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| 3,6-Dichlorobenzen-1,2,4,5-tetrol |
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Illumina-Moderator
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Synthese von 3,6-Dichlorobenzen-1,2,4,5-tetrol
Diese Synthese zeigt das Reaktionsverhalten hochsubstituierter Benzochinone gegenüber Reduktionsmitteln. Das das Syntheseprodukt nicht luftstabil ist sollte die gesamte Synthese unter Inertgas durchgeführt und das Produkt in einem Schlenkkolben gelagert oder sofort weiterverwendet werden. Bei einer Weiterverarbeitung mit aggressiveren Substanzen wie konzentrierter Natronlauge oder Ammoniaklösung sollte jedoch inert gearbeitet werden, da andernfalls keine sinnvollen Produkte entstehen können, da das 3,6-Dichlorobenzen-1,2,4,5-tetrol unkontrolliert oxidiert und polymerisiert. Allerdings sind die Verläufe dieser Oxidationen sehr interesant: mit Ammoniak bilet sich eine rosa- bis lilafarbene, mit Natronlauge eine hellgrüne Lösung, die später nachdunkeln und braun werden. Gleiches gilt dür das isolierte Produkt, nach ein paar Tagen im Exsikkator wurde es grün bis bräunlich. Das Produkt dient als Edukt für die Synthese hochsubstituierter symmetrischer Brückenliganden. Geräte: Reagenzglas, Becherglas, Glasstab, Brenner, Fritte mit Wasserstrahlpumpe Chemikalien: Chloranilsäure (Xn)
Salzsäure (C)
Zinn (Xn)
____________ 3,6-Dichlorobenzen-1,2,4,5-tetrol Hinweis: Die toxikologischen Eigenschaften des Endproduktes sind nicht bekannt. Durchführung: In einem Reagenzglas werden 0,5 g Chloranilsäure vorgelegt und mit konzentrierter Salzsäure überschichtet. Da Chloranilsäure nicht wasserlöslich ist setzt sie sich auf der Säure ab. Anschließend werden 3 kleine Zinngranalien zugegeben und das Gemisch zum Sieden erhitzt. Dabei sollten regelmäßig mit wenig Wasser oder Salzsäure am Glas emporgestiegene Reste der Chloranilsäure wieder heruntergespült werden. Die Chloranilsäure fängt nach kurzer Zeit an sich zu lösen und der gesamte Reagenzglasinhalt entfärbt sich. Daraufhin wird die Lösung in ein Becherglas von den Granalien dekantiert und mit Wasser gekühlt. Um die Kristallisation zu initiieren kann mit einem Glasstab nachgeholfen werden, worauf hin sich feine weiße Kristalle bilden. Diese werden abgenutscht und anschließend in einem Schlenkkolben unter Vakuum erwärmt und getrocknet. Ausbeute: ca. 290 mg (65% d.Th.) Entsorgung: Das Produkt kann in den halogenhaltigen organischen Abfall gegeben oder unter den entsprechenden Bedingungen aufbewahrt werden. Die Salzsäure kann neutralisiert in den Ausguss gegen werden. Erklärung: Es handelt sich um eine Reduktion mit nascierendem Wasserstoff:
Bilder:
Die Ausgangsstoffe
Ein halbes Gramm Chloranilsäure
Chloranilsäure mit Salzsäure
Das siedende Reaktionsgemisch
Die erhaltene klare Lösung
Ausfallendes 3,6-Dichlorobenzen-1,2,4,5-tetrol
Abgenutsches Produkt |
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Illumina-Mitglied
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Schön Gibt es für das Produkt auch eine praktische Verwendung oder ist das nur als Deko für den Chem-Schrank Es befinden sich noch ein paar Rechtschreibfehler im Text, ansonsten aber echt schön Ach ja:
Da ist irgendwas zu viel... |
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_________________ If liberty means anything at all, it means the right to tell people what the do not want to hear. George Orwell
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Illumina-Moderator
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sorry^^ das wollte ich noch mit hinschreiben;) daraus kann man hydroxy-chlor-dioxine herstellen außerdem wird daraus noch ne ligandensynthese folgen, aber die will und kann ich aus patentrechtlichen gründen noch nicht posten EDIT: btw, da werde ich doch glatt mal ein wenig 2,7-dichloro-3,8-dihydroxyoctahydrooxanthrene-1,4,6,9-tetrone basteln |
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| 3,6-Dichlorobenzen-1,2,4,5-tetrol |
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