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Illum.-Ass.

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..Nein ich verrate nicht wo das war. Der Betrieb existiert auch nicht mehr


Wird sich aufgelöst haben mit der ganzen Säure

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Da hast Du noch nichtmal ganz Unrecht Wink Von Beton konnte an vielen Stellen keine Rede mehr sein, das war eher Kies und allein durch die sauren Aerosole waren Handläufe und Geländer zum Teil einfach weggerostet..."Begehbare" Leitungsbrücke für Strom, Schwefelsäure, Elektrolyt etc...
Wie gesagt, wenn in konventionellen chemischen Großbetrieben zum Teil schon solche Zustände herrschen möchte ich nicht wissen wie es in Kerntechnischen mit Sicherheit und Technik aussieht. Selbst wenn dort zehnmal sauberer und genauer gearbeitet wird ist das immer noch zu wenig...

p.s.:
Hab mir das bei Wiki nochmal durchgelesen. Das scheint kein Verbrennungsofen sondern ein Verglasungsofen gewesen zu sein und schwach aktives Material wird prinzipiell nicht verglast... Kein Schelm wer Böses dabei denkt...

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Ich muss sagen, dass man eher dem Verstorbenen gedenken sollte, als irgendwelche Zustände anzuprangern, obwohl ich das auch nicht von der Hand weisen will.

Aus diesem Grund habe ich überlegt, ob ich das posten soll, oder nicht.
Naja...
Meiner Meinung nach sollte jeder Mitarbeiter für sich selbst - natürlich im Rahmen des Möglichen entscheiden - welche Sicherheitsvorkehrungen er bei seiner Arbeit trifft, solange er sich sicher sein kann, dass bei einem eventuellen Fehlverhalten keine weitere Person verletzt werden kann oder das Ansehen einer Organisation/Vereinigung geschädigt wird. Z.B. "jemand" (Embarassed) setzt 100ml Knabberwasser in der Badehose an, da bin ich absolut nicht für irgendwelche übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen, wenn die ausführende Person sich über Risiken und eventuell auftretende Schäden bewusst ist und sie - für sich - als unwahrscheinlich einstuft - und nicht nachher irgendeine Versicherung bemüht, mit "aber da war doch" "aber ich hab doch" usw..
Tritt jedoch der Fall ein, dass man davon ausgehen muss, dass eine starke Gefährdung dritter aus dem Vorhaben resultiert, finde ich, dass man die Sicherheitsvorkehrungen sehr ernst nehmen, und fast überspitzt ausführend sollte, wenn man die Verantowrtung inne hat.
Ich bin zwar noch nie in die Situation gekommen - aber würde in einen Kesselwagen voll mit einer zündfähigen, flüchtigen, sehr giftigen Substanz in Empfang nehmen, würde ich auch bei täglicher Routine, jeden Punkt der Sicherheitsbestimmungen nochmal genauestens durchgehen und abarbeiten und ggf. die (Betriebs-)Feuerwehr informieren, wenn das Zeug umgefüllt wird, wo ich bei ner - m.E.n. vertretbaren Menge - keinen Finger in die Richtung krumm machen würde (außer vllt. einer Info an Persoenen in der Nähe). Das gleiche, wenn ich Gefahrguttransporte fahren würde (ja, Routine schleicht sich überall ein und jeder ist faul, aber bei solchen Mengen müsste man ein besserer Mensch sein und solche Gedanken überwinden, weshalb ich mich mit sowas sehr schwer tun würde Very Happy)
Ich finde, man sollte schon ein Gespür für den Schaden haben, den eine gewisse Substanzmenge im Extremfall haben sollte, wenn ein Unfall passiert - und diese sollte in etwa zwischen einer Schulevakuierung beim Austritt von 5ml Brom und einem normalen Sonntagsspaziergasng beim Austritt mehrerer Zentner Brom, liegen.

Also falls jemand was anzuprangen hat, gerne - ich hab wieder mal etwas getankt Very Happy, sorry.

EDIT: Die Syntax hat zumindest meinem ersten Korrekturlesen standgehalten Very Happy. Gute Nacht!


MfG TC

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Ich muss sagen, dass man eher dem Verstorbenen gedenken sollte, als irgendwelche Zustände anzuprangern,
Davon hat keiner was außer seiner Familie und die liest hier garantiert nicht mit sondern wird momentan mit Kondolenzen von "offizieller" Stelle belästigt.. Dann Lieber Zustände anprangern und auf Misstände aufmerksam machen um mehr Leid (konventionell oder nuklear) zu vermeiden!
Wäre der Gute einfach in Marseille beim Schornsteinfegen vom Dach gefallen, oder beim Muscheln fischen ersoffen würde es keine Sau interessieren.... Schornsteinfeger und Muschelfischer arbeiten allerdings nicht unbedingt in Anlagen deren Inhalt komplette Landstriche auf Jahrtausende unbewohnbar machen kann...
Selbst wenn Staplerfahrer Klaus ihn aufgespiesst hätte würde das nicht durch die Medien gehen...
Der Tod dieses Mannes ist bedingt durch den Rückbau einer Anlage welche in dieser Form nicht hätte existieren müssen sondern mit dem französischen Atomwaffenprogramm verbunden war (Ist?).

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Da hast du sicher recht, aber ob er nun beim Fischen über Bord gegangen wäre oder von nem Dach gefallen wäre, macht für mich keinen Unterschied - es ist ein Mitarbeiter, ein Mensch bei der Arbeit gestorben.
Hat für mich auch nichts mit dem Milieu, dem Umfeld oder dem Sektor in dem er gearbeitet hat, zu tun. Es war (soweit ich informiert bin, ich will ja nix falsches behaupten) ein Arbeitsunfall, der dadurch geschehen ist, dass jemand unachtsam war oder ein unerwarteter Vorgang vonstatten gegangen ist (höchstwahrscheinlich noch zu klären).
Ich frage mich immer, warum die Öffentlichkeit so eine krasse Unterscheidung zwischen einem Arbeitsunfall an einer Anlage in einer Kernkraftanlage oder einem anderem Betrieb macht.
(wohlgemerkt Arbeitunfall und nicht ein krasser Störfall im Prozess, der den sicheren Lauf der Anlage und die Gefährdung der Umgegend bedeuten könnte)

Diese ganzen hochgepushten Brände sind - m.E.n - so kratzig, wie die Fliege am Sack.
Was mich stört, sind die unzureichenden Sicherheitskreisläufe, bei manchen Anlagen, über die erst dann nachgedacht wird, wenns irgendwo gekracht hat, aber dann auch noch in einer so sinnlosen Art und Weise, wie Peter Pan die Ohren schlackern würden.
Ich frag mich waarum die eine Seite, so gegen die Kernkraft hetzt udn die adere Seite alles als so harmlos darstellt, wenn man die Anlagen doch mit beinahe absoluter Absicherung betreiben könnte, wenn man mal bisschen Kohle SINNVOLL investieren würde. Geld is doch da!
Seöbst wenn man KKW bauen würde, die tief in der Erde vesenkt mit bestem, fachkunigem, hochbezahltem, sicherheitsbeusstem Personal und 20m dicken Stahlbetonmauern unter nem utopischen Sicherheitsaufwand betrieben werden, würden, so bliebe über lange Zeit doch immer noch ein super sicherer Gewinn übrig.
Wie man an diversen Stellen lesen kann, bin ich sehr dafür Ressourcen so spärlich, wie möglich zu nutzen, und wenns fast unrebtabel ist, irgendwann werden wirs brauchen.

Für mich ist das Ergebnis gleich:
Durch unglückliche Zufälle, höhere Macht, fahrlässiges Verhalten, oder sonstwas ist jemand (oder mehrere) aus dem Leben geschieden. Vater, Mutter, Oma, Opa, Tante, Onkel, Bruder, Schweste, Mann, Frau usw.
Dass die Gefhar, dass so etwas mit vielen Menschen passiert, je nach Situation und Sparte unterschiedlich ist, sollte jedem klar denkendem Menschen klar sein. Und jeder klar denkende, beteiligte Mensch sollte auch sein möglichstes tun, dass diese Gefahren, in deren eventuellen Ursprung er involviert ist, minimiert werden.


MfG TC

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Zitat:
Ich frage mich immer, warum die Öffentlichkeit so eine krasse Unterscheidung zwischen einem Arbeitsunfall an einer Anlage in einer kernkraftanlage oder einem anderem Betrieb macht.
Wenn in einer Tortenfabrik ein Lachgastank explodiert ist das u.U. genauso tödlich, für den der daneben steht, und die Sahne schäumt nicht mehr. Wenn so ein Vorfall in einer kerntechnischen Anlage passiert ist das geringste Problem das bei irgendwem die Sahne nicht mehr schäumt...
Wären in Tschernobyl Sahnetorten produziert worden und keine nuklearen Megawatt hätte es keine Sau interessiert ob das Ding explodiert wäre oder nicht.
Zitat:
(wohlgemerkt Arbeitunfall und nicht ein krasser Störfall im Prozess, der den sicheren Lauf der Anlage und die Gefährdung der Umgegend bedeuten könnte)
...woher ist die Info Wink Belege wären nett ...

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Wie gesagt:
Zitat:
(soweit ich informiert bin, ich will ja nix falsches behaupten) ein Arbeitsunfall, der dadurch geschehen ist, dass jemand unachtsam war oder ein unerwarteter Vorgang vonstatten gegangen ist (höchstwahrscheinlich noch zu klären)


für mich bedeutet ein Arbeitsunfall, dass nur eine, oder wenige Personen bzw. eine eng begrenzte Fläche betroffen ist.

Wäre im ЧАЭСЛ irgendein Trafomantel explodiert, während ein Mitarbeiter Wartung durchgeführt hätte, und dieser dabei schwer verletzt worden wäre, oder gar getötet worden, hätte sicher kaum ein Westdeutscher überhaupt gewusst, dass Припять mal ne Stadt war, die mehr Einwohner, als meine Heimatstadt hatte. Und heutzutage wird ein Sech draus gemacht, wenn sich jemand in nem KKW nen Finger am Tacker verletzt.


MfG TC

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Ich gebe dir da zum teil recht, leider ist in der Nähe von Pripjiat aber Block 4 Explodiert und nicht nur ein Arbeiter bei der Reparatur eines Trafomantels ums Leben gekommen Wink
Letztlich bezeichnet ein Arbeitsunfall auch nicht mehr, als das was jemandem als Unfall in seinem Betrieb oder auf dem Weg dahin passieren kann.

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Die Bilder und Schilderungen von Newclears was solche chem. Betriebe angeht kann ich so bestätigen, das sind keine Einzelfälle. Dafür ist mir der Eindruck zu vertraut Wink Wenn ich einen Vorzeigebetrieb nennen sollte würden mir gerade mal 1-2 Einfallen...
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Verfasst am 13. Sep 2011

Zitat:
als das was jemandem als Unfall in seinem Betrieb oder auf dem Weg dahin passieren kann.

Was genau den Punkt einer Aufbereitungs-/Konditionierungseinrichtung für aktivierten/kontaminierten Abfall trifft, bei der, wie in jeder anderen Abfallbehandlungsanlage, mitunter mit "unvorhersehbaren" Dingen gerechnet werden muss.
Mit kerntechnischen Prozessen hat das Ding direkt nichts am Hut. Und der Abfall der da reingeht muss nichtmal aus nem Megawattbomber kommen.

Freilich wird hier der Tenor angeschlagen "Wenn da mit nix gefährlichem gearbeitet wird, ist es halt nur ein tragischer Unfall für den kleinen Betroffenenkreis", allerdings können eben nicht in jedem Betrieb nur Sahnetorten hergestellt werden, denn die stellen dir weder dein 99Mo noch kannst du damit 18F rein organochemisch an irgendwelche Zucker basteln.
Wegen dieser "schlimme schmutzige Industrie"-Geschichte, ich war ja dabei auf dem Treffen und hab die Bilder gesehen. Ich selbst war auch bisher selbst nicht faul, in Betrieben rumstehende Eimer mit 37% Formalin zu sehen, oder auch ganze Hallen in denen das Atmen direkt aufgrund der gasförmigen Form des Formaldehyds geradezu unmöglich ist. Auch aus 3-4m Höhe kleckernde konz. NaOH die wie folgt "troublegeshooted" wurde: "Geht ma bisschen nen Bogen rum".
Zitat:
Hab mir das bei Wiki nochmal durchgelesen. Das scheint kein Verbrennungsofen sondern ein Verglasungsofen gewesen zu sein und schwach aktives Material wird prinzipiell nicht verglast... Kein Schelm wer Böses dabei denkt...

Bisher wurde nur von der Behandlung von schwach aktiven Abfällen gesprochen. In unserem lokalen Wurstblatt wird sogar eine Aktivität für 4 t Inventar von 63 kBq genannt, was ich erstaunlich wenig finde. Genaueres lässt sich da erst in IAEA-Berichten bzw. wenn irgendwann mal was "kompaktes" durchsickert und nicht die Sensationsmedien da drüberackern.
Bevor man sich da festlegt was überhaupt passiert ist, reicht es nicht aus zu wissen was da alles auf dem Gelände ist. Gerade nicht aus unserer Beobachtersituation. In La Hague stehen auch nicht nur Verglasungsöfen. Klar, wenn so ne Einrichtung einfach mal die Entropie eskalieren lässt, ist das Problem weitaus ernster, da es dann konkret um hochaktiven Abfall geht. Bisher ist aber lediglich vom kBq-Bereich die Rede, nicht von TBq.

Ich will damit nicht sagen dass ich den lustigen Betrieben da mehr vertraue.
Der Schönrederei von Cogema und EDF kann ich auch nichts abgewinnen. Ebensowenig wie der von E.On, VKTA, KtG und auch der IAEA selbst. Es ist schlecht wenn man als "nicht ganzer Laie" schon merkt dass da alles drauf abzielt den größeren Anteil an "Voll-Laien" zu beruhigen, beschwichtigen und auch gut und gerne mal zu verarschen.
Allerdings sind das nunmal Sachen die einfach erforderlich sind. Keiner würde "eben mal so" das Risiko eines Arbeitsunfalles eingehen. Schon gar nicht eines Arbeitsunfalles bei dem irgendeine Störfallverordnung/KatSchutz zum Einsatz kommt und größere Auswirkungen durch Flächenkontamination etc. pp. zu erwarten sind. Und da wird man auch in Frankreich und auf der ganzen Welt nen ganz anderen Ton anschlagen. Vielleicht nicht so wie in Deutschland. Aber da wissen auch die Geldheinis, dass bei Austritt von irgendwelchem radioaktivem Scheiß, sofern man sich nicht gerade auf Nowaja Semlja befindet, schnell der Nachbar "Wind" davon bekommt und die Kacke sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch am Dampfen ist.

btw: Viel interessanter als mögliche "unfallbedingte Freisetzungen" finde ich die planmäßige Freisetzung von Aktivität in Frankreich. Grad zum Thema La Hague und 85Kr. Nach dem Motto: Da kann man hier auf nen Fernsehturm kraxeln, ein Betaspektrum aufnehmen und beobachten wann mal wieder Brennelemente aufgeschnibbelt werden.

Die gesamte Kiste ist problematisch. Und taugt weder für politische noch rationelle Betrachtung. Besonders nicht unter diesen Umständen der Berichterstattung. Von [url=http://en.wikipedia.org/wiki/2011_Missouri_River_Floods#Nebraska]Fort Calhoun[/quote] hat auch keiner mehr was gehört. Da haben es die Amis richtig gemacht.


Übrigens wurde das Ereignis auf INES 1 eingestuft.

PS: Scheinbar funktioniert es nun wieder ohne Fehler Neutral
Danke @ Jan Very Happy

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Abusus non tollit usum.

Wären Maulaffen giftige Gefahrstoffe im Sinne der GefStoffV, könnte man das Gaffen an Privatpersonen durch Personen ohne Sachkunde nach §5 ChemVerbotsV nach §328 StGB bestrafen.
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