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So, jetzt siedet der Ansatz etwa schon seit 3,5 h. Der Ansatz sieht von oben immer noch gleich aus, aber als ich ihn zum umschwenken aus dem Sand hob habe ich nicht schlecht gestaunt! es sind viele, etwa 5-8 mm grosse Kaliumtropfen sichtbar! Very Happy Very Happy
Ich vermute, dass diese Reaktion auch mit vielen anderen Alkoholen funktioniert. Lampenöl, Ethanol, Spitzer od. Anode, und aus Asche hergestelltes Kaliumhydroxid, das klingt nach "Kalium aus Altagsprodukten" (Holz, Lampenöl, Kalk, Spiritus, Wasser, Mg aus spitzer oder Anode), auch wenn es mit recht grossem Aufwand verbunden ist.
Bilder füge ich hier später noch ein.






zwei gosse Kaliumkugeln, die auf der oberfläche schön kristallstrukturen haben.

Fazit:
Die Ausbeute ist bei mir deutlich kleiner als bei lemmi. Das liegt vermutlich daran, dass mein KOH sehr trocken war, dadurch gab es am anfang keine heftige Reaktion und die KOH-Plätchen zerfielen nicht richtig, sie verklebten mit dem Mg-Pulver, wodurch die Reaktiondoberfläche verkleinert wurde (das könnte man durch gelegentliches umrühren mit einem Glasstab verhindern). Das verwenden von n-Butanol anstelle des terziär-Butanols war ervolgreich, vermutlich ginge dies auch mit anderen Alkoholen.

mfG
Lithiumoxalat


PS: ich müsste mal eine Mg-feilmaschine bauen!(wäre auch zur fertigung von anderen Metallpulver praktisch)

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass dein KOH trockener ist als meines, bloß weil das Gebinde frisch geöffnet war. KOH ist immer wasserhaltig und der Gehalt liegt bei ca 85%. Das sollte schon das Analysenzertifikat auf dem Gefäß bestätigen. Im Zweifelsfalle mal titrieren.

Vermutlich liegt die niedrigere Ausbeute an der Verwendung von n-Butanol und daran, daß du grobere Mg-Späne verwendet hast. Letzteres ist wohl aucch dafür verantwortlich, dass es anfangs keine heftige Reaktion gab. Bei längerer Versuchsdauer würde die Ausbeute vermutlich steigen. Wie hoch war sie denn ?

Aber immerhin beweist dein Versuch erneut, dass man n-Butanol verwenden kann!

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Ich habe keine grobe Späne verwendet, sondern feines Pulver gefeilt (von der Mg-Anode), deswegen wundert es mich, dass keine Reaktion (gasentwiklung) sichtbar war (bei etwa 200°C fing es an zu sieden). Das Kalium habe ich noch nicht gewogen, ich werde den Versuch noch ein zweites mal durchführen, und dann die Ausbeute bestimmen (ein Teil des Kaliums ist eben schon in der Elementensammlung, eingeschmolzen in eine Ampulle).

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