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Flammenfärbung
Illumina-Mitglied

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Huhu,

ich hoffe, ihr könnte mir helfen.

wird haben die flammenfärbung der erdalkali- und alkimetalle durchgeführt...

aber warum mussten wird die salze nehmen und durften nicht die elemente verwendet. klar natrium ist nicht ohne... aber warum wird auch im netz immer nur von den salzen geredet.

vielen dank für eure hilfe.
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NI2
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Prinzipiell liegt es daran, dass die Flammenfärbung durch die Elektronensprünge in den Ionen (oder im Element) geschieht. Da du den Versuch aber in einer Sauerstoffatmosphäre machst und bei der Hitze die Elemente Verbrennen würden, kann man auch gleich deren Salze nehmen. Nächster Vorteil: Sie sind viel billiger und auch ungefährlicher. Im Prinzip könnte man auch die Elemente nehmen, allerdings würde dein z.B. Na-Stück in der Brennerflamme verbrennen Wink

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IllumiNobel-Gewinner 2012

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Noch einfacher gesagt: Die meisten dieser Metalle lassen sich an der Luft fast nicht lagern und würden schnell "wegoxidieren".
Die Salze der Metalle, wie z.B NaCl, also Kochsalz sind in nserer Athmosphäre sehr stabi, lagerfähig und auch leicht verfügbar.
Wieso also sollte man sich die Mühe machen aus Kochsalz das Natrium mittels Schmelzflusselektrolyse "rauszuholen", wenn es danach an der Luft(Feuchtigkeit) eigentlich sofort wieder "wegreagiert".
Man es auch so ganz einfach im "(Koch)Salz" mittels Flammenfärbung nachweisen. Zumal es so sogar meist aufgelöst vorliegt, d.H. mann muss nur
ein Magnesia oder Glasstäbchen in die Lösung eintauchen und danach in die Flamme halten, was viel einfacher ist als ein Stück Metall mit einer Pinzette festzuhalten.
Stell dir einfach den Unterschied vor:
Ein Stückchen Natrium fällt dir aus der Pinzette auf dem Boden.
Ein Tropfen Kochsalzlösung tropft auf dem Boden.
Beides ergibt die selbe Flammenfärbung, also wieso schwierig wenns auch einfach geht.. Wink

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Hopfen und Malz-Gott erhalt´s
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Illumina-Moderator

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In didaktischem Sinne ist es halt einfach sinnvoll die Salze, insbesondere die Halogenide, zu verwenden, da diese recht leicht flüchtig sind und eine intensive Flammenfärbung hervorbringen. Bei den Alkalimetallen spielt das noch keine große Rolle aber bei den Elementen der zweiten Hauptgruppe kommen dann noch andere Faktoren hinzu. Z.B. würde Bariumsulfat keine spezifische Flammenfärbung geben da es zu schwer flüchtig ist b.z.w. sich zersetzt. (...jetzt bitte keine Korinthen kacken was AES etc. angeht Wink )
Des weiteren muss man sich, besonders bei den Erdalkalimetallen, einfach vergegenwärtigen, dass die bei der Verbrennung auftretenden Temperaturen so hoch sind, dass man, mit ungeübtem Auge, meistens nur ein blendend helles Licht ohne bestimmte Farbtönung wahrnimmt. (Mg z.B.)
Dabei spielen viele Parameter eine Rolle. So brennt Ca z.B. nur blendend hell ab, obwohl es eigentlich eine "ziegelrote" Farbe in der Flamme aufweisen müsste. Dieser Effekt ist auf das entstehende Calciumoxid zurückzuführen welches bei hoher Temperatur sehr helles Licht aussendet. (siehe limelight http://en.wikipedia.org/wiki/Limelight ) Ähnliche Effekte sind auch bei den anderen Metallen der zweiten HG zu beobachten.

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Super, vielen dank für eure schnelle antworten...

ihr habt wirklich recht... lieber einen tropfen natriumchlorid auf dem boden anstelle von natirumstückchen.

Eine Frage hätte ich noch.

Warum wird in manchen Versuchsbeschreibungen das Magnesiastäbchen in Salzsäure getaucht und manchmal nicht...


Liebe Grüße und schon mal vielen DANK
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IllumiNobel-Gewinner 2012

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Lillylea hat Folgendes geschrieben:
Super, vielen dank für eure schnelle antworten...

ihr habt wirklich recht... lieber einen tropfen natriumchlorid auf dem boden anstelle von natirumstückchen.

Eine Frage hätte ich noch.

Warum wird in manchen Versuchsbeschreibungen das Magnesiastäbchen in Salzsäure getaucht und manchmal nicht...


Liebe Grüße und schon mal vielen DANK




Weil Chloride die sich u.U. aus den Salzen bilden leichter flüchtig sind als die ursprünglichen Salze....

Btw. z.B. konnte Barium- und Calciumsulfat beim Nachweis aus der Flammenfärbung vgl. http://homepage.univie.ac.at/peter.terzieff/Beispiel_18a.pdf nachgewiesen werden, wenn man die Probe mit Magnesiumpulver vermischte und einige (wenige) Tropfen verd. Salzsäure drauf gab. Dieses reagierende Gemisch (KLEINE Menge; sonst gibt es Löcher in den Haaren) wurde per Magnesiastäbchen in die Flamme getaucht.

Durch das Magnesium, was verbrennt und der Salzsäure konnten da auch die Barium- bzw. Calcium-Linien im Spektroskop gesehen werden, auch wenn dann bei Strontium in der Probe der Abzug rot leuchtete...fanden im Studium die Assis gar nicht lustig.....lernte das bei der verkappten CTA-Ausbildung als Labortrick....


Bj68
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Flammenfärbung
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