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Lemna minor
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Moin Leute,
ich melde mich seid sehr langer Zeit wieder zurück und möchte mich jetzt auch wieder etwas mehr mit einbringen, sofern diese Richtung überhaupt noch Andrang findet.
Wie der Titel schon sagt, geht es um die Wasserlinse/Entenflott/Entengrütze (Lemna minor). Ich beschäftige mich derzeit mit diesen kleinen Gesellen und arbeite an einem Kulturbecken mit Steuerung und Ernteauswertung.
Ebenfalls fallen in dieses Thema noch folgende andere Begriff mit Hintergrund:
- Tilapia
- Posthornschnecke
- Wolffia
- Aquaponic
- Wasserpest
- Daphnia
Sollte dieses Thema zu Aquaristik-Lastig sein und hier nicht her gehören, dann lasst es mich wissen und schließt den Thread, ansonsten würde ich mich über eine nette Diskussionsrunde freuen in der es gerne über Kultivierung, Nutzen, Möglichkeiten, Vor- und Nachteile, Besonderheiten, Erfahrungen usw.gehen kann. Ich finde diese Thematik sehr spannend und wenn ma sich etwas einarbeitet wird es noch viel interessanter. Womöglich fragen sich viele was will man mit dem glibberigen und unschönen Kraut.
Sollte sich dann eine kleine Runde eingefunden haben und das Interesse dementsprechend da sein, so würde ich dann ein System vorstellen und um eure Meinungen, Vorschläge, Ideen uvw. bitten.
Also ich bin gespannt!

Mfg.

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Mit freundlichen Grüssen,
iTim
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Wasserpest ist sehr interessant! Habe ich letztes Jahr mit geforscht.
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Das ist zwar etwas "größer" als Mikrobiologie, aber trotzdem nicht minder interessant. Man braucht bestimmt nur recht flache Kulturgefäße, um die "Linsensuppe" wachsen zu lassen. Zum Teil wird man das Ganze auf der Fensterbank nachbauen können.

Wasserlinsen sind übrigens die kleinsten Blütenpflanzen.

Was ist denn das Ziel der Zucht? Sind es Nahrungspflanzen, Grundlagenforschung oder eher Energielieferanten? In jedem Fall ist auch der Rahmen drumherum interessant, da er sicher aktuelle Themen berührt. Den anderen genannten Organismen zu Folge könnten auch Studien an kleinen abgeschlossenen Biotopen möglich sein.

Wasserlinsen, einmal etabliert, wachsen recht gut in kleinen Teichen und anderen langsamen, windgeschützten Gewässern. Sie fliegen auch mal "per Anhalter" zu anderen Gewässern und haben interessante Strategien zum Überwintern.


EDIT:
Wikipedia: Kleine Wasserlinse
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Ist ja schon irgendwie doof! Da haben wir eine Artikelkategorie "Biologie", aber kein Diskussionsforum für allgemeine biologische Fragestellungen, nur Mikrobiologie.

Das Thema ist auch jeden Fall interessant. Lassen wir es erstmal hier.

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He Leute und schon mal danke für die Feedbacks.
Ich beschäftige mich ja seid langem mit der Algenzucht und bin vor einem Jahr auf
die Wasserlinse Lemna Minor gestoßen. Ich hatte mir Tilapen besorgt (Barschart) und diese in einem Kulturtank gehalten. Irgendwann hatte ich mit Lebendfutter gefüttert und darin befanden sich anscheinend Wasserlinsen, welche sich im Filterbecken rasch vermehrten. Nach vielen Fach-, Diplomarbeiten und Dissertationen wollte ich die Wasserlinsen in definierten Medien züchten und Reinkulturen erzielen. Das mit den Reinkulturen und der großen Zucht würde dann aber leider nichts. Ich hatte mir großflächige Rechteckbecken von 4 m2 und 10 cm Beckentiefe. Leider bildet sich immer eine Kahmhaut bevor die Waserlinsen überhaupt wachsen. Das Problem besteht bis heute. Deshalb wollte ich hier eine kleine Diskusion starten. Interessant sind für mich die Linsen als Futter und für die Bindung von Nährstoffen und anschließende Umwandlung in Biogas.
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Mit freundlichen Grüssen,
iTim
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Ich vermute mal, daß die Kahmhaut sich wegen recht üppigem Nährstoffangebot bildet. Um die gasamte Beckenfläche innerhalb von sinnvoller Zeit besiedeln zu können braucht man auch eine gewisse Mindestmenge an "Saatpflanzen". Eventuell ist es hilfreich, die Nährstoffkonzentration anfangs etwas niedriger zu halten, da die Wasserlinse noch nicht so viel Schatten macht uns somit u.A. Algen unter Wasser gut wachsen. Möglicherweise ist das Unterteilen der Beckenfläche sinnvoll, um in einem Teilbereich die Linsenzucht zu betreiben, während die anderen Flächen zunächst nur "sauber" gehalten werden.
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Klingt logisch. Diesen Gedanken hatte ich ebenfalls und hatte mit der Vorkutur in kleine Zellkulturflaschen begonnen. Jedoch wachsen mir die Linsen noch zu langsam. Ich vermute das Ihnen noch etwas fehlt. Ich verwende als Anzuchtmedium Hoagland Medium mit einem erhöhten Eisenchelatanteil und zusätzlich noch 1 Prozent Harnstoff. Jedoch könnte es evtl auch an der Beleuchtung scheitern. Ich kann es mir nicht erklären. Mfg

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Mit freundlichen Grüssen,
iTim
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Lemna minor
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