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Wow, flüssiges Chlor, unter welchen Bedingungen?
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Diese Chlorhydrat-Kristalle sehen toll aus. Vermutlich sind sie kaum in dieser Schönheit reproduzierbar. Der Tropfen flüssiges Chlor hängt doch vermutlich an der Oberflächenspannung?
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Pok
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Richtig, die Oberflächenspannung ist schuld. Wink

@mgritsch: bei Raumtemperatur und 7 bar Druck. Der Artikel dazu kommt nachher.

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Echt der Wahnsinn, Pok! Der Artikel ist auch echt krass.

Hier sind ein paar klitzekleine Kaliumferrioxalatkristalle:



Dazu gibt es noch keinen Artikel, vielleicht schreibe ich einen.

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Komplex aus Kupfer(II) und Glycin, cis-Isomer.


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Zitat:
Kupfer(II) und Glycin, cis-Isomer


Spannend! Wie ist der Komplex denn gebaut? Und wieso gibt es bei nur einer Ligandenart Isomere?

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Schönes Foto,
ich liebe so leuchtende Verbindungen. Hast du das Foto unter UV- λ 365 nm gemacht?
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Oh, der Komplex leuchtet nicht, soweit ich weiß. Ich habe nur eine starke Taschenlampe benutzen müssen, weil die Lösung so blau ist.

In dem Komplex ist das Kupfer das Zentralteilchen, um das zwei Glycinmoleküle (deprotoniert) koordinieren. Wenn die Stickstoffatome beide auf einer Seite stehen, dann ist es das cis-Isomer, wenn sie diagonal gegenüber stehen, ist es das trans-Isomer. Ober koordiniert noch ein Wasser und von der anderen Seite der zweite Sauerstoff einer anderen Carboxylgruppe an das Kupfer.

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Interessant! Gibt es auch das trans-Isomere oder ist das nicht stabil? Das wäre einen Artikel wert!

NB: auch wenn es nicht fluoresziert (hatte ich zuerst auch gedacht) ist das ein optisch sehr ansprechendes Foto!

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lemmi hat Folgendes geschrieben:
Interessant! Gibt es auch das trans-Isomere oder ist das nicht stabil? Das wäre einen Artikel wert!


ist sogar das thermodynamisch stabilere...
http://webs.wofford.edu/hilljb/Chem%20323/CopperGlycine.pdf
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lemmi hat Folgendes geschrieben:
Interessant! Gibt es auch das trans-Isomere oder ist das nicht stabil? Das wäre einen Artikel wert!

NB: auch wenn es nicht fluoresziert (hatte ich zuerst auch gedacht) ist das ein optisch sehr ansprechendes Foto!


Danke ^^

Und ja, trans gibt es auch (das will ich auch noch machen), hat mgritsch schon verlinkt. Die sollen sich in der Kristallform unterscheiden.

Für einen Artikel will ich noch eine alternative Methode testen (die hier war 100 mL H2O + 8 g Cu(AcO)2 * H2O + 100 mL EtOH auf 70 °C mit 6 g Glycin in 100 mL H2O bei 70 °C, mit anschließender Krist.) die nicht von Kupferacetat, sondern von Kupfersulfat ausgeht.

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Weil es so schön aussieht!



Dünnschichtchromatographie von Flavonoiden - hier: Calendula officinalis Blüten (2 Spur und (in sehr geringer Konzentration) 4. Spur

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Wow, super schön Smile ich nehme an die Details dazu gibt es demnächst als Artikel?
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Ja, dauert aber noch etwas, das ist ein Teil von was größerm ... Very Happy

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Gestern mal wieder auf dem Flohmarkt gewesen! Very Happy



Dieses 143 g schwere Stück fand ich in einer Mineralien-Wühlkiste neben etlichen Quarzen und Pyriten. Der Verkäufer wusste nicht zu sagen, um was es sich handelt. "Wahrscheinlich was mit Eisenoxid, der Farbe nach zu urteilen...". Ich hatte einen Verdacht und erstand den Brocken für 4 €.

Ein kleines Stück in der Reibschale zerrieben gibt ein leuchgtend orangerotes Pulver. Eine Spatelspitze davon, im Glühröhrchen trocken erhitzt, schmolz und bildete ein schwarz-rot-orange farbenes Sublimat! Von wegen Eisenoxid!



Nun erhärtete sich der Verdacht. Als ich eine Spatelspitze des Mineralpulvers mit etwas verdünnter Natronlauge erwärmte und einen Tropfen Wasserstoffperoxid zugab, löste es sich unter Aufschäumen nahezu vollständig auf:



0,1 ml dieser Lösung wurden im Reagenzglas mit 3 ml rauchender Salzsäure und 1 ml Bettendorf's Reagenz vermischt und kurz erwärmt.



Die zunehmende Schwarzfärbung durch das ausgeschiedene Arsen bestätigte meinen Verdacht endgültig: es handelt sich um ein Arsensulfid, wahrscheinlich Auripigment. Eine quantitative Analyse steht noch aus.

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[FOTOS] Kristalle, Reaktionen, Elemente etc.
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