doch auffallen, wenn 22kg davon (das sind immerhin merh als 10 dm3) einfach da "rumliegen".

Und es müsste doch auffallen, wenn plötzlich 22kg davon verschwunden sind...(immerhin fällt es den Banken auch auf, wenn 22kg Gold verschwunden sind Mr. Green )

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„Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist. “
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Das war Sarkasmus um die Sorglosigkeit und "Trallalalawardochnix"-Mentalität der Nuklearindustrie blosszustellen Wink
Wieder so eine typische "...für die Bevölkerung habe jedoch zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden, betonte ein Unternehmenssprecher..."-Sauerei.
Wenn für diese Leute der Verlust von 22Kilo Pu eine "Kleinigkeit" ist möchte ich mal wissen als was die eine Kernschmelze mit Explosion des Reaktorcontainments Marke Tschernobyl bezeichen?"...Kleine Leckage mit Austritt von geringen Strahlungsmengen.(Für die Bevölkerung hat, unserer Einschätzung nach, allerdings zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden...)" Rolling Eyes ?
Solche Ars*****er behaupten auch dann noch das keine erhöhte Strahlung messbar ist wenn sämtliche Messgeräte einen Overflow haben.(Ist ja nicht gelogen.Messbar ist nix mehr...)

Wir hatten Übrigens mal eine Umweltministerin die zur Thematik von aussen kontaminierter CASTOR-Behälter gesagt hat:"In einer Molkerei geht auch mal ein Liter Milch daneben."
Jetzt isse Kanzlerin...Das sollte einem zu denken geben.


p.s.:
Zitat:
22kg davon (das sind immerhin merh als 10 dm3)

10 Kubikdezimeter wären 10Liter.Pu hat eine Dichte von knapp 20g/cm3 da komme ich auf etwas über einen Liter.

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Newclears hat Folgendes geschrieben:


p.p.s.:
Zitat:
22kg davon (das sind immerhin merh als 10 dm3)

10 Kubikdezimeter wären etwa 10Liter.Pu hat eine Dichte von knapp 20g/cm3 da komme ich auf etwas über einen Liter.


Oh Sch*****, Mathe war noch nie mein Fachgebiet Mr. Green

Ich meinte natürlich 1dm3, sorry

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Zitat:
Oh Sch*****, Mathe war noch nie mein Fachgebiet Mr. Green

Ich meinte natürlich 1dm3, sorry


Macht ja nix Wink Du hättest in der Realität lediglich die nichtmoderierte kritische Masse um etwa das zwanzigfache(je nach Isotop auch mehr) überschritten, eine Kettenreaktion mitsamt Nuklearexplosion ausgelöst und vermutlich große Landstriche Deutschlands,wenn nicht sogar Europas für lange Zeit unbewohnbar gemacht... Mr. Green Halb so schlimm Wink (Für die Bevölkerung hätte zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden... Mr. Green )

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Newclears hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Oh Sch*****, Mathe war noch nie mein Fachgebiet Mr. Green

Ich meinte natürlich 1dm3, sorry


Macht ja nix Wink Du hättest in der Realität lediglich die nichtmoderierte kritische Masse um etwa das zwanzigfache(je nach Isotop auch mehr) überschritten, eine Kettenreaktion mitsamt Nuklearexplosion ausgelöst und vermutlich große Landstriche Deutschlands,wenn nicht sogar Europas für lange Zeit unbewohnbar gemacht... Mr. Green Halb so schlimm Wink (Für die Bevölkerung hätte zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden... Mr. Green )


Wenns nur das ist Mr. Green

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Mir ist klar dass das nur ein Scherz war, ich hoffe aber euch ist klar dass eine kritische Masse zwar eine Kettenreaktion, normalerweise (ohne spezielle Brennstoffanordnung etc.) aber keine echte Nuklearexplosion auslöst? Wink Das Zeug würde einfach in der näheren Umgebung verteilt, Leute in unmittelbarer Umgebung (einige Meter) würden an den Folgen der Strahlenbelastung sterben und ein gewisses Gebiet wäre radioaktiv verseucht. Das ganze wäre in Bezug auf Gefährlichkeit wahrscheinlich vergleichbar mit dem Unfall mit 137Cs in Brasilien. Aber auch da bestand ja damals nie eine Gefährdung für die Allgemeinheit. Mr. Green

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Nach Tschernobyl sowie dem Unfall in der Kerntechnischen Anlage Majak hatte laut Zentralkommitee auch zu keiner Zeit eine Gefahr der Bevölkerung bestanden.

In Majak wurde in etwa Materie mit einer Radioaktivität von 4 · 1017 Becquerel (400 PBq) über einen Bereich von etwa 20.000 Quadratkilometern verteilt. Siehe Wiki.
Auch vorher ging es dort eher "heiss" zu. Das hochradioaktive Abwasser, was in der Anlage anfiel wurde einfach, so lala in den Fluss gekippt. Irgendwann kam es dann ZUFÄLLIG zu n paar Strahlentoten und man verlagerte den Abfluss einfach in den nächstbesten See.

DIeser See ist heute so stark radioaktiv, dass jeder, der sich dort länger als eine Stunde aufhält stirbt, bzw. ne akute Strahlenkrankheit sich holt. Aktivität liegt so bei ~6 Gy. Die tödliche Dosis für nen Menschen liegt zwischen 4 und 4,5 Gy. Ebenfalls siehe Wiki und diversen Seiten über den Karatschai See.


Dann gibbet noch die Insel der Wiedergeburt im Aralsee. Noch heute lagern dort mehrere Fässer im Boden mit hochbrisanten Milzbrand Bakterien. Und wie immer heisst es. Es bestand und besteht zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Bevölkerung.

Shocked
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ich hoffe aber euch ist klar dass eine kritische Masse zwar eine Kettenreaktion, normalerweise (ohne spezielle Brennstoffanordnung etc.) aber keine echte Nuklearexplosion auslöst?

Im Prinzip gebe ich dir da recht allerdings würde ich bei einer Masse von ~220 Kilo da nicht unbedingt meine Hand für ins Feuer legen.Wenn das Zeug lang genug auf einem Haufen liegenbliebe bevor es sich verteilt könnte es auch u.U. lange genug kritisch bleiben um eben doch eine nukleare Explosion zu verursachen.

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muss halt nur n freies neutron sich per zufall dorthin verirren....
alelrdings müsste die masse per zufall sehr stark komprimiert werden...nehmen mwir an n auto würde per zufall gegen den klotz fahren und ihn komprimiren. würde dann noch das zufällige neutron ankommen...tja dann würd ich die wahrscheinlichkeit auch nach oben korrigieren.
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Das "zufällige Neutron" ist schon immer durch im Plutonium vorhandenes 241Pu zugegen. Letzteres zerfällt nämlich zu einem immerhin relevanten Prozentsatz durch spontaneous fission (SF).

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