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Erstellung eines brauchbaren Chemiekastens
Illumina-Mitglied

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Guten Tag,

Da die Chemieexperimentierkästen immer magerer werden, was die Chemikalien (und die Glasgeräte) betrifft, hatte ich schon lange die Idee mal einen brauchbaren Kasten, inklusive Experimentierbuch anzufertigen. Auch möchte ich mal einen grösseren Bericht (Heft oder Buch) über die gewinnung von Chemikalien aus "Haushaltsproduckten" schreiben und einen PSE-Experimentierkasten machen.

Zuerst zum Chemiekasen:
Der Kasten soll etwa 100 Chemikalien in mengen von einzelnen mg bis 20 g, ein Buch mit vielen Versuchen von ganz einfach, bis zu kleineren Synthesen und viele Glassachen (50 RG's, BG, Erli, kleine Destille, Schutzbrille...) enthalten.
Falls ich dann so einen Kasten auch verkaufen würde könnte ich aber leider nur wenige Chemikalien mitliefern, der Kasten würde aber Trotzdem alle Gebinde für die Chemikalien enthalten. Den Kasten selbst würde ich aus sperrholz anfertigen, so dass man alles praktisch darin verstauen kann.

Chemikalien:
-Kliumpermanganat 10 g (herstellung von Chlor, Bromwasser, Oxidation von Alkoholen...)
-Kaliumdichromat 10 g (Nachweis von Ethanol, oxidation von Alkoholen, herstellung von Bleichromat, Indikator für Cl-titration...)
-Chrom(VI)-Oxid 2 g (selbstentzündung von Ethanol)
-Natriummolybdat 2 g (Molybdänblau)
-Kaliumhexacyanoferrat(III) 5 g (Luminolchemolumineszenz)
-Magnesium 5 g (Stücke u. Pulver reduktion von Molybdat, reaktion mit Säuren, Blitzlichtpulver)
-Natriumpersulfat 10 g (darstellung von Iod und Brom)
-Natriumthiosulfat 20 g (quenchung von Halogenen, Sonnenuntergangsreaktion)
-Natriumhydroxid 20 g (für Natronlauge, Chemolumineszenz...)
-Bariumchlorid 5 g (Sulfatnachweis, eventuell in vorherigem Exp. aus Bariumcarbonat und HCl herzustellen)
-Silbernitrat 5 g (Chlorid, Bromid, Iodidnachweis, Silberspiegel)
-Calciumchlorid 10 g (Chloridquelle, hygroskopische Eigenschaften...)
-Natriumbromid 10 g (Bromidquelle, Bromwasserherstellung)
-Kaliumiodid 5 g (Iodherstellung, Iodidquelle...)
-Kaliumsulfat 10 g (Sulfaquelle)
-Natriumdisulfit 10 g (ausfällung von Gold, Reduktionsmittel)
-Kaliumcarbonat 10 g (Salzherstellung, Säureverdrängung...)
-Luminol 2 g (Chemolumineszenz)
-Hämin 20 mg (Katalysator Chemolumineszenz)
-Phenolphthalein 5 g (Indikator)
-Gold 50 mg (Reaktion mit Säuren)
-Silber 1 g (Reaktion mit Säuren)
-Platin 50 mg (Reaktion mit Säuren)
-Sacharose (Kohlenstoffturm)
-Wasserstoffperoxid 5% 100 ml (Sauerstoffdarstellung, Chemolumineszenz...)
-Schwefesäure 96% 50 ml (Kohlenstoffturm, Knabberwasser)
-Schwefelsäure 25% 100 ml (Salze, Säurenverdrängung...)
-Salzsäure 25% 150 ml (Salze, Königswasser)
-Ethanol 100 ml (Phenolphthaleinlösung...)


Natürlich schreibe ich die Gläschen dann noch schöner an, das ist jedenfalls einfach mal der Anfang

Ich habe bereits zwei Seiten des Experimentierbuches geschrieben, dieses stelle ich mir ähnlich vor wie die Bücher von Römpp. Hier meine zwei Seiten:
Zitat:

Salzanalytik und Salzreaktionen

1. Versuche zu Sulfat
V1.1 Man löse in einem Reagenzglas einen Spatel Calciumchlorid in wenig Wasser und versetze diese Lösung mit etwas 25%-iger Schwefelsäure, es bildet sich ein dichter, weisser Niederschlag.
V1.2 Verwenden wir anstelle des Calciumchlorids eine kleine Spatelspitze Bariumchlorid, es entsteht ebenfalls ein weisser Niederschlag.
Diese Reaktion kann man mit verschiedenen löslichen Calcium und Bariumsalze wiederholt werden, auch Strontiumchlorid gibt einen weissen Niederschlag mit Schwefelsäure.
Erklärung:
Wird Schwefelsäure zu einer Lösung von Calciumchlorid gegeben reagiert die Schwefelsäure, die eine sehr starke und schwerflüchtige Säure ist, unter Säureverdrängung. Sie verdrängt die Salzsäure aus dem Calciumchlorid und es bildet sich das schwerlösliche Calciumsulfat, welches als weisser Niederschlag ausfällt:
CaCl2 + H2SO4 → CaSO4 + 2HCl
Oder mit Bariumchlorid:
BaCl2 + H2SO4 → BaSO4 + 2HCl
Wenn wir nun Bariumchlorid oder Strontiumchloridlösung mit Schwefelsäure versetzen reagieren diese ebenfalls zu Salzsäure und Bariumsulfat bzw. Strontiumsulfat, die als weisser Niederschlag ausfallen. Würden wir aber eine Natriumchloridlösung mit Schwefelsäure versetzen so würde kein Niederschlag ausfallen, weil das Natriumsulfat das entsteht leicht wasserlöslich ist.
V1.3 Wir lösen in einem Reagenzglas eine kleine Spatelspitze Bariumchlorid in etwas Wasser, in einem zweiten Reagenzglas lösen wir eine Spatelspitze Kaliumsulfat ebenfalls in etwas Wasser. Nun giessen wir die eine Lösung zur anderen, es entsteht ebenfalls ein weisser Niederschlag aus Bariumsulfat.
V1.4 Wir können auch Calciumchloridlösung oder Strontiumchloridlösung zu einer Kaliumsulfatlösung geben (erwärmen!), auch hier entsteht ein weisser Niederschlag.
Erklärung:
Mischen wir eine Bariumchloridlösung mit einer Kaliumsulfatlösung fällt Bariumsulfat als weisser Niederschlag aus:
BaCl2 + K2SO4 → BaSO4 + 2KCl

2. Versuche zu Chlorid, Bromid und Iodid
V2.1 Wir versetze in einem Reagenzglas etwas verdünnte Salzsäure mit einigen Tropfen Silbernitratlösung (0,1 mol.l-1).
V2.2 Wir löse in einem Reagenzglas eine Spatelspitze Natriumchlorid in einigen Millilitern demineralisiertem Wasser auf, und versetze dies mit einigen Tropfen Silbernitratlösung (0,1 mol.l-1).
V2.3 Geben wir zu einer verdünnten Calciumchloridlösung etwas Silbernitratlösung, so entsteht ebenfalls ein weisser Niederschlag.
Die Reaktion mit der Silbernitratlösung geht auch mit vielen anderen Chloriden, wie zum Beispiel Kaliumchlorid, Bariumchlorid, Ammoniumchlorid…
Erklärung:
Geben wir zu einer Silbernitratlösung Salzsäure, so verdrängt diese aus dem Silbernitrat die Salpetersäure, und es bildet sich das schwerlösliche Silberchlorid, das als weisser Niederschlag ausfällt:
AgNO3 + HCl → AgCl + HNO3
Die Reaktion funktioniert auch mit vielen löslichen Chloriden, wie zum Beispiel Natriumchlorid oder Calciumchlorid:
AgNO3 + NaCl → AgCl + NaNO3
2AgNO3 + CaCl2 → 2AgCl + Ca(NO3)2
Reagieren auch noch andere Salze mit Silbernitrat? Probieren wir es aus!
V2.4 Lösen wir in einem Reagenzglas eine kleine Spatelspitze Kaliumiodid in wenig Wasser und versetze diese Lösung dann mit einigen Tropfen Silbernitratlösung so entsteht ein blassgelber Niederschlag aus Silberiodid.
V2.5 Wiederholen wir den Versuch V2.4 nochmals, aber verwenden wir anstelle des Kaliumiodids nun eine kleine Spatelspitze Kaliumbromid, so erhalten wir ebenfalls einen Niederschlag, der eine gelbliche Farbe hat.
Können wir diese verschiedenen Niederschläge unterscheiden?
Geben wir zu einer Silberchloridsuspension (z.B. aus Versuch V2.2) Ammoniaklösung (etwa das doppelte Volumen der Silberchloridsuspension), so löst sich das weisse Silberchlorid wieder auf, und es entsteht eine klare Lösung. Geben wir nun aber Ammoniaklösung zum Niederschlag aus Versuch V2.4 oder V2.5, so bleibt das Silberbromid bzw. das Silberiodid ungelöst und die Suspension bleibt weiss und trüb.
Erklärung:
Kaliumiodid und Kaliumbromid reagieren auf gleiche Weise wie das Natriumchlorid mit dem Silbernitrat:
AgNO3 + KI → AgI + KNO3
AgNO3 + KBr → AgBr + KNO3



Es ist mir klar, dass viele der aufgeführten Chemikalien nicht in einem solchen Kasten sein dürfen, die Liste ist erst ein kleiner Teil, von dem was ich mir vorstelle. Allerdings können gewisse Stoffe auch aus "erlaubten Stoffen" hergestellt werden. Im Experimentierbuch werde ich auch viele bekannte Experimente zusammentragen (Thermitreaktion, brummender Gummibär, verschiedene Lumineszenzversuche usw.), so dass dieses auch eine Art Experimentsammlung darstellt, und auch von Chemielehrern als Versuchssammlung gebraucht werden kann.

Die Chemikalien werde ich in 10 ml Rollrandgläser verstauen, so sieht das Ganze dann auch viel schöner aus als die Kosmos Plastikröhrchen, welche man ja fast gar nicht öffnen kann.

Für Anregungen und Ideen bin ich offen, vielleicht liesse sich so etwas auch als Gemeinschaftsprojekt durchführen.

LG
Lithiumoxalat

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Die Frage nach einem "brauchbaren" oder gar "optimalen" Chemiekasten ist schon recht alt, zumindest wurde sie schon seit 1790 gestellt. Inzwischen gibt es Seiten, die das Angebot am Markt vergleichen. Auf "Versuchschemie.de" (Seite ist Geschichte) gab es tege Diskussionen zu historischen und "optimalen" Kästen.


Ich wüede das Thema in drei Stufen angehen:
- Ein Kasten mit Buch, Geräten und legal versendbaren Chemikalien, der in sich und für die Zielgruppe "stimmig" ist.
- Im (Zusatz-)Buch müßten die Experimente so markiert sein, daß man gleich sieht, welche legal käuflichen Substanzen man zusätzlich braucht.
- Ein Zusatzkasten mit Buch und Geräten, der die über den "Grundkasten" hinaus gehenden Experimente abdeckt. Hier könnten dann auch Experimente mit schwerer erhältlichen Ausgangsstoffen und aufwändigerem Aufbau "drin" sein.


Leider wird es aus rechtlichen Gründen immer schwieriger, didaktisch sinnvolle Kästen zu konzipieren. Eine Variante könnte sein, daß man Buch, Geräte und Chemikalien voneinander trennt und den "Gerätepark" modular erweiterbar macht. Das größte Problem bleiben aber die Substanzen, da der Trend leider zur "Vergefahrstoffung" von bisher als ungefährlich bekannten Reagenzien geht.


Lass Dich nicht entmutigen, behalte aber immer die Verschärfungslage der Gesetze im Auge.
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Hallo oxalsaures Lithium,

die Idee und Dein Konzept dazu finde ich einfach nur "cool" - wie ihr jungen Leute heutzutage zu pflegen sagt...

Zitat:
Das größte Problem bleiben aber die Substanzen, da der Trend leider zur "Vergefahrstoffung" von bisher als ungefährlich bekannten Reagenzien geht.


Das sehe ich auch so.... Embarassed In der EU werden Chemikalien und ihre erlaubten Höchstmengen durch eine Euro-Norm für Chemie-Experimentierkästen seit den 1990ern reguliert Und leider dürfte die Schweiz auch diesbezüglich nach und nach umkippen, um mit den EU-Ländern im Handel zu bleiben...

Aber lass Dich bitte nicht entmutigen, behalte aber immer die "bekloppter werdende" Verschärfung der Gesetze leider auch in der Schweiz im Auge.

In den USA gab es bis vor kurzem ein Crowdfunding Project: The Atomic Chemistry Set

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Alles ist Chemie, sofern man es nur "probiret". (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

„Dosis sola facit venenum.“ (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus 1493-1541)

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@ Lithiumoxalat:

Als Anregung sollte dir folgender Link dienen:

http://www.file-upload.net/download-11347087/12345.zip.html


Einen Moment warten und dann den blauen Button zum Download drücken 62MB

12345.zip speichern. Fehlermeldungen mit Hinweis auf Viren sind Unsinn.
Die Hefte sind unverschlüsselt im pdf-Format.


All-Chemist
Erlebte Chemie-Fröhlich
Kosmos C4000 Experimentieranleitung
Kosmos.Chemie-Labor.C1
Kosmos.Chemie-Labor.C2
Kosmos.Chemikus

Empfehlenswert ist die "Erlebte Chemie von Frölich" mit ca 800 Experimenten und einem sinnvollen
Experimentierkastenaufbau.

Meine Frage: Warum möchtest du überhaupt einen Experimentierkasten bauen?
Verkaufen kannst du nur einen mir leeren Flaschen, selbst einfache Sachen wie Salzsäure, verd. Natronlauge etc.
kannst du per Post nicht versenden.
Deine Hauptaufgabe wir darin bestehen, 80% der notwendigen Chemikalien selbst herzustellen.
Viele Dinge wirst du nur in kg-Mengen kaufen können. Wozu dann Umfüllen in Minigefäße?

VG
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Wenn ich die Chemikalien nicht versenden darf, wie bekommen denn Apoteken die Chemikalien? Die habe doch keinen "privatkurir". Und in meiner Schule bestellen wir auch immer wieder z.B. konz. Säuren, welche einfach mit der Post zugeschickt werden. Oder gilt dies nur für den Versand an privat?
Wenn ich jetzt bei Distrelec einen Bleiakkumulator und 1 kg Natriumpersulfat oder Eisen(III)-Chlorid bestelle, dann bekomme ich das ohne problem als privat mit dder Post zugeschickt. Auch wenn ich ein Paar kg Batterien bestelle kommen die mit der Post, obwohl darin Kalilauge enthaltenist. Ja sogar die "Hochexplosiven, leichtentzündlichen Li-Pol Akkus kann man in grossen Mengen als Privat bestellen.
Wenn dies wirklich so streng ist, dann müssen die Leute eben die Chemikalien bei mir abholen kommen Confused . Aber in erster Linie geht es mir darum zu zeigen, wie ein brauchbarer Experimentierkasten aussieht, bzw. darauf aufmerksam machen, was möglich wäre wenn...

Ich denke, wenn man den Kasten verkaufen möchte, müsste ich einen Kasten der zum Beispiel eine gute Grundausstattung an Glasgeräten hat und ein Buch, welches die Herstellung und Bezugsquellen für Chemikalien behandelt machen. Da könnte z.B. die Elektrolyse sehr hilfreich sein, auch ein Birkland-Eyden-Generator wäre da auch noch interessant, allerdings braucht der hohe Spannung Rolling Eyes .

Mal sehen, was sich da machen lässt Smile .

LG
Lithumoxalat

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ChemDoc hat Folgendes geschrieben:
(...)

Meine Frage: Warum möchtest du überhaupt einen Experimentierkasten bauen?
Verkaufen kannst du nur einen mir leeren Flaschen, selbst einfache Sachen wie Salzsäure, verd. Natronlauge etc.
kannst du per Post nicht versenden.
Deine Hauptaufgabe wir darin bestehen, 80% der notwendigen Chemikalien selbst herzustellen.
Viele Dinge wirst du nur in kg-Mengen kaufen können. Wozu dann Umfüllen in Minigefäße?

VG


Ich vermute mal, dass es darum geht, das Andere den Kasten "nachbauen" können.
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Zitat:
Wenn ich die Chemikalien nicht versenden darf, wie bekommen denn Apoteken die Chemikalien? Die habe doch keinen "privatkurir". Und in meiner Schule bestellen wir auch immer wieder z.B. konz. Säuren, welche einfach mit der Post zugeschickt werden. Oder gilt dies nur für den Versand an privat?


Klar geht alles, mit Gefahrgutversand. Bietet nur DHL nicht an, aber TNT, DPD und trans-o-flex. Also alles was T und T+ ist kannst vergessen, auch wenn du ein Gewerbe aufmachst (musst du eh, wenn du was verkaufen willst und dann musst du alle rechtlichen Rahmenbedingungen für ein Gewerbe in der chemischen Industrie erfüllen Wink have fun Wink ). Bei anderen Sachen muss man halt gucken, sollte machbar sein. Chemiekästen enthalten ja auch noch Oxidationsmittel etc. Du musst halt dein Kasten explicit für Erwachsene anbieten.

Man kann das natürlich durchziehen, dann eben mit einem Startup versuchen (oder du hast genug Eigenkapital). Sollte man aber erst machen wenn man volljährig ist und vielleicht eine Ausbildung in dem Bereich hat. Sonst kannst du ja dein eigenes Unternehmen nicht verwalten und organisieren. Oder man kann es auch einfach lassen.

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Ich kann den Antrieb, selbst einen Chemiekasten zusammenzustellen, gut nachvollziehen. Ich habe als Schüler meine jüngeren Cousins und Geschwister mit selbstgebauten Chemiekästen beschenkt. Das waren allerdings Schuhkartons mit nur 5 oder 8 Chemikalien drin und einem handgeschriebenen (dann fotokopierten), 20-seitigen Anleitungsheft.

Die Intention, einen Kasten zusammenszustellen der die gesamte Breite der Chemie abdeckt und "100 Chemikalien" enthält, finde ich - ehrlich gesagt - ziemlich "überkanditelt". Das ist ein Projekt, das Jahre an Arbeit konsumieren würde und kommerzialisieren lassen wird sich das aufgrund aller genannten Probleme kaum.

Da solltest du, lithiumoxalat, deine Kreativität an was Fruchtbarerem austoben. Ein gutes Experimentierbuch zu schreiben, wäre z.B. eine sinnvolle Alternative.

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lemmi hat Folgendes geschrieben:
Ein gutes Experimentierbuch zu schreiben, wäre z.B. eine sinnvolle Alternative.
Solche Bücher gibt es massenhaft.
In meiner papiernen Bibliothek habe ich allein 25 bis 30 deutsche Experimentierbücher herumstehen. Da etwas Neues hinzuzufügen, hieße das Rad neu zu erfinden.
Für jemanden, der schon ein eigenes Labörchen hat, wäre ein Chemiekastenbau ein Schritt in seine Vergangenheit.
Wirklich sinnvoll wäre aufgrund der extrem schwierigen legalen Beschaffung der Chemikalien, ein Buch über die Synthese dieser Dinge aus
einfachsten Mitteln (solange dies noch erlaubt ist).
Mein Blutdruck steigt fast regelmäßig, wenn ich über Versuche lese, die Otto-Normalverbraucher niemals machen könnte, weil die Substanzen
illegal bezogen wurden - mit Händlerlizenzen, aus Tauschbörsen, abgestaubt aus der Uni, der Firma oder sonst irgendwo.
VG
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Hmm,
die Herstellung vieler der für solche Chemiekastenexperimente benötigten Substanzen - insb. natürlich der anaöytisch irgendwie nützlichen - ist bekanntlich in Werken über die Elementaranalyse und Maßanalyse im präparativen Teil zu finden. Dort sind natürlich immer auch Mittel wie die behördlich so gefürchteten Chromate, Dichromate, Permanganate usw. aufgeführt.*
Die Grundsubstanzen für diese jeweiligen Präparate sind bekanntlich vielfach ohne Probleme auch aus Z.B. Stählen oder sonstigen Alltagsmitteln gewinnbar, denn sie sind nach wie vor in allerlei technischen Produkten unerläßlich.
Gleiches gilt eben auch für vieles sonst.
Natürlich bedeutet ein solches Vorgehen ein besonderes Maß an Aufwand, umgekehrt ist es aber auch eine gute Schule für den praktischen Laborchemiker, der eben wie vor 150 Jahren immer mehr gezwungen ist, sich "der alten Verfahren" neu zu bedienen.
Die Rezepturen aus solchen Werken herauszusuchen, sie auf Handhabbarkeit auch im Hobbylabor zu prüfen und eine entsprechend kommentierte Listung zu erstellen dürfte wohl genügend Arbeit für eine eigene Redaktion sein. So manches davon ist aber ohnehin als jeweilig eigener Versuch in den einschlägigen Foren zu finden.
Vllt. kann man so einen schönen Kasten entwickeln, der sich quasi der Geschichte der praktischen Chemie im Kleinlabor widmet und eher die Versuche zur Gewinnung der Rohstoffe sowie deren Verwendung bis zum fertigen Agens widmet, statt die bislang so üblichen "Ich mixe mal dies und jenes zusammen"- Kästen zu wiederholen.

)Oo.
Gedanken

*vgl. Jander,Blasius - Lehrbuch der analytischen und präparativen anorganischen Chemie

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Unendliche Vielfalt in unendlicher Kombination.

Agressiv und feindselig, boshaft, manipulierend und hinterhältig, hämisch, überkritisch, herrschsüchtig und sinnlos brutal, das sind die Primärtugenden, die zusammengenommen Menschen vor allen anderen Spezies auszeichnen.
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Ich glaube, ich muss die Idee wirklich etwas "umkrempeln", vielleicht schreibe ich wirklich mal etwas zur Gewinnung von Grundstoffen. Viele Stoffe kann man aus technischen Produkten gewinnen, z.B.: Wolfram, Molybdän (aus Glühlampen u. Röntgenröhren); Chrom, Nickel, Cobalt, Zink, Blei, Beryllium (aus Metalllegierungen), HCl und Natriumsulfat aus NaHSO4 + NaCl, HNO3 aus NaHSO4 + Dünger, H2SO4 aus Batterien oder aus Eisensulfat, ja sogar Brom aus "Aquabrom", Chlor aus HCl und Poolchlortabletten und durch Elektrolyse noch vieles mehr...

LG
Lithiumoxalat

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Man sollte die Dinge, die man billig und problemlos kaufen kann nicht mit viel Aufwand selber herstellen.
Wolfram, Chrom, Manganflakes, Nickel-Briketts, Zink, Blei, Salzsäure, Schwefelsäure kann man für wenig Geld in recht hoher Reinheit
bei iBäh kaufen. Auch bekommt man bei https://shop.es-drei.de/ eine Menge anderer interessanter Chemikalien.
Anders sieht es bei Nitraten, Kaliumpermanganat, Kaliumbichromat etc. aus.
Hier lohnt sich eine eine Darstellung in jedem Falle.
Ich habe die alten Kosmos-Chemiekästen mal nach ihrer Chemikalienausstattung abgeklopft und war überrascht,
mit wie wenig die Kästen auskamen. Hier die Ergebnisse:


Chemikalienliste von "Erlebte Chemie" 7. Auflage (1953)- Fröhlich: 800 Experimente!

Aktivkohle
Alizarin
Aluminiumblech
Aluminiumsulfat
Anilin
Ammoniummolybdat
Anthrazen
Bariumchlorid
Benzol
Bleiblech
Bleiglätte
Blutlaugensalz, gelb
Diamantfuchsin
Eisen, draht, pulver
Eisen(III)chlorid
Formol (Formalin)
Gerbsäure
Gips
Holzkohle
Jod
Jodkalium
Kaliumbichromat
Kaliumbromid
Kaliumpermanganat
Kalk, gebrannt
Kalziumkarbid
Kalziummetall
Kalziumphosphat
Kobaltnitrat
Kupferoxyd
Kupfersulfat
Magnesiumband
Marmor
Natron
Natriumthiosulfat (Fixiersalz)
Natronlauge
Phosphor, rot
Phosphorsalz (Natrium-ammonium-hydrogenphosphat)
Phthalsäure
Resorzin
Salizylsäure
Salpetersalz (Kaliumnitrat)
Salpetersäure
Salmiakgeist
Salmiaksalz (Ammoniumchlorid)
Salzsäure
Schwefel
Schwefelsäure
Silberblech
Silberoxyd
Traubenzucker
Zinkblech


Chemikalienliste von Kosmos C4000 (1990): Über 600 versuche

Aceton
Aluminiumfolie
Ameisensäure, 25%
Ammoniakwasser, 24% (Salmiakgeist)
Ammoniumcarbonat
Ammoniumchlorid
Ammoniumeisen(II)sulfat
Ammoniumheptamolybdat
Ammoniumnickelsulfat
Ammoniumthiocyanat
Ascorbinsäure (Vitamin C)
Bariumchlorid
Benzin
Benzoesäure
Bleiblech
1-Butanol
Calciumhydroxid
Calciumsulfat
Chlorkalk
Cobaltchlorid
Eisendraht
Eisenfeilspäne
Eisen(II)sulfat
Essigsäure, 25%, 80%
Ethylenglykol
Glycerin
Jodtinktur
Kaliumbromid
Kaliumchromsulfat
Kaliumdichromat
Kaliumhexacyanoferrat(II)
Kaliumhexacyanoferrat(III)
Kaliumjodid
Kaliumnitrat
Kaliumpermanganat
Kaliumpermanganat-Zubereitung(2Teile Natriumsulfat+1Teil KMnO4)
Kohleelektrode
Kupferblech
Kupferdraht
Kupferoxid
Kupfersulfat
Luminol-Zubereitung
Marmorstücke
Magnesiumband
Methylorange-Zubereitung
Natriumacetat
Natriumammoniumhydrogenphosphat
Natriumcarbonat
Natriumhydrogencarbonat
Natriumhydrogensulfat
Natriumthiosulfat
Natronlauge, 25%
Phthalsäure
2-Propanol (Isopropanol)
Resorcin
Salicylsäure
Salpetersäure, 30%
Salzsäure, 20%
Schwefel
Schwefelsäure, 30%
Silbernitrat
Traubenzucker
Trockenspiritus
Wasserstoffperoxid, 3%
Weinsäure
Zinkpulver
Zinkblech



Chemikalienliste von "Chemische Experimente die gelingen" Römpp von 1958, Seite 38-51

Alaun (Kalium-Aluminiumsulfat)
Aluminiumpulver
Aluminiumsulfat
Ammoniakwasser (Salmiakgeist)
Ammoniumnitrat
Anilinfarben
Äther (Äthyläther, Schwefeläther)
Ätzkali (Kaliumhydroxyd)
Ätzkalk (Gelöschter kalk)
Ätznatron (Natriumhydroxyd)
Bariumchlorid
Bariumnitrat
Bariumsulfat (Baryt, Schwerspat)
Bärlappsporen (Bärlappsamen, Lycopodium)
Benzin
Benzol
Blei
Bleinitrat
Blumenblau (Anthocyan)
Blutlaugensalz, gelbes (Kaliumferrocyanid)
Blutlaugensalz, rotes (Kaliumferricyanid)
Borax (Natriumtetraborat)
Borsäure
Braunstein (Mangandioxyd)
Brennspiritus
Brom
Bromkalium (Kaliumbromid)
Bromwasser
Chlorkalk
Chromgelb (Bleichromat)
Eisen(III)chlorid
Eisenhammerschlag (Fe3O4)
Eisenpulver
Eisenvitriol (Eisen(II)sulfat
Erdöl (Petroleum)
Essigsäure
Fixiernatron (Fixiersalz, Natriumthiosulfat)
Formaldehyd
Gelatine
Gips
Glycerin
Jod
Jod-Jodkali
Jodkalium (Kaliumjodid)
Jodtinktur (alkoholische Jodlösung)
Kalilauge (Lösung von Ätzkali in Wasser)
Kalisalpeter (Kaliumnitrat)
Kaliumchlorat
Kaliumdichromat
Kaliumpermanganat
Kaliumrhodanid
Kalk (Kohlensaurer Kalk)
Kalkwasser (Kalziumhydroxyd in Wasser)
Kalziumchlorid
Kampfer
Karbid
Kobaltchlorid
Kochsalz
Kupfer
Kupfer(II)chlorid
Kupfer(II)oxyd
Kupfervitriol (Kupfer(II)sulfat
Lackmus
Magnesium
Magnesiumchlorid
Magnesiumoxyd
Mennige (Pb3O4)
Methylviolett
Naphthalin
Natron (Natriumbikarbonat)
Natronlauge
Natronsalpeter (Natriumnitrat)
Phenolphthalein
Phosphor, roter
Pikrinsäure (Trinitrophenol)
Pottasche (Kaliumcarbonat)
Salmiak (Ammoniumchlorid)
Salpetersäure
Salzsäure
Schwefelkohlenstoff
Schwefelsäure
Seignettesalz (Kaliumnatriumtartrat)
Silbernitrat (Höllenstein)
Soda (Natriumkarbonat)
Stärke
Strontiumnitrat
Tannin (Gerbsäure)
Tetrachlorkohlenstoff
Wasserglas (Natronwasserglas)
Wasserstoffperoxyd
Weinsäure
Zinkvitriol (Zinksulfat)

VG
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Hmm,
Das mit der Schwefelsäure aus Eisenvitriol ist eine gute Idee um zu beginnen. Kalk brennen im Anzündkamin ebenso. Als Grundstock für weitere Versuche um alle Mögliche, da könnte dann vllt. auch Calcinierte oder gar kaustische Soda oder Kali ist ebenfalls eine schöne Grundstoffgewinnung. Mit diesen Stoffen ist dann wieder so einiges andere zu machen, Man denke z.B. an die Freisetzung von Ammoniak aus dessen Salz und damit die Fertigung von (verdünntem) Salmiakgeist...

Auchch dachte ich da an so schöne Versuche, wie "Oxalsäure aus Rübenblättern", Die Mauersalpeterdiskussion und damit verwandtes, oder auch die Gewinnung von Cytin bzw Cystein und anderer Aminosäuren aus z.B. Haaren, Eiern...
Vllt. auch irgendwas zum Thema Erzaufbereitung zur Gewinnung von allerlei Metallen aus Erzen, Phosphor aus Knochen (nein, es soll kein weiterer Dorfteich als "Müllkippe" für Säureabfälle herhalten müssen :peinlich: ), aber vllt. durchaus Versuche wie die kontrollierte Verbrennung von Wasserstoff in Chlor (beides aus Elektrolyse) zur Gewinnung von HCl (Einsatz von Potovoltaik zur Rohstoffgewinnung?) und dergleichen mehr...

ach,keine Ahnung, bin vllt. einfach nur doof. Sorry to bother you.

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Unendliche Vielfalt in unendlicher Kombination.

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Dimethylsulfoxid hat Folgendes geschrieben:
Bei anderen Sachen muss man halt gucken, sollte machbar sein. Chemiekästen enthalten ja auch noch Oxidationsmittel etc. Du musst halt dein Kasten explicit für Erwachsene anbieten.


und selbst dann steht das CMR-Abgabeverbot an Privatpersonen im Raum, was Danke REACH immer weiter wächst....

Btw.September 2017 erreicht Kaliumdichromat was laut REACH eine SVHC ist, sein Sunset-Datum d.h. gewerbliche Verwendung nur nach Autorisation durch die ECHA ansonsten kickt der §27b ChemG https://www.gesetze-im-internet.de/chemg/__27b.html rein....

Bj68
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Zitat:
SVHCs (Substances of Very High Concern, dt.: „besonders besorgniserregende Stoffe“

@ BJ68: Solche Abkürzungen muß "Otto-Normalverbraucher" immer erst nachschlagen.

„besonders besorgniserregende Stoffe“ darunter fallen vor allem die Sicherheitsfanatiker der EU und die
"Spezialisten", die Substanzen nahezu willkürlich nach kommerziellen Interessen einstufen.
Besonders erwähnenswert die Übertragung von Tierversuchen mit idiotisch hohen Dosierungen auf
menschliche Verhältnisse.
Mit gleicher Berechtigung könnte man Sand als tödliche Bedrohung einstufen - und wer das von diesen
Narren nicht glauben mag, der sollte sich mal einen 50 kg Sack von 20 m Höhe auf die Verdickung über
seinen Hals fallen lassen.

VG
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Erstellung eines brauchbaren Chemiekastens
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