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Wenn es im Raum dunkel ist und deine Cam keinen Filter hat, der IR herausfiltert, dann würde eine IR-Quelle reichen, sofern der Sensor nahes IR detektiert, was die meisten CMOS-Sensoren afaik tun. Die meisten Cams haben aber gerade aus dem Grund einen Filter, der IR entfernt, denn sonst würde alles immer vom NIR pink überblendet aussehen.

Night vision Cams haben diesen Filter nicht, bzw. haben eine Funktion, womit man ihn wegklappen kann (meine kann normal-Modus und IR-Modus) Zudem gibt es noch ganz simple Filter, die sichtbares Licht herausfiltern, die kann man dann vor die Linse frickeln, ich habe hier einen, der 950nm durchlässt und der ist komplett schwarz, da geht praktisch gar kein sichtbares Licht durch, tagsüber kann man damit aber trotzdem noch Aufnahmen machen und Heizstrahler sind perfekte Lampen für so eine Cam.

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Wenn die Menschen und die Dschinn sich zusammentäten, etwas, das diesem Post gleicht, zustande zu bringen, würde ihnen das nicht gelingen – selbst wenn sie einander helfen würden.
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lemmi hat Folgendes geschrieben:
Man verreibt 1 g Kaliumdichromat mit 0,8 g Natriumchlorid, gibt das Gemisch in ein trockenes schwerschmelzbares Reagenzglas und mischt unter leichtem Schütteln mit 2 ml konzentrierter Schwefelsäure. Unter leichtem Zischen werden Nebel von Chlorwasserstoff frei, die schon durch mitgerissenes Chromylchlorid braunrot gefärbt sind. Man verschließt sofort mit dem vorbereiteten Stopfen, in dessen Bohrung das gebogene Glasrohr steckt, welches an Ende des langen Schenkels zu einer Spitze ausgezogen wird, so daß es möglichst weit in eine vollkommen trockene (!) Ampulle eingeführt werden kann. Die Ampulle steht zur Kühlung in einem Becherglas mit kaltem Wasser. Man erwärmt die Mischung zunächst vorsichtig mit kleiner Flamme. Anfangs entweicht unter Aufschäumen Chlorwasserstoff. Wenn das Schäumen aufgehört hat und sich an den Wänden des Reagenzglases ein braunrotes Kondensat zu bilden beginnt erwärmt man stärker. Das Chromylchlorid kondensiert im Glasrohr und tropft als klare, braunrote Flüssigkeit in die Ampulle.

Das war die ursprüngliche Versuchsbeschreibung. Inzwischen habe ich die Darstellung mit etwas veränderten Bedingungen wiederholt und das Ergebnis war viel besser! Wesentlich war:

- einen leichten Unterschuss an Natriumchlorid zu verwenden
- die Ausgangsstoffe sehr gut miteinander zu verreiben
- mehr Schwefelsäure zu nehmen und den RG-Inhalt vor der eigentlichen Destillation gut zu homogenisieren (schütteln und dabei leicht erwärmen)
- die Kühlung des Glasrohrs durch feuchtes Fließpapier wegzulassen

Es trat kein initales Aufschäumen (Chlorwasserstoff) auf und es wurde ein unzersetztes Produkt (ohne Ausscheidung von Chrom(VI)-oxid) erhalten.
Der Artikel wurde entsprechend korrigiert. Ein Foto des neuen Produktes folgt noch.

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Habe noch ein paar g Kaliumchromylchlorid hier. Ist deutlich angenehmer in der Handhabung und Aufbewahrung Wink

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Zitat:
Kaliumchromylchlorid

Nie gehört! Was hat das denn für eine Zusammensetzung?
Handhabung ... naja. Wird wohl ein Feststoff sein. Das Intesessante am Chromylchlorid ist ja gerade die "unangenehme Handhabung", weil es flüssig und flüchtig ist. Feste Chromverbindungen gibt's en masse. Oder kann man mit der Kaliumverbindung was spektakuläres machen?

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K[CrO3Cl], lässt sich laut HoWi "wohkristallisiert isolieren".

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Habe noch die Fotos des zweiten Präparates bei Tageslicht und im IR (Nachtsichtmodus) eingefügt, sowie ein Video zu letzterem. Pok hat mir dankenswerterweise diese Bilder zur Verfügung gestellt.

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Mochmal korrektur gelesen und Literatur ergänzt - verschiebefertig!

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NI2
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// Gegen gelesen, Kleinigkeit geändert und verschoben.

Dass die Reaktion mit AgCl nicht klappt könnte am hohen Löslichkeitsprodukt des AgCl liegen, dieses ist um einige Größenordnungen geringer als dass des Sulfates. Natürlich ist das unter diesen Bedingungen schlecht zusammenzubringen, aber probier es mal mit PbCl2, dieses ist besser löslich als das Sulfat und evtl kann man damit dann auch die Chloridionen freisetzen.

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Chloridnachweis über die Chromylchloridreaktion
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