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Edelstahlflansch - "drehbar"?
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Hallo,

angenommen, man liest in der Produktbeschreibung von Vakuumflanschbauteilen von "Flansch drehbar", in welchen Punkten unterscheidet sich dieses Produkt dann von "Flansch fest"? Über Google findet man zwar viele Bildchen und Angebote zum Kauf dieser Flansche, allerdings keine konkreten Angaben zu den Unterschieden - ich hätte gedacht, dass der eigentliche Flansch dann nicht fest mit dem Rohr etc. verschweißt ist, sondern über was auch immer mit diesem verbunden ist und sich frei drehen lässt...?

Ist jemandem etwas konkretes dazu bekannt, so wäre ich sehr dankbar Wink

MfG

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„Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist. “
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Ist wie bei z.B. Hydraulik oder bestimmten Gasanschlüssen. Der Flansch ist über ein Kugelsystem drehbar mit dem Gerät verbunden. Die eigentliche Abdichtung erfolgt über eine Dichtung die beim Anschliessen an das Gegenstück gepresst wird.

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Vielen Dank für die Antwort, Lars!

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„Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist. “
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Keine Ursache Wink Man sollte aber immer darauf achten, dass die Dinger wirklich dicht schliessen also nix klemmt etc. Ausserdem sind die Teile verhältnismäßig teuer.

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Hallo,
wenn es um einen Vakuumflansch geht müsste es ja fast ein CF Flansch sein. Denn nur die haben Löcher...
Bei diesen Teilen ist die Schneide der Dichtfläche wie Lars schon beschrieb feststehend und der Lochkreis beliebig drehbar.



Kann man vieleicht hier im Bild sehen, die Dichtfläsche wird auf das Rohr gebraten und der Flansch kommt (vorher) als Überwurf drauf.

Darf man fragen was du vor hast? Reicht Iso-K nicht?
CF ist nämlich nicht unbedingt sehr Anwenderfreundlich Wink

Gruß
Torsten
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Zitat:
CF ist nämlich nicht unbedingt sehr Anwenderfreundlich


Inwiefern nicht?

Zum Anwendungszweck, sorry, aber genaueres würde ich gerne für mich behalten, da es - mal wieder - um JuFo (Jugend forscht) geht Wink

Ich sage mal so viel, es geht um Hochvakuum und höhere Temperaturen, und auf Anhieb erschien mir CF irgendwie "robuster" als ISO-K, zudem meinte mein Vater, "Nimm CF, das hält alles aus", daher die Wahl Wink

Zitat:
Ausserdem sind die Teile verhältnismäßig teuer.


Das durfte ich vor ein paar Tagen schmerzlich erfahren, als ich die Katalog-PDF eines Herstellers von CF-Flanschen öffnete... Mr. Green

LG

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Wenn du ausheizen must kommst du wohl um CF mit Kupferdichtungen nicht herum, das geht aber auch nicht unbegrenzt oft.
Nach einigen Zyklen kommt es zu messbaren Lecks.

In welchem Druckbereich muss das denn spielen?

Ab einem gewissen Bedarf lohnt es sich fast eine Drehbank und einen Microplasmabrenner zu kaufen bei den Katalogpreisen Wink


Gruß
Torsten
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Zitat:
In welchem Druckbereich muss das denn spielen?


Vorerst ist Feinvakuum angedacht, Druckbereich bei ca. 0,01mbar, als Dichtung hatte ich mit Silber beschichtete Kupfer-Dichtungen angedacht, jedoch ist es so, dass man diese Dichtungen bekanntermaßen nur einmal verwenden kann, da ich das betreffende Bauteile aber relativ oft öffnen werde (bzw. muss), ist das Ganze natürlich etwas schwierig; und Geld, um jedes Mal eine neue Kupfer-Dichtung zu verwenden, habe ich nun wirklich nicht --> ratlos Wink

Zitat:
Ab einem gewissen Bedarf lohnt es sich fast eine Drehbank und einen Microplasmabrenner zu kaufen bei den Katalogpreisen


Das verrückte ist ja, dass ein spezielles Bauteil in der Größe 15*15*15cm fast schon 1k€ kostet, sprich die Drehbank würde sich wirklich lohnen - ich werde das Ganze aber nun vorraussichtlich mittels CNC-gesteuerten Drehbänken angehen, wenn ich meinen Vater dazu gebracht habe, in seiner Firma eine davon für mich freizumachen Wink

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Naja wenn du nicht viel unter 1x10⁻7mbar musst, dann würde ich doch Iso-K nehmen und eine Turbo mit dem nötigen "Fummpp". Gerade fürs zerlegen bietet das Vorteile.
Und das CF bei jeder Montage dicht wird ist auch eine Übungssache bzw. muss man das etwas im Daumen haben Wink Von festgefressenen Befestigungsschrauben ganz zu schweigen... kotz.

Hast du einen RGA bzw. ein MS in der Applikation geplant?

Gruß
Torsten
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Zitat:
Hast du einen RGA bzw. ein MS in der Applikation geplant?


Nein, für derartige Applikationen fehlt bislang eindeutig das Geld, der Uni gehe ich schon anderwertig auf die Nerven und der Sponsorpool dieses Jahr ist schon ausgeschöpft Wink

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Hallo,

noch eine Verständnisfrage an Torsten,

angenommen, ich habe einen DN 160-Flansch; wie viele Pratzen bzw. Klammerschrauben benötige ich dafür?

Grüße

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Bei Iso-K min. 4 besser 6st.

Bei CF ergibt sich das automatisch mit dem Flansch, da werden auch alle 20 Schrauben benötigt sonzt wird der nicht dicht.
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Edelstahlflansch - "drehbar"?
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