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Einfacher Nachweis einiger Metalle
Illumina-Admin

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Einfacher Nachweis einiger Metalle

Geräte:

Reagenzglas

Chemikalien:

Ammoniakwasser 25% (?)


Probe

Durchführung:

Die Probe wird mit 10 ml Ammoniakwasser im Reagenzglas gemischt.
Die Flüssigkeit färbt sich...

- Braun -> Eisen(III)
- Grün -> Eisen(II)
- Weiß -> Aluminium
- Weiß (im Überschuss) -> Zink
- Grün (Überschuss -> Blau) -> Nickel
- Blau (Überschuss -> Grün) -> Cobalt
- Blass Rosa -> Mangan
- Grün -> Chrom

Entsorgung:

Reste werden in die Schwermetallabfälle gegeben.

Erklärung:

Es bilden sich die jeweiligen Hydroxide, die spezifische Farben haben. Bei Zugabe eines Überschusses kommt es bei Nickel und Cobalt zu weiteren Farbänderungen, da sich Amminkomplexe bilden.

Beispiel:

Fe2+ + 2 NH3 + 2 H2O ---> Fe(OH)2 + 2 NH4+

Bilder:

Prüflösungen, von links nach rechts: Fe3+, Fe2+, Zn2+, Ni2+, Co2+


Nach der Zugabe von Ammoniaklösung.


Nachdem einmal durchmischt wurde.

(Alle Bilder von cybercop)
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Ammoniakwasser reagiert auch mit Samariumsalzen unter Bildung von Ammoniumsamarium Verbindungen
Kann man vielleicht noch mit Hinzufügen


Ansonsten aber schön gemacht Very Happy
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Pok
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Welche "Ammoniumsamarium"-Verbindung soll das sein? Samariumsalze bilden in Lösung mit Ammoniak doch nur (vermutlich weißes bis fahlgelbes) Samariumhydroxid.
Da du das offenbar schon ausprobiert hast, lade doch ein Bild hoch. Wink
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Toller Versuch Smile.

Ich könnte es ausprobieren. Ich habe 50g Samarium(III)-chlorid da.

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MfG HgO

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Hier ist das Bild, man kann die Farbe nicht so gut erkennen da es nur eine sehr geringe Menge Sammariumsulfat war.

Sorry das das Bild so lange gebraucht hat, aber ich war einige Tage nicht im Lande Very Happy
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Pok
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Ok, welche Farbe soll das sein? Wink Beschreibe doch mal bitte genau, wie du es gemacht hast. Einfach Samariumsulfatlösung + Ammoniakwasser (welche Konzentration?) zusammengekippt bei Raumtemperatur?
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NI2
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Mich wundert dennoch diese dunkle Färbung... Untypisch für Lanthanoide.

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Pok
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Ja, hat mich auch gewundert. Bei mir sieht es so aus:


1 ml gesättigte Samariumsulfat-Lösung + 9 ml Wasser + 1 ml 10 %iges Ammoniakwasser


3 ml gesättigte Samariumsulfat-Lösung + 3 ml 25 %iges Ammoniakwasser

Beim Erhitzen verändert sich da auch nix. Charakteristisch würde ich das nicht nennen. Mit viel Einbildung sieht man in dem weißen Niederschlag einen Gelbstich. Das ist keine Samarium-Ammonium-Verbindung, sondern einfach nur Samariumhydroxid.

Vermutlich war das Samariumsulfat von 110Darmstadtium einfach nur verunreinigt! Wink
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NI2
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Die Farbe hätte ich auch eher erwartet...

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Ja war es tut mir leid das ich euch verwirrt habe. Ich habe noch einmal ordentlich gewasche und wieder getrocknet jetzt ist es auh trüb weiss.
Wundert mich nur das es vorher so bräunlich gefärbt war, da ich es am Anfang schon ordentlich gewaschen habe.
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NI2
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Nur das ist VIEL zu dunkel/braun/whatever, was kann das sein? Im Prinzip nur Verunreinigungen aus'm Sm?!

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@ Darmstadtium
Woher stammt denn die Samariumprobe? Das dunkle braun sieht mir stark nach einer Fe³+ geschichte aus.

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"...wie ein Sprecher betont,hat für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden."
http://www.youtube.com/watch?v=bn0PgN0HpRY
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NI2
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@Newclears: Der entsprechende NS sähe aber anders aus.

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Die Probe hab ich aus dem Keller meines verstorbenen Großvater, der in Jungen Jahren, d.h 1955-1960 mit Chemie hantiert hatte. das Zeug war in ner Weissbleich/Eisen/was weiss ich-Dose mit undichtem Schraubverschluss verwahrt. Mein Großvater hatte damals 25g Samarium für mehrere Hundert Mark erstanden(ist mittlerweile unbrauchbar nur noch Samariumoxid) und teilweise zu Samariumverbindungen verarbeitet(d.h. Sm-Sulfat&Chlorid). Auf jeden Fall ist das Zeug schon seeeehr alt. Very Happy
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Pok
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Das ist interessant. Hatte der noch ähnliche Sachen im Keller? Hat der das hobbymäßig oder beruflich benutzt?
25g Samarium bekommt man heutzutage hinterhergeworfen. Sm ist eines der billigsten Lanthanoide.

Da könnte es mehrere Ursachen für die Verunreinigung geben.
Metallisches Samarium ist m.W. nicht so rein zu bekommen wie Samariumoxid (daraus hatte ich jedenfalls das Sm-Sulfat hergestellt).
Außerdem waren die Trennungsmethoden für die Lanthanoiden in den 50er Jahren noch sehr "steinzeitlich". Soweit ich weiß, wurde damals das Ionenaustausch-Verfahren überhaupt noch nicht dafür genutzt (heute Standard), wodurch grundsätzlich nicht so einfach hohe Reinheiten zu erreichen waren bzw. nur mit enormem Aufwand (daher vermutlich auch der hohe Preis).
Zuletzt wäre es auch möglich, dass sich Rostspuren des Gefäßes zu dem zu Staub zerfallenen Sm/Sm-Oxid gemischt haben.
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