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Wo soll da ein Problem mit den Sensoren sein?
Die einzige und wirklich winzige Abweichung ist durch mechanische Ungenauigkeit der Blende gegeben*. Da man hier aber problemlos mit Offenblende arbeiten kann... nicht vorhanden.
Diese Abweichung ist so klein, dass man sie bei einem Zeitraffer als leichtes "Flackern" wahrnimmt, da sich die Helligkeitswerte ein ganz klein wenig ändern.
Ansonsten ist die Reproduzierbarkeit größer als das Rauschen eines Sensors. Und das ist bei ISO100 extrem gering. Jedenfalls bei allen Kameras, bei denen man die genannten Parameter überhaupt einstellen kann.
Ich habe hier noch eine Bilderserie meines Zeitraffers, Aufgenommen alle 60s mit F/6,3, 5s Belichtungszeit, ISO800 bei 48mm Brennweite.
Innerhalb einer gerade wahllos rausgesuchten Reihe von 6 Bildern (gegen Ende, damit die Helligkeitsabnahme kaum eine Rolle spielt) messe ich nach konvertierung in S/W an der gleichen Stelle (Durchschnitt eines 51x51px Quadrates) mit +-0,5% immer die gleiche Helligkeit. Die Abweichung kommt vermutlich durch die unpräzise Wahl des Messpunktes, da ich das nicht reproduzieren konnte. Dazu kommt, dass ich nurnoch die 8bit JPG habe, nichtmehr die 14bit RAW. Der Helligkeitsunterschied zwischen dem ersten und letzten Bildist gerade noch sichtbar wenn man sie schnell abwechselnd sieht.
*Darum bei 6 Bildern à 1min die 8min, denn bei 2 war die Blende nicht exakt korrekt.


Wie dem auch sei.
Jedenfalls wäre das eine sehr einfache und überaus präzise Methode, die Helligkeit und Farbe zu protokollieren.
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NI2
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Und woher kommt die Quantifizierung? Das Ganze aufzunehmen ist null Problem, da gibt es genug Möglichkeiten, aber die Werte relativ zu vergleichen wird nix.

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Wäre nicht auch ein Problem für so eine Messung, dass eine Quantifizierung von Licht, gerade bei spezifischen Wellenlängen, in Bezug auf die Wahrnehmung durch das menschliche Auge sowieso "unbrauchbar" ist?
Von individuellen Eindrücken mal abgesehen als vielmehr auch durch Empfindlichkeitsunterschiede für diverse Wellenlängebereiche, Rezeptorvariationen/Farbblindheiten usw.

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Anwesenheit sehr wahrscheinlich.

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...genau deshalb habe ich mich nicht dazu geäussert. Eine relative Messung ist letztlich kein Problem allerdings benötigt man um das zu absolutieren einen geeichten Sensor.

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NI2
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Gleiches müsste für die Sensoren von Digitalkameras gelten... Das ist der Grund, dass Fluoreszenz"messgeräte" so teuer sind Wink

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...naja, nicht die Sensoren an sich sondern die Eichung ist der scheissteure Faktor. Da will jeder "offizielle" Verein dran mitverdienen...

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CD-ROM-LAUFWERK hat Folgendes geschrieben:
Könntest du mal versuchen, die ganzen Versuche so zu dokumentieren, dass man "absolute" Helligkeitswerte erhält?
Also Kamera bei gleicher Brennweite, ISO, Belichtungszeit und Blende die Bilder aufnehmen.
Oder einmal alle ansetzen und ein Foto machen.
Dabei sollten die Behälter und Füllmengen, vorallem aber die Schichtdicke, halbwegs konstant sein.
Das würde farbliche Unterschiede sowie die Helligkeit super dokumentieren auch für später.


Habe eine alte Sony Cybershot DSCW120...müsste mal sehen ob es mit der geht.....


Bj68
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Ich wieß überhaupt nicht, worüber ihr euch hier gerade den Kopf zerbrecht.
Eine absolute Helligkeitsmessung ist irrelevant und unnötig - aber selbst die ist mit einfachen mitteln möglich, es muss ja keine offiziel geeichte Messung sein!
Zitat:
in Bezug auf die Wahrnehmung durch das menschliche Auge sowieso "unbrauchbar" ist?

Sorry wenn das jetzt ein bischen doof rüber kommt, aber:
Schonmal ein Bild einer Digitalkamera gesehen?
Sah das so aus wie die Realität oder waren die Farben durch andere Empfindlichkeitsbereiche verfälscht?
Ggf. auch mal die Bayer-Matrix auf die zusammensetzung hin überprüfen.

Wenn er mit einer Kamera immer Bilder macht, ist ein relatives vermessen absolut kein Problem. Der Sensor altert praktisch nicht.
Optimal wäre natürlich trozdem eine moderne DSLR mit einem festbrennweiten Objektiv. Für 500-1'000€ bekommt man da schon was richtig ordentliches wie eine D5300 oder D7100, gebraucht natürlich auch für weniger, wie eine D5200 oder D7000.
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NI2
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Hast du schon mal versucht Fluoreszenzen manuell aufzunehmen? Ich habe bei meinen ab und an am Rechner noch ordentlich nachhelfen müssen damit die Farbe der Fluoreszenz so wirkt, wie auch das Auge sie wahrnimmt, da der Sensor (egal unter welchen Lichteinstellungen) die Farbe anders aufnimmt.

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Hier auf VC habe ich schonmal etwas ähnliches:



Für dich habe ich den Aufbau nochmal gemacht und die Fluoreszenz aufgenommen.
Am Papier ganz oben hast du eine "Refferenz" - das leuchtet immer gleich.



Falls du dir das nun mit einem völlig unkalibrierten Monitor, der ggf. nichmal den sRGB Farbraum abdeckt, ansiehst und die Farben deswegen nicht stimmen... nicht meine Schuld.
Auf einem entsprechenden Monitor sind diese Farben jedenfalls ziemlich genau so, wie sie real auch sind, da die Sensordaten mit einem Colorcheck Passport von X-Rite, 70€ korrigiert sind.
Hier mal noch ein Bild einiger Mineralien der Terra Mineralia:
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...und um genau solche Diskussionen zu vermeiden macht man halt absolute Messungen. Für die Lichtintensität ne Photodiode mit bekannter Empfindlichkeitskurve z.B. . Das Problem bei Digitalphotos bei so fein abgesetzten Farbunterschieden ist eine gewisse Blaulücke. Kann man sehr gut erkennen wenn man ein kontinuierliches Spektrum durch ein Spektroskop aufnimmt. Um das zu kompensieren gibt es m.E. zwei Möglichkeiten entweder man holt sich die kompletten Kenndaten des CCD und der aufgebrachten Filter (wird kein Hersteller freiwillig rausrücken) oder man nimmt das analog auf und lässt die Filme entwickeln. Geht schliesslich darum eine nachvollziehbare Beschreibung zu erstellen.
Auch wenn wir ein Hobbyforum sind sollten, nicht nur, in diesem Kontext gewisse wissenschaftliche Parameter eingehalten werden.

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Zitat:
...und um genau solche Diskussionen zu vermeiden macht man halt absolute Messungen.

Was hat die Diskussion mit absoluten Messungen zu tun?
Es geht um relative Helligkeitsmessungen sowie Farbunterschiede, beides soll dokumentiert werden.
Zitat:
Kann man sehr gut erkennen wenn man ein kontinuierliches Spektrum durch ein Spektroskop aufnimmt.

Kannst du mir denn dann sagen, wie ich das mit meiner Kamera nachvollziehen kann? Ich glaube es nämlich nicht.
Habe da noch nie irgendeine Lücke gesehen.
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Ich gebe auch in dieser Beziehung mal ein Anstoß zum nachdenken:

Ein CCD mit z.B. Farbfiltermatrix kann das gleiche Farbsignal liefern wenn man 2 schmalbandige monochromatische Signale mit der Filtermittenfrequenz anlegt oder ein monochromatisches Signal das zwichen den Mittenfrequenzen liegt.

Das Problem daran ist: Für das Auge sieht das Mischsignal anders aus als das Monochromatische das die gleiche Information am CCD liefert.

Es geht also Information verloren, die steht dann aber auch nicht zur Berechnung der korrekten Helligkeitsinformation zur Verfügung. Aus dieser Tatsache heraus könnte ich die Behauptung das eine Farb und Helligkeitsanalyse mit einem einfachen CCD möglich ist nicht aufrechterhalten.

Ein durchstimmbarer schmalbandiger Filter (Gitter) und ein kalibrierter Sensor (Photodiode oder CCD-Zeile) liefert immer noch etwas mehr Information, nur leider nicht für 16 Milionen Pixel 25mal pro Sekunde.
Die Lichtausbeute ist leider auch unterrirdisch...

Was die genauen Filterwerte (Bandbreite, Welligkeit >> Übertragungsfunktion), Sensorempfindlichkeiten und Nachverrechnung und Typstreuung dieser Werte angeht möchte ich mich meinem Vorredner anschließen.

Gruß
Torsten
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Zitat:
Kannst du mir denn dann sagen, wie ich das mit meiner Kamera nachvollziehen kann? Ich glaube es nämlich nicht.
Habe da noch nie irgendeine Lücke gesehen.

Dazu mal ein Paar Fragen. Hast du mit deiner Kamera schon kontinuierliche Spektren aufgenommen? (z.B. mal stumpf ne Glühlampe durch ein Hand oder klassisches Bunsen-Kirchhoffspektroskop fotografiert...)
Wenn ja, womit (Kamera) / wodurch? (Prisma oder Gitter?)
Die meisten digitalen Kameras "rechnen" sowas schön. Interpolieren also letztlich die fehlenden Farbdaten die in den Filtern abhanden kommen. Letztlich ist ein damit aufgenommenes Spektrum also recht hübsch und bunt aber nicht aussagekräftig. Nicht umsonst werden auch heutzutage noch optische Spektren analog (S/W) fotografiert wenn sie, je nach Fragestellung oder Hypothese wissenschaftlich auswertbar sein müssen.
Ein Bild von einer Digicam ist zur Dokumentation verwendbar aber kein absoluter Faktor. Dazu sind die Varianzen der Sensoren unterschiedlicher Hersteller zu hoch.

...und jetzt bitte wieder btt. Geht hier um Fluorophore und nicht um Mess/ Fototechnik oder "...ich denke" Wink

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Hier mal ein paar Spektren.
Leuchtstofflampe:


Weißer Monitor:


Halogenlampe mit dichroitischem Reflektor:
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Fluorophore für Knicklichter
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