SSL (?): an | aus

Bitte die Forenregeln und die Hinweise zu den Versuchen lesen!

Neue Antwort erstellen
Kollaboration für MS-Spezialist
IllumiNobel-Gewinner 2012

Anmeldedatum: 08.05.2011
Beiträge: 827
Artikel: 4
Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Wir suchen jemanden der sich intensivst mit MS auskennt....

Folgendes Problem:

Wie haben Ratten/Mäuse (Knock out bzw. in) die per i.v. oder p.o. eine best. Menge Phosphat in Form einer Natriumphosphat-Lsg. verabreicht bekommen. Im Laufe von 240 min wird diesen Tieren in regelmäßigen Abständen Blut, Urin und später auch die Organe (Herz, Niere, Leber, Darm, Hirn usw.) und Knochenproben entnommen.

So wie es nun aussieht bleiben ca. 50% des verabreichten Phosphats in den Tieren zurück und werden nicht ausgeschieden noch im Blut gespeichert.....

Uns als Gruppe interessiert nun, wo dieses Phosphat ab bleibt und gespeichert wird.....



Lösungen:

a) Den Tieren radioaktives Phosphat z.B. mit 32P oder 33P markiert zu verpassen und dann einfach messen....
Nachteil: Sehr heiße Ratten und spätestens bei der Organentnahme eine tierische Sauerei....plus das Problem einen Platz zu finden wo man dies machen kann und natürlich sind die Leute vom Vivarium nicht gerade begeistert, wenn man ihnen die Käfige mit Radioaktivität kontaminiert.

b) Alternativ oder die von uns jetzt favorisierte noch nicht etablierte Methode:

1. Herstellung von Na3P18O4 indem PCl5 mit H218O (97-99% 18O) umgesetzt und die entstehende markierte Phosphorsäure mit NaOH neutralisiert wird.

Literaturstelle: "Synthesis and Detection of Oxygen-18 Labeled Phosphate"
http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0018420

2. Experiment Ablauf wie beschrieben.....i.v. oder p.o. die Phosphatlösung applizieren.

3. Auswertung über MS der Proben...

3.1. Probleme:

- Natürliches Verhältnis von 16O zu 18O ist 99,762% zu 0,020% d.h. die Tiere scheiden eine geringe Menge [P18O4]3- aus....
- Labelinggrad des Phosphats, weil das Wasser ja nur mir 97-99% gelabelt ist und PCl5 u.U. auch schon mit Wasserdampf aus der Luft zu H3PO4 reagiert hat....
- Bestimmung der Menge und quantitatives zurückrechnen....d.h. best. Menge injiziert, x Menge ausgeschieden, y Menge eingelagert
- MS-Proben Vor- und Aufbereitung....dürfte noch mal ein eigenes Kapitel darstellen....



Wer würde sich zutrauen da eine Kollaboration einzugehen......und an dem Projekt mitzuarbeiten?


Bj68
Benutzer-Profile anzeigenAlle Beiträge von BJ68 anzeigenPrivate Nachricht senden
Illumina-Mitglied

Anmeldedatum: 11.04.2013
Beiträge: 7
Artikel: 0
Hallo,

ich würde (habe ich auch schon gemacht) mit P32 arbeiten,da sehr gut dedektirbar und kurze Halbwertszeit .Material kann amn einfach abklingen lasse.
Benutzer-Profile anzeigenAlle Beiträge von hekclone anzeigenPrivate Nachricht senden
Kollaboration für MS-Spezialist
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde  
Seite 1 von 1  



Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
  
   
  Neue Antwort erstellen