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NI2
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Dass es farb- und geruchslos sein soll habe ich als selbstverständlich angesehen und daher nicht erwähnt... Mein erster Gedanke war damals so dickes Paraffinöl von Ikea, aber bevor ich das verwendet habe kam ich auf die Idee Lampenöl zu nehmen, da es die gleichen passenden Eigenschaften haben sollte, aus geschlossenen Flaschen ebenfalls nicht verdampft und gleichzeitig niedrigviskos ist (verglichen mit dem Ikea Öl).

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Geruchlos - als Lampenöl wird verschiedenes Paraffin verkauft, ich hatte auch schon welches (für Fackeln im Garten) das merklich nach Tankstelle roch. Das würde ich nicht fürs Na benutzen.

Das SDB sagt dazu das es sich um C10-C14 Paraffine mit einem Siedebereich 180-230°C handelt. Da das Na sowieso in einer gut verschlossenen Flasche lagert kann da wirklich nix verdampfen.
Nicht nur ist die niedrige Viskosität angenehm, Reste die man mit dem abtupfen nicht erwischt hat verdunsten ggfs noch oder sind so minimal dass sie nicht stören - abwaschen mit PE entfällt. Im Prinzip ist es auch sonst als inertes LöMi für Reaktionen bei höheren Temperaturen tauglich.

Beim (Ikea-) Weißöl (ich glaub das meinst du?) haben wir einen Siedebereich je nach Produkt von 220° oder 300° aufwärts, es ist dermaßen dick dass es auf dem Holz in dicken Pfützen stehen bleibt, einreiben ist mühsam. Das möchte ich nicht von meinem Na waschen müssen. Evtl wäre es aber eine interessante Alternative für Heizbäder?
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NI2
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Genau, das Paraffinöl ist ziemlich inert und gut geeignet, wenn ich das Natrium zum absolutieren in die Lösungsmittel werfe wird da auch nicht viel sauber gemacht, bereits nach einfachem Abwischen mit einem Tuch sind die Stücke ausreichen sauber.

Genau, das Weißöl. Würde ich nicht für Heizbäder verwenden, da würde ich eher zu Silikonöl greifen (bei ebay für etwa 10-13€/L in beliebigen Viskositäten zu bekommen). Habe mir vor einiger Zeit mal 2 L geholt aber noch nicht eingesetzt, da ich immer noch Methylsilikonöl benutze was ich vor Jahren mal aus einer Apothekenauflösung hatte. Das ist zwar langsam schon ziemlich siffig, aber naja es funktioniert halt noch Very Happy

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hat jemand auch Erfahrung mit K in Öl eingelegt?
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NI2
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Liegt genauso unter Lampenöl wie das Na.

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Bei mir in Shellsol und in einem Schraubdeckelglas (kleines Marmeladenglas), das fast bis an den Rand mit der Aufbewahrungsflüssigkeit gefüllt ist. Marmeladengläser schließen luftdichter als normale Laborgefäße mit Kunststoffdeckel (die Idee dazu stammt übrigens von Pok!).

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lemmi hat Folgendes geschrieben:
Bei mir in Shellsol und in einem Schraubdeckelglas (kleines Marmeladenglas), das fast bis an den Rand mit der Aufbewahrungsflüssigkeit gefüllt ist. Marmeladengläser schließen luftdichter als normale Laborgefäße mit Kunststoffdeckel (die Idee dazu stammt übrigens von Pok!).


wie verhällt es sich mit Flaschen und Tefloneinlage?
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Teflon ist kein Allheilmittel. Es kommt zusätzlich zur Geometrie des Verschlusses auch auf die Diffusion im Material an. Dazu kommt noch, daß der Flaschenhals möglichst fehlerfrei ist und die Dichtung im Deckel restliche Fehler toleriert.

Beim Konservenglas ist der Deckel (Stahlblech, lackiert) schon mal optimal dicht, da keine Diffusion möglich. Die Dichtung ist elastisch und toleriert restliche Unebenheiten im Randbereich. Man vermeide eindeutig markentypische Gefäße, ansonsten empfehlenswert. Ich werde einige Gebinde von der Schliffflasche darauf unstellen.

Eines der besten Verschlußsysteme für Gefäße ist der Young-Verschluß. Im Prinziep ist das ein Glasventil, dessen Stößel das Gefäß mit seiner Stirnfläche abdichtet. Die besten haben Stößel aus Glas mit einem dünnen Teflondichtring. Sie sind auch tiefkühlgeeignet, im Gegensatz zu Stößeln aus massivem Teflon, da Teflon eine recht hohe Wärmeausdehnung hat. Dieser Verschluß ist ziemlich teuer, da es sich um Präzisionsbauteile und in der weiteren Verarbeitung um Handarbeit handelt. Für stückige Feststoffe sind sie nur bedingt geeignet oder extrem teuer und unhandlich. Dann doch lieber ein miliardenfach bewährtes Low-Cost-Gefäß!

Teflon fließt mit der Zeit und besonders bei hohem Anpressdruck. Wenn das Teflon als feste Folie mit einem PE-Schraubdeckel verwendet wird, dann ist das hier zu wenig.. Man braucht mit Teflon kaschierte Dichtungen aus Butylkautschuk, um eine permanente Reserve an Anpressdruck bereit zu stellen.
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Hab ein Stückchen K seit Jahren in einem Erlenmeyer mit Schliff (unter Lampenöl) und das hat sich nur minimal verfärbt.
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das K von vor einem Jahr sieht so aus. Muss ich mir Sorgen machen?
starke Peroxidschicht?
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Pok
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Nö, sieht gut aus.

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hast du denn ein Bild wo ich erkennen kann wenn es schlecht aussieht? Danke
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wikipedia hat im AArtikel zu Kalium ein Bild, wo man sowas zwar nicht supi, aber schon ganz brauchbar erkennen kann. Die aufgeschnittene Kugel mit dem gelben Rand. Wenn sich also gelbe Krusten an K befinden ist besondere Vorsicht angesagt.

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So sollte es nicht aussehen.
Allerdings konnte man auch hier noch gutes Metall retten.


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Pok
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Ungefährliche Farben: schwarz, blau, grau, metallisch glänzend. Diese Krusten sind meist sehr dünn.
Gefährliche Farben: gelb, orange, weiß. Diese Krusten können auch relativ dick werden. Gelb/orange sind Peroxide, weiß ist (wasserhaltiges) Hydroxid.

Äußest dünne Schichten, die eher an einen dünnen Farbanstrich erinnern, sind eigentlich immer ungefährlich, auch wenn da mal gelbe Stellen dabei sind, wie bei dir hinter der "200"-Markierung offenbar. Dicke Schichten, die man auch als echte Kruste bezeichnen kann, sind immer potentiell gefährlich. Die haben dann aber meist auch die o.g. "bösen Farben" und sind nicht blau oder schwarz.

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Darstellung von metallischem Kalium
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