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IllumiNobel-Gewinner 2012

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Da stimmt was nicht.

Es geht nicht um die Fluoreszenz sondern um Fluoreszenzlöschung. Dafür kann man Geldscheinprüfer nicht verwenden, die haben eine zu lange Wellenlänge. Anders gesagt, es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen Geldscheinprüfer (Schwerpunkt 365 nm) und UV-Lampe mit 254 nm.

Ob man zur Beurteilung der Fluoreszenzlöschung einen Filter braucht, solange man nur genug kurzwelliges UV im Spektrum des ausgesandten Lichtes hat, ist eine andere Frage.

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"Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden. Aber nicht einfacher."(A. Einstein 1871-1955)

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Zitat:

Wie soll das physikalisch funktionieren?
Wenn wir davon ausgehen, dass ein Stoff bei einer anderen Wellenlänge durchsichtig ist, wäre es an der Stelle dennoch dunkler.

Dunkler, bedeutet nur, dass weniger Licht an die Stelle kommt, aber nicht, dass du auch merklich weniger Fluoreszenz siehst. Vielleicht reicht das restliche Licht, das da ankommt ja um den Fluorophor praktisch vollständig anzuregen. Die Platte leuchtet nicht bei jeder Intensität proportional zurück irgendwann ist der Fluorophor gesättigt und dann wird er auch nicht heller. Sowieso ist es nicht unbedingt leicht, eine 20%ige Abschattung zu sehen, insbesondere sieht man dann kein Tailing und andere details. Wenn meine Absorbtionsbande schmal ist, aber die Quelle breitbandig, dann kann es auch mal sein, dass nur 5% oder 1% herausgefiltert werden, ist sie im Bereich wo die meisten Verbindungen noch durchsichtig sind (365nm) um Größenordnungen stärker als im harten UV, dann kann es auch unter 1% sinken. Meistens sind UV-Banden in flüssiger Phase zwar sehr breit, aber man will sich ja nicht auf sowas verlassen.
Andersherum kann es natürlich auch sein, dass man mit schmalbandigen 254nm einfach nicht die Banden der Verbindungen trifft und sie deswegen übersieht. Es ist ja nur Standard weil die 254nm Bande leicht und sauber mit Hg erzeugt werden kann. Besser wäre, mehr Wellenlängen als nur 254nm und 365nm durchgehen zu können. Kommt vielleicht irgendwann in der Zukunft als neuer Standard, wenn es nicht von den echten Praktikern als Firlefanz angesehen wird Razz

Wenn es mit einer ganz breitbandigen UV-Quelle geht, dann hat das wohl den simplen Grund, dass der Fluorophor selbst relativ schmalbandig absorbiert und deswegen das übrige Licht ihn gar nicht anregen kann, egal ob es vorbei kommt oder nicht. Unter 365nm leuchten die Platten nicht. Möglich wäre auch, dass die Stoffe gar nicht abschatten, sondern quenchen.
Wie gut Abschattung funktioniert wenn man wirklich passende Frequenzen verwendet, sieht man beim Hg-Schattenversuch, bzw. bei der Resonanz-AAS. Mit einer breitbandigen Quelle sollte das weitaus weniger gut gehen.
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Meine nennt sich Osram PURITEC HNS.
Im Datenblatt steht: UVC-Strahlungsleistung 200…280 nm.

Mit den Filtern meinte ich UV-C Lampen die breitere Bänder leuchten im sichtbaren Spektrum weil das nicht gefiltert wird.
Manche der UV Lampen machen auch nur UV-A und UV-B und haben einen Filter der nicht aus Quartzglas ist, was glaube ich 254 nm raus nehmen könnte.
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Bernd Spangenberg -Quantitative Dünnschichtchromatographie - Eine Anleitung für Praktiker-Springer Spektrum (2014)

Man kann dieses Buch nur empfehlen, weil es die Thematik umfassend und leicht verständlich behandelt.

Sehr interessant: Tauchen der Platten anstelle von Sprühen von toxischen Substanzen, Kontakt-Spotting-Verfahren,

photometrische quantitative Auswertung, Flachbettscanner ...
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Danke für den Tip Chem doc das sieht spannend aus. DC ist etwas wo ich mich noch vertiefen muss.
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Habe ich jetzt schon mehrfach probiert aber es schlägt immer fehl Sad

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NI2
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Dann Probiere mal Rechtsklick --> "Ziel Speichern unter" oder "Link speichern unter" Wenn du dann eine .pdf speichern sollst passt es Smile

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IllumiNobel-Gewinner 2012

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nein, da wird eine .php-Datei gespeichert. Der Download von .pdf bricht jedesmal ab
EDIT: hat geklappt mit "link in neuem Fenster öffnen"

Prima ChemDoc! Danke!

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Lösemittel für die Chromatographie
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