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Kalium
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Kalium

Elementsymbol: K
Molmasse: 39,1 g/mol
Dichte: 0,86 g/cm3
Aggregatzustand: fest
Schmelzpunkt: 63°C
Siedepunkt: 759°C
Massenanteil an der Erdkruste: 2,4%
Gefahren: F, C

R-Sätze: 14/15-34
S-Sätze: (1/2)-8-45

Eigenschaften:

Kalium wurde von Humphry Davy 1807 als erstes Metall elektrolytisch dargestellt.
Kalium ist ein typischer Vetreter der Alkalimetalle. Es ist leicht mit einem Messer schneidbar, das drittstärkste Reduktionsmittel (E0= -2,936 V) nach Lithium (Li) und dem Azidion (N3-) (beide E0= -3,608 V), entzündet sich an der Luft nach einiger Zeit von selbst, entzündet sich bei Kontakt mit Wasser sofort (Explosionsgefahr!), reagiert mit fast allen Nichtmetallen außer den Edelgasen, bildet mit Quecksilber stürmisch Kaliumamalgam, ist ein Leichtmetall (leichter als Wasser, neben Lithium das zweitleichteste Metall) und lässt sich elektrolytisch aus wässriger Lösung nur an einer Quecksilberkathode (als Amalgam) abscheiden.
Daher muss es in eine Ampulle eingeschmolzen oder unter Paraffinöl gelagert werden (s. Bilder). Unter Paraffinöl kann es nach einiger Zeit jedoch trotzdem zur Bildung sehr brisanter Verbindungen (Kaliumperoxid, Kaliumozonid; gelbe bzw. rote Verkrustungen) kommen. Derart verkrustetes Kalium kann beim Herausheben aus dem Vorratsgefäß detonieren und muss unverzüglich samt Gebinde im Feuer unter Splitterschutz vernichtet werden!
Kaliumreste sollten am besten mit tert.-Butanol oder mit Pentanol vernichtet werden. Keinesfalls niedere Alkohole wie Methanol, Ethanol oder Propanole verwenden!
Die Gewinnung erfolgte früher durch Elektrolyse von geschmolzenem Kaliumhydroxid. Heutzutage wird Kaliumchlorid mit Natrium reduziert und das gebildete Kalium durch Destillation dem Gleichgewicht entzogen.
Eine interessante Eigenschaft von Kalium ist, dass es mit blauer Farbe in flüssigem Ammoniak zu Kaliumelektrid löslich ist.

 Darstellung

Bilder:


Kalium im Gebinde


Selbst in eine Ampulle eingeschmolzenes Kalium.

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- Claude Rimington
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Wenn kein Widerspruch kommt, verschieb ich das gleich zu den Elementen und Stoffen.

Hab die Krusten in nem mit Paraffinöl gefüllten Einmachglas abgeschnitten und aufbewahrt. Das war nun so voller Krusten, dass ich welche loswerden musste...und so gab es heut Nachmittag in meinem Garten ne Kaliumparty, bei der ich insgesamt schätzungsweise 5-6 g Kalium in "unterkritischen" Stücken in einen Blumentopf mit Wasser warf. Nun hab ich keine mehr. Smile

mfg

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echt gut^^ lob^^

MfG

PS: wie schnell reagiert Kaliumozonid eigentlich an der luft? könnte man das nich auch unter schutzgas (argon) oder -fölüssigkeit (paraffin) lagern?

MfG

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MfG
Coffee
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Danke. So umständlich war das aber auch nicht, hab nur aufgeschrieben, was ich so über Kalium weiß... Smile

Kaliumozonid reagiert an der Luft mit Feuchtigkeit zu Sauerstoff und Kaliumhydroxid. Du könntest es unter Schutzgas lagern, trockene Luft reicht aber auch. Aber wie willst du es vom Kalium abtrennen? Das Kalium kannst du da unmöglich rausschmelzen... Wink Sad

mfg

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Hi zusammen

Ich ab grad so ein paar sachen über kalium gesucht (im zusammenhang mit kaliumpermanganat) und so bin ich hier...

Und wenn ich das so lese kommt mir die Frage ob es nicht möglich ist Kalium aus Kaliumpermanganat zu synthetisieren.

1.) erhitzen(über 150°C) von Kaliumpermanganat das zersetzt sich dadurch zu Kaliumoxid und Mangandioxid und Sauerstoff.
2.) Kaliumoxid und Manganoxid zusammen auf 350°C erhitzen, dabei zerfällt das Kaliumoxid zu Kaliumperoxid und Kalium (das Mangandioxid bleibt fest und stabil)
3.) Kalium schmilzt schon bei unter 340°C; Kaliumperoxid hingegen schilzt oder zersetzt sich erst bei 490°C (wenn ich das richtig gesehen habe)

würde das gehen? und wie kann man das kaliumperoxid wieder "harmlos" machen? soviel ich weiss sollte das besser nicht mit kalium zusammenkommen (Explosinsgefahr!)

greez
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Ich befürchte das du es auf diese Art nicht besonderes rein bekommen wirst.
Wenn es dir möglich ist, zersetze das Kaliumpermanganat, versetze mit Wasser, filtriere ab, dampfe ein und dann eine Schmelzflusselektrolyse. Wink

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Da kann man dann lieber KOH schmelzflusselektrolysieren, anstatt teures Permanganat zu verballern Wink
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Er wollte aber vom Permanganat ausgehen. Wink

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Zitat:
Kaliumoxid und Manganoxid zusammen auf 350°C erhitzen, dabei zerfällt das Kaliumoxid zu Kaliumperoxid und Kalium (das Mangandioxid bleibt fest und stabil)


Was? Na zeig mir mal wodurch das funktionieren soll. Erstens explodiert Kalium schon mal gerne wenn man es nur mit seinem Peroxid in Berührung bringt (Erhitzen nenne ich mal gar nicht...; wie du ja schon bemerkt hast) und du glaubst doch nicht dass sich das wirklich disproportioniert? Wink btw., oben siehst du dass Kalium bei 63°C schmilzt. Wink

@ cybercop: "Nicht sonderlich rein bekommen"? Shocked Überhaupt nicht bekommen!

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Oder eben so, auf jeden fall is das eher sinnfrei aus Kaliumpermanganat Kalium herzustellen. Kauf es dir lieber oder versuch die Schmelflusselektrolyse bzw. mit Pyridin, glaube HCN hatte dazu mal was mit NaOH geschrieben.

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Geht bei Kalium nicht (Schmelzflusselektrolyse), es entzündet sich an der Luft bei der Temperatur und löst sich in der Hydroxidschmelze. Evtl. Kaliumchlorid in Pyridin lösen (falls das geht) und elektrolysieren, ansonsten kann man Kalium im Heimlabor nur durch thermische Zersetzung des Azids sinnvoll herstellen.

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hi

danke für die antworten

naja nach wiki zerstzt sich kalimoxid bei erhitzen auf 350°C zu kalium un kaliumperoxid...

nein natürlich schmilzt kalium nicht bei 63°C sollte ich das geschriben haben wars n tippfelher, aber bei 340°C

war auch nur ne idee


hmm ist das permanganat so teuer? ein kollege verwendet das in nem *vulkanversucht* http://www.c-turbines.ch/frameset.html

greez
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Sicher das er KMnO4 verwendet? Ich denk mal eher Ammoniumdichromat.

Lieber nicht immer alles glauben was wiki sagt, da ist es möglich aus sch**** Gold zu machen.

Permanganat ist eigentlich nicht so teuer, eher die Beschaffung wird dich vor ein Problem stellen da es der Kat. 2 angehört. Wink

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scheint wirklich so als ob er KMnO4 verwendet hat...er hat den Kaliumpermanganat + Glycerin selbstentzündungs versuch gemacht. welcher auf der oxidationswirkung von permanganat beruht (besonders auf mehrwertige alkohole wie glycerin).
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Das ist dann aber nicht der typische Vulkanversuch so wie er eigentlich bekannt ist.

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