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Laborgase
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Ammoniak:
Erhitzen von Harnstoff
Calciumhydroxid + Ammoniumchlorid (trocken gut gemischt erwärmen)
Erhitzen von Ammoniaklösung
konz. Natronlauge + Ammoniumchlorid

Bromwasserstoff:
konz. Phosphorsäure + Kaliumbromid (schwaches Erwärmen)

Chlor:
konz. Salzsäure + Braunstein (Steuerung über Wärme)
konz. Salzsäure + Kaliumpermanganat
Salzsäure + TCCS
Lösung von Natriumchlorid und Natriumhydrogensulfat auf TCCS einwirken lassen.
Salzsäure + Natriumhypochlorit
konz. Salzsäure + Chlorkalk (Verunreinigung: Kohlendioxid)

Einfache Darstellung von fast trockenem Chlorgas:
COHN: Arbeitsmethoden für Organisch-Chemische Laboratorien, Seite 386
Zitat:
Hat man Chlorbomben nicht zur Verfügung, so wird man Chlorgas
entwickeln durch Übergießen eines Gemisches aus 5 Teilen Kochsalz und
5 Teilen Braunstein mit einer kalten Mischung von 6 Teilen Wasser mit
12 Teilen konzentrierter Schwefelsäure* und nachheriges gelindes Erwärmen.
Das Verfahren, welches Verfasser seit langem benutzt, liefert einen gleich-
mäßigen, fast trockenen Chlorstrom.

* entspricht etwa einer 65%tigen Schwefelsäure

Chlorwasserstoff:
Konz. Schwefelsäure + Kochsalz erwärmen
rauchende Salzsäure erhitzen
50%tige Schwefelsäure + Ammoniumchlorid mischen (nicht schütteln, sonst starkes Schäumen)

Ethen:
Ethanol mit Schwefel- oder Phosphorsäure mischen (Kat: Al-oxid)

Ethin:
Wasser + Calciumcarbid

Kohlendioxid:
10%tige Salzsäure + Calciumcarbonat
Erhitzen von Natriumhydrogencarbonat
konz. Kaliumhydrogencarbonatlösg. + 50%tige Schwefelsäure
Kohlensäureflasche mit Druckminderer (Sprudler&Co)
Trockeneis

Kohlenmonoxid:
konz. Ameisensäure + konz. Schwefelsäure 70-80 Grad
konz. Schwefelsäure + Natriumformiat
Oxalsäure erhitzen (Gemisch mit Kohlendioxid)

Lachgas:
Ammoniumnitrat (vorsichtig auf 180 Grad erwärmen)

Methan:
Wasser + Aluminiumcarbid
Natriumacetat + Ätznatron (zusammenschmelzen)

Ozon:
Durch Elektrolyse verdünnter Schwefelsäure
KMnO4 und Schwefelsäure
Sauerstoff im Hochspannungsfeld

Sauerstoff:
verd. Schwefelsäure Elektrolyse
Wasserstoffperoxid mit Braunstein
Kaliumpermanganat erhitzen
Kaliumnitrat erhitzen
Kaliumchlorat + Braunstein 10:1 erhitzen (Steuerung über Wärme)
Bariumperoxid auf 700 Grad erwärmen (reversibel, wird bei 500 Grad wieder Peroxid)

Schwefeldioxid:
konz. Schwefelsäure + 3fache Menge Kupfer (Kat: Hg)
50%tige Schwefelsäure + konz. Natriumsulfitlösg.

Schwefelwasserstoff:
15%tige Salzsäure + Eisen(II)sulfid (Verunreinigung: Wasserstoff)
Sulfidogen erhitzen auf 170 Grad (mind. 98%, Rest Kohlenwasserstoffe)
Herstellung von Sulfidogen (wird nicht mehr hergestellt):
25 Teile Paraffin auf dem Wasserbad in einer Porzellanschale schmelzen. 15 Teile Schwefelblüte eintragen und homogen verrühren. Dann 7 Teile Kieselgur
zurühren. Die Masse wird zuerst grießartig, dann zähflüssig. Erkalten lassen. Die graugelbe Masse ist bei 20 Grad fest und spröde, bei 30 – 40 Grad jedoch
knetbar.

Stickstoff:
Luft (Sauerstoff entfernen, P verbrennen, über glühendes Cu entfernen)
Natriumnitritlösg + Ammoniumchloridlösg.
Konz. Mischlösung von Ammoniumsulfat + Natriumnitrit vorsichtig erhitzen, bei beginnender Gasentwicklung
stoppen. Verunreinigung: Ammoniak und NO

Stickstoffmonoxid:
verd. Schwefelsäure + Natriumnitrit
verd. Essigsäure auf konz. Gelbes Blutlaugensalz/Kaliumnitrit-lösg.

Stickstoffdioxid :
trockenes Blei(II)nitrat vorsichtig erhitzen

Wasserstoff:
Aluminium + Natronlauge
Al-Grieß + Kalilauge (schäumt stark)
verd. Schwefelsäure (Elektrolyse)
20% Salzsäure + Zink (As-frei)
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Chlor
Lösung von Natriumchlorid und Natriumhydrogensulfat auf TCCS einwirken lassen.

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"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
http://www.youtube.com/watch?v=bn0PgN0HpRY
"...mittlerweile rostet das Miststück..." E.v. Däniken
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Sowas gibt es schon unter "Synthesen" Wink
Aber ich finde dieses hier viel besser und Umfangreicher, vill als 2. Artikel. im 1. werden ja nur die Arbeitstechniken von Niko beschrieben..
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Hey

Chlorwasserstoff:

Natriumchlorid und Natriumhydrogensulfat erhityen

Stickstoffdioxid:

(Kalium)nitrat + Natriumhydrogensulfat

Ammoniak:

Amoniumnitratlsng + Kaliumcarbonat ( als nebenprodukt fällt Kaliumnitrat an, einfache Herstellung aus KAS)
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Zitat:
Natriumchlorid und Natriumhydrogensulfat erhityen

...englische Tatatur?
Wink

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Sauerstoffdifluorid hat Folgendes geschrieben:
Ammoniak:

Amoniumnitratlsng + Kaliumcarbonat ( als nebenprodukt fällt Kaliumnitrat an, einfache Herstellung aus KAS)
Das gibt aber auch CO2, da das Ammoniumcarbonat in der Hitze zu NH3, CO2 und Wasser zersetzt!
Besser mit NaOH oder KOH das NH3 austreiben...

@ChemDoc: Nützliche Zusammenstellung!

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...auf der Steuerflucht erschossen! Twisted Evil
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Newclears hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Natriumchlorid und Natriumhydrogensulfat erhityen

...englische Tatatur?
Wink


Nein, auf dem PC nicht, aber auf anderen habe ich das Problem, deshalt verwehsel ich das ab und an..

MfG
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Hey,
Kohlenstoffmonoxid

Wasserdampf über brennenden Kohlenstoff leiten, im Gemisch mit Wasserstoff
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Oxalsäure und Schwefelsäure sollte fürs erste reichen Mr. Green.. Brennender Kohlenstoff im Gasentwicklerkolben wäre abenteuerlich beim Einleiten..

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Interessenvereinigung Naturwissenschaft und Technik IVNT e.V.
Der Verein für alle, die gerne selbst forschen und experimentieren.
Homepage: www.ivnt.de

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"...alles eine Frage der Technik!" Mr. Green
Man könnte auch in einem Quarzglasrohr liegende Kohle von außen mit dem Brenner erhitzen und CO2 drüberleiten... Aber die Energiebillanz dürfte besch....eiden sein! Rolling Eyes Wink

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...auf der Steuerflucht erschossen! Twisted Evil
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Dann heiz das ganze doch mit dem generierten "Wassergas" Wink
Im Endeffekt kommt dann zwar Wasser und CO2 raus aber das kann man ja über erhitzten Kohlenstoff leiten und das entstehende Gasgemisch zum heizen desselben nehmen...
Soll nochmal einer sagen es gäbe kein "Perpetuum mobile"! Confused Wink Mr. Green
p.s.:Wer hier Denkfehler findet darf sie behalten! Wink

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Juhu! Wieder ein paar Denkfehler für meine Sammlung! Mr. Green

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Gern geschehen Wink .Ich dachte mir ich teile die einfach mal mit anderen Sammlern

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Phosgen

H2SO4 + SO3 + CCl4 → 2HSO3Cl + COCl2
Man lässt unter rühren Tetrachlormethan bei 78°C in 45%iges Oleum eintropfen. Es entweicht sofort Phosgen, es ist fast rein, wird aber vorteilhaft noch mit Schwefelsäure gewaschen und kann in die Reaktionsapparatur geleitet werden, oder in einer Kühlfalle aufgefangen werden und in Toluen, Benzen oder Xylen gelöst werden.
Es bleibt praktisch reine Chlorsulfonsäure zurück, sie kann destilliert werden und bei Synthesen eingesetzt werden.
Achtung Phosgen ist extrem Giftig!

Hier die genaue Beschreibung
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