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| Foren-Übersicht » Offtopic » Gewinnung von Kaliumhydrogentartrat aus Weinstein-Backpulver |
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Illumina-Mitglied
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Das Salz ist in Wasser sehr leicht löslich und es enthält Natrium. Ausserdem lässt sich aus der Lösung durch schwaches ansäuern (pH ~ 4) Kaliumhydrogentartrat ausfällen. Aber es ist vermutlich besser, aus der dekantierten Weinstein-Backpulver-Lösung nicht primär das Seignettesalz zu gewinnen, sondern zuerst Kaliumhydrogentartrat zu fällen und aus diesem dann durch Reaktion mit chemisch reinem Natriumhydrogentartrat (Kayser Natron ist > 99,7% reines NaHCO3) das Seignettesalz zu gewinnen. Dies liefert wahrscheinlich ein reineres Produkt und eine bessere Ausbeute. Ausserdem kann man aus Kaliumhydrogentartrat (Weinstein) auch Kaliumcarbonat oder Weinsäure gewinnen - wie vor über 200 Jahren. Da bin ich gerade dran... |
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_________________ Copying from one source is plagiarism, whereas copying from more than one is research.
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Illumina-Mitglied
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Wie hast du auf Natrium getestet ? Sag jetzt nicht FlAmmfaerbung, denn Natriumspuren sind beinahe überall . |
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_________________ Haribo macht Kinder froh, KCN tut's ebenso
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Illum.-Ass.
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Wer lesen kann ist klar im Vorteil! |
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_________________ Viel wahrer geht es kaum: Reinhard Mey Das Narrenschiff ...in diesem Sinne: "...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden." "...die ganze Mischpoke kann mich ma an´ Tokus malochen...!"
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Illumina-Mitglied
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Mit Flammenfärbung kann man nachweisen, dass es sich nicht um das Kaliumhydrogentartrat handelt. Das aus der Seignettesalz-Lösung gefällte Kaliumhydrogentartrat zeigt nur eine geringe Spur Natrium in der Flammenfärbung - es ist bereits ohne Umkristallisation eine viollette, aber noch nicht ganz reine Kaliumflamme zu erkennen. Nach einmaliger Umkristallisation aus Wasser (in kochenden Wasser lösen und unter fortwährendem Rühren abkühlen lassen) ist bereits kein Natrium mittels Flammenfärbung mehr erkennbar- es zeigt sich eine schöne violette Kaliumflamme. |
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Illumina-Mitglied
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Das kann ich mir fast garnicht vorstellen, da die Natriumflamme so gut wie alles überdeckt, d. h. schon Staub von dem Laborkittel könnte die NAtriumflamme hervorrufen. |
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_________________ „Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist. “
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Illumina-Mitglied
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Für diese Fälle hat man im Labor ja auch ein Kobaltglas , dies absorbiert die gelb/orange-anteile des Natriumspektrums , so das man sehr gut die Kalium-flammenfärbung erkennen kann. |
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Illumina-Mitglied
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Wenn man bei Versuchen zur Flammenfärbung nur noch gelb sieht und auch mit hochreinen Kaliumsalzen keine violette Kaliumflamme sehen kann, dann... sollte man vielleicht mal den Laborkittel waschen und das Labor gründlich saugen und feucht wischen (lassen). Ob die von mir beobachtete Kaliumflamme "lupenrein" violett war oder noch etwas gelblich, konnte ich ohne Spektrometer nicht unterscheiden. Jedenfalls war sie deutlich violett und ganz anders als die intensiv gelbe, fette Natriumflamme, die sich mit Seignettesalz oder Kochsalz ergibt. Also (umkristallisiertes) Kaliumhydrogentartrat und Seignettesalz lassen sich mit Flammenfärbung meiner Erfahrung nach sehr gut unterscheiden. Vielleicht sollte man mal einen Versuch mit NaCl-Lsg. 10% machen, die 1:9 mit hochreiner KCl-Lsg. 10% verdünnt wird. Diese erste Verdünnung wird wirder 1:9 mit hochreiner KCl-Lsg. verdünnt und ergibt so die zweite Verdünnung usw. Diese Reihe mit zunehmend verdünnten NaCl-Lösungen wird dann mittels Flammenfärbung untersucht und man könnte so herausfinden, ab welcher Na-Konzentration die violette Kaliumflamme erkennbar wird. Damit könnte man dann vielleicht auch unbekannte Lösungen vergleichen und deren Na-Konzentration zumindest grössenordnungsmässig bestimmen. |
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| Gewinnung von Kaliumhydrogentartrat aus Weinstein-Backpulver |
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