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Die Elektrisiermaschine: Medizin ohne Medikamente



Dieser Elektrisierapparat mit Geldeinwurf stammt aus den 1920er Jahren. Die Urform der Elektrisiermaschine schuf jedoch der Magdeburger Physiker und Bürgermeister Otto von Guericke (1602 – 1686), der in die Geschichte vor allem als Erfinder der Luftpumpe eingegangen ist.

Energie ist nötig, um elektrischen Strom fließen zu lassen – Hauptbestandteil der ersten Elektrisiermaschine war eine drehbar gelagerte Schwefelkugel, mit der durch Reibung Strom erzeugt wurde. Schon bald wurden die damit erzeugten elektrischen Entladungen von den Ärzten für Heilzwecke genutzt und als „Medizin ohne Medikamente“ angepriesen. „Elektrisiert“ von dieser neuen Technik wurde nicht nur die wissenschaftliche Welt, sondern die ganze Gesellschaft.

Im Jahr 1750 wird von einer öffentlichen Vorführung in Hamburg berichtet, auf der man sich “für 1 Schilling Elektrisieren” lassen konnte. Auch Johann Wolfgang Goethe kannte die Elektrisiermaschine aus seiner Kindheit, wie er in “Dichtung und Wahrheit”, seinen Lebenserinnerungen, schreibt.

Quelle: http://www.energieroute-der-museen.de/2010/04/die-elektrisiermaschine-medizin-ohne-medikamente/

Man beachte die damalige Weitsicht - mit Geldeinwurf - die schon die Kostendämpfung im Gesundheitswesen berücksichtigte.

Weitere 250 Jahre alte Elektrisiermaschinen:
http://www.lemgo.net/319.html

Wünsche allen einen prickelnden Tag, Karl Heinz

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Ein gelungenes Experiment soll man nie wiederholen.
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Zitat:
Dieser Elektrisierapparat mit Geldeinwurf stammt aus den 1920er Jahren.
Clever eigentlich, erst abkassieren, dann dem Probanden einen verpassen.Umgekehrt wäre das eher schlecht. Wer wirft schon Geld in ein Gerät von dem er vorher einen geballert bekommen hat... Wink
Zitat:
Hauptbestandteil der ersten Elektrisiermaschine war eine drehbar gelagerte Schwefelkugel, mit der durch Reibung Strom erzeugt wurde.
Schwefel an sich war für diese Zwecke auch später noch sehr beliebt.
In einem meiner ,als Kind, Lieblingsbücher (eine Sammlung von Biographien bedeutender Wissenschaftler) steht die schöne Anekdote, daß Carl Bosch (glaube ich) in jungen Jahren nach eigener Aussage einmal Wahnsinnsärger mit seiner Mutter bekam, weil er eine Schwefelwalze für so ein Gerät in der heimischen Küche gegossen hat, mit dem Erfolg, daß diese Versuch alle Kupfertöpfe, Pfannen und alles mögliche andere schön schwarz verfärbte...Früh übt sich Wink

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Viel wahrer geht es kaum:
Reinhard Mey Das Narrenschiff
...in diesem Sinne:
"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
"...die ganze Mischpoke kann mich ma an´ Tokus malochen...!"
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Vielen Dank für den Ausflug in die Welt der "Elektrisiermaschinen"!

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"Der einfachste Versuch, den man selbst gemacht hat, ist besser als der schönste, den man nur sieht." (Michael Faraday 1791-1867)

„Dosis sola facit venenum.“ (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus 1493-1541)

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Uranylacetat hat Folgendes geschrieben:
Vielen Dank für den Ausflug in die Welt der "Elektrisiermaschinen"!


Und wieder zurück im HEUTE MACHBAREN mit Potenzial. Wink

Ein Hochspannungsnetzteil ist eine wirklich nützliche Sache für verschiedene Anwendungen, sollte allerdings wegen eines gewissen Gefahrenpotentials nur von fachkundigen Privatwissenschaftlern gebaut und verwendet werden. Empfehlenswert ist eine Vollwellen-Kaskade, die sich mit zwei MOTs, Dioden und Kondensatoren aus alten Mikrowellenherden aufbauen lässt:



Die Schaltung erreicht mit den gezeigten 3 Stufen etwa 10 kV DC, kann jedoch auch mit 6 oder mehr Stufen aufgebaut werden. (Die Anzahl der Stufen ist gleich der Anzahl der Kondensatoren in der Glättungssäule, also C3,C6,C9). Bei gegenphasigem Betrieb der beiden Schubsäulen sind Spannungsabfall und Brumfaktor erheblich reduziert. Indem alle Dioden umgedreht werden, kann ebenso eine negative Hochspannung erzeugt werden. Wenn die beiden primärseitig in Reihe geschalteten MOTs an einen Stelltrafo (5 A, 0...250 V) angeschlossen werden, hat man eine wirklich nützliche einstellbare Hochspannungsquelle, die für Dauerbetrieb geeignet ist.

C1, C2, ... C9: 0,5 µF, 3500 V;
Hochspannungskondensatoren aus Mikrowellenherden sind verwendbar, es müssen allerdings jeweils 2 in Reihe geschaltet werden, um die erforderliche Spannungsfestigkeit zu erreichen. Da diese Kondensatoren intern einen 10 MOhm Widerstand parallel geschaltet haben, können sie bei niedrigen Frequenzen ohne weiteres in Reihe geschaltet werden.

D1, ... D12: Hochspannungsdioden aus Mikrowellenherden sind geeignet. zB. CL01-12 mit Sperrspannung 12 kV und Durchlaßstrom 350 mA. Alternativ können auch jeweils zwei in Reihe geschaltete Avalanchedioden SKa1/17 von SEMIKRON verwendet werden. Diese Dioden werden bei Überschreiten der Mindestdurchbruchspannung (> 1700 V) reversibel leitend, vergleichbar mit Z-Dioden, und können daher ohne parallel geschaltete Widerstände und Kondensatoren in Reihe geschaltet werden.

Tr1, Tr2: Geeignet sind MOts aus Mikrowellenherden mit 500 - 900 W Leistung und einer Betriebsspannung von 230 V~, 50 Hz. Die beiden MOTs sollten möglichst gleich sein.

C0: Kondensator zur Blindleistungskompensation, zB 3,3 µF, 400 V~, je nach Kenndaten von Tr1 und Tr2. Wird nur benötigt, wenn die Schaltung lange im Leerlauf mit einem Spannungskonverter betrieben werden soll.

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Nett, aber etwas im  Thread vergriffen Wink

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War nur als Anregung gedacht
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dg7acg hat Folgendes geschrieben:
Nett, aber etwas im  Thread vergriffen Wink


Wenn man an den Ausgang dieses Hochspannungsgenerators einem Marxgenerator anschließt, hat man auf jeden Fall eine Art Funken erzeugendes Gerät. Aber zugegeben, das ist nicht "Mini" und nicht Induktiv".

Edit 06.10.10: Vielleicht kann man das an einen passenderen Ort verschieben. Wenn es danach noch zu finden ist, kann ich noch ein paar Ergänzungen (evtl. Bilder) nachtragen.

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Kondensator für die Blindleistungskompensation
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Noch eine Anmerkung zur Bestimmung der Kapazität C0 für die Blindleistungskompensation, die von den speziellen Kenndaten der verwendeten MOTs abhängt. Die beiden primärseitig in Reihe geschalteten MOTs werden als Einheit betrachtet. Sie bilden zusammen einen Streufeldtransformator mit geerdeter Mittelanzapfung. Die optimale Größe von C0 wird bestimmt, indem an der Primärwicklung der Transformatoren die Effektivwerte von Spannung Ueff (~ 230 V, 50 Hz) und Strom Ieff mit einem Multimeter und zudem die aufgenommene Wirkleistung P (Leerlaufverluste) mit einem Wattmeter (z.B. Energiekostenmessgerät für die Steckdose) gemessen werden. Daraus ergibt sich:

- Scheinleistung: S=Ueff*Ieff
- Blindleistung: Q=(S2-P2)1/2
- Leistungsfaktor: cos phi = P/S

Mit der Kreisfrequenz w=2*Pi*f=316,16 s-1 ergibt sich dann für den Kondensator:

C0=Q/(w*Ueff2)

Der Kondensator muss also die gleiche Blindleistung aufnehmen wie der Transformator, aber die Blindströme müssen entgegengesetzt sein, damit sich die Blindleistungen gegenseitig aufheben.

Typische Werte für zwei in Reihe geschaltete baugleiche MOTs aus 700 W Mikrowellenherden bei Ueff=230 V, 50 Hz:

Ieff=0,224 A
S = 50,6 VA
P=15,4 W
Q=48,3 VA
C0=2,9 µF

Weitere Anmerkung: Die beiden untersten Kondensatoren C1 und C2 müssen nur eine Spannungsfestigkeit von 1700 VAC aufweisen.

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so ich hab mich ne weile nicht gemeldet aber ich war ncht untätig Evil ich hab mir nen trentrafo gebaut und der sorgt auch für eine leistungsbegrenzung ca. 50 watt und so kann ich das ganze mal an meinen halogentrafo hängen ohne angst haben zu müssen das teil zu grillen
also häng ich das ganze an nen dst und siehe da satte 27KV und dank einer leidner flasche auch noch richtig schmalz dahinter
ich stelle demnächt bilder rein Very Happy

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Ich binn jemand der ...
... Kabel mit den Zähnen abisoliert.
... eine Batterie mit der zunge testet.
... mehr Zeilentrafos als Socken besitzt.
und ich binn stolz darauf
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Mini Funkeninduktor
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