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Membranpumpe für Biogas
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Aus einer anderen Thematik schwirrt mir nun noch eine Frage im Kopf herum:
gibt es im normalen Haushalt oder evtl. bei Ebay, Schrottplatz oder in einer sonstigen bezugsnahen Umgebung Pumpentechnik, welche
in der Lage ist, brennbare und ggf. korrosive Gase zu fördern? Die in der Biogasbrange befindlichen Pumpen sind ja sehr überdimensioniert, zu recht.
Ich bin gerade am Überlegen ob evtl. mit einer Membranpume brennbares Gas gefördert werden kann. Es geht um eine leichte Druckerhöhung von Max. 70 mbar.
Ich hoffe ihr findet auch Anreiz an diesem Thema und könn mir helfen.
mfg. Tim

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Mit freundlichen Grüssen,
iTim
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Ich denke, dass das Komprimieren von Brennbaren Gasen (Methan) sofern sie frei von Sauerstoff oder Stikoxiden (kann in der Biogasanlage N2O entstehen?) nicht so heikel ist, ich würde es mit einem Kühlschrankkompressor versuchen, der ist mit sicherheit dicht. Für grössere Mengen könnte auch ein normaler Kolbenkompressor taugen. Das Biogas könnte man auch gerade in einem normalen "Baustellenkompressor" zwischenlagern, sofern man den Kompressor und den Druckbehälter vorher gründlich mit Inertgas (CO2 sollte gehen) ausspühlt.
Ansonnsten gibt es bei ebay teilweise günstige Membranpumpen (Gasförderpumpen).


mfG
Lithiumoxalat

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Ich habe es so verstanden, dass es nur ums Fördern und nichts ums Komprimieren geht? Wie wäre es dann mit einer Schlauchpumpe?
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Bei der Auslegung eines Kompressors kommt es zunächst darauf an, welche Mengen über welche Zeit bewegt werden sollen und gegen welches Druckgefälle man arbeitet. Dann ist die Auswahl des Materials wichtig, da Biogas nicht nur nass, sondern auch oft sauer ist.

Membranpumpen können für recht viele Betriebsbedingungen ausgelegt und auch mit Teflon und kompatiblen Materialien ausgekleidet werden. Normalerweise benutzt man sie für kleine bis mittlere Gasmengen und kann auch recht hohen Enddruck erzeugen. Ein Schraubenkompressor ist eine elegante Alternative, da er eher für größere Volumina ausgelegt ist. Er kann eine Dekabar erzeugen. für sehr große Volumina benutzt man meistens Kreiselpumpen oder Turbinen.


Es wäre also zuerst mal interessant, in welchem Volumenbereich man arbeitet (L/...; m^3/... .../h; .../min; .../sec). Dann kommt die Druckdifferenz und die relative Einschaltzeit sowie die "Worst-Case-Zusammensetzung" und der Taupunkt ins Kalkül. Danach hat man hoffentlich zwei Gerätetypen zur Auswahl, von denen man sich das einfacher zu wartende Modell aussucht.


Prinzipiell können alle genannten Geräte brennbare und korrosive Medien fördern. Im jeweiligen Einzelfall kommt es aber noch darauf an, mögliche explosive Gemische im Havariefall zu bedenken und sie beim Auslegen der Motoren und Steuertechnik zu berücksichtigen.
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Membranpumpe für Biogas
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